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Erörterung zum Thema Kunst/ Künstler/ Kitsch


von Sätzer

Als Maler und auch Schreibender muss ich die Kraft besitzen, es mit den Dingen aufzunehmen und zu fragen, wie sie wirklich sind. Das hängt in erster Linie mit der Art des konkreten Sehens oder Denkens zusammen, einem Blick für die Einzelheiten, der das Neue entdeckt, oder einem gerichteten Blick, der dem gefassten Plan folgt und damit den Prozess beschleunigt. Es kommt dabei allerdings nicht nur auf die physische und psychische Beschaffenheit oder das metaphorische Wesen der Dinge an, sondern auch darauf, was die Sinne und das Gehirn aus ihnen machen. Dazu gehören zum Beispiel Ahnung, Angst und Hoffnung.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von ues (34) (31.03.2018)
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LotharAtzert meinte dazu am 31.03.2018:
... dann wäre es aber nicht Uwe, sondern ues. Wer sich gern weit aus dem Fenster lehnt, riskiert halt mehr. Manchmal ist mehr zu viel - wie in diesem "Fall".

l.
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Sätzer antwortete darauf am 31.03.2018:
@ues
Du formulierst es weicher, auch gut. Reicht sicher in den meisten Fällen. Allerdings gibt es Themen und (Wissens)-Herausforderungen, die viel Kraft erfordern, vor allem dann, wenn ein Autor direkt aus eigener Betroffenheit oder noch Unkenntnis schwierige Stoffe anpackt.
Merci und LG Uwe
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Kommentar von Nimbus (43) (31.03.2018)
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Sätzer schrieb daraufhin am 31.03.2018:
Natürlich gibt es letztendlich keine objektive Wahrheit, ausgenommen Fakten. Jeder Künstler, Schriftsteller sieht natürlich seine subjektive Wahrheiten. Aber darum ringt er.
LG Uwe
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Nimbus (43) äußerte darauf am 31.03.2018:
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Sätzer ergänzte dazu am 31.03.2018:
Schau mal hier rein  
Da hab ich ausführlicher über Wahrheit und Wahrnehmung geschrieben!
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niemand meinte dazu am 31.03.2018:
Anders formuliert, als Blickwinkel, stehen zwei Menschen auf der Strasse und blicken in ein Tal. Der eine ist zehn Zentimeter kleiner und hat einen anderen Blickwinkel. Er sieht ein anderes Bild.


Wenn zwei Menschen etwas betrachten ist die Unterschiedlichkeit dessen was sie beim Betrachten sehen, nicht von ihrer körperlichen Größe abhängig, sondern von ihrer inneren Beschaffenheit, sprich:
Ihrer Seele/Psyche/Lebenserfahrung und von ihrer Verarbeitung des Gesehenen. Natürlich hat ein 2-Meter-Mann ein wenig mehr Übersicht, doch kann man dieses ausgleichen, indem sich der Kleinere auf etwas stellt. Was man jedoch nicht ausgleichen, oder überbrücken kann, ist die Verschiedenheit der Charaktere,
die Verschiedenheit der Veranlagungen, welche eine Rolle beim Betrachten spielen. Im Übrigen gibt es nicht "die Wahrheit", es sind immer nur "viele subjektive Wahrheiten" wenn man das so sagen darf, möglich. LG niemand
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Nimbus (43) meinte dazu am 31.03.2018:
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AZU20
Kommentar von AZU20 (01.04.2018)
Ich glaube, zu erkennen, was die Dinge wirklich sind, schafft man in diesem Leben nicht. LG zu Ostern
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Sätzer meinte dazu am 01.04.2018:
Na ja Armin, manche Dinge sind auch einem Wandel unterworfen, aber es gibt auch archetypische Verhaltensweisen, Eigenschaften usw.
Dir auch weiterhin schöne Ostern (bei mir ist Sauwetter) und Dank für deine Empfehlung. LG Uwe
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Kommentar von matwildast (37) (05.04.2018)
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Sätzer meinte dazu am 06.04.2018:
Das ist eine sehr differenzierte Sichtweise, die ich gut akzeptieren kann. Danke dir für deine Gedanken. LG Uwe
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 31.03.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.03.2019). Textlänge: 98 Wörter; dieser Text wurde bereits 312 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.03.2019..
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