Login
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV angemeldet?
Jetzt registrieren!

Neu bei uns:
Sin (23.05.), linda (22.05.), pennamesara (21.05.), wasserfloh8888 (17.05.), cara (11.05.), Froggerlein (10.05.), Elisabeth (08.05.), Aster (06.05.), Ina_Riehl (05.05.), klaatu (24.04.), Isegrim (22.04.), brettl (19.04.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 817 Autoren und 115 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 24.05.2018:
Sage
Sagen sind Erzählungen über für wahr gehaltene oder auf einem wahrem Kern beruhender Begebenheiten, die im... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Wahrsager von LotharAtzert (23.10.17)
Recht lang:  Fährmann von Zeder (1024 Worte)
Wenig kommentiert:  Quaksundrem von leorenita (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Kein Bock mehr von LotharAtzert (nur 363 Aufrufe)
alle Sagen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Asphaltgeflüster
von IngeWrobel
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich freundlich bin" (Meteor)

Original und Farce

Glosse zum Thema Absurdes


von Graeculus

Im Theater haben wir Kleists „Der zerbrochene Krug“ gesehen. Im Grunde ein Stück zur aktuellen MeToo-Debatte. Was hat die von Richter, Mutter und Freund unter Druck gesetzte junge Frau auszustehen, bis sie sich endlich zu dem entscheidenden Satz „Der Richter Adam hat den Krug zerbrochen!“ durchringen kann!

Derzeit erleben wir die Farce zu diesem Stück: Eine Pornodarstellerin, die nach Jahren sagt: „Donald Trump hat mich gefickt!“
Wie ja auch Donald Trump die Farce eines Politikers ist.


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (12.04.2018)
Eine witzige Idee, zwischen Kleists Komödie und dieser Farce einen Zusammenhang herzustellen. Aber es gibt ihn wirklich.
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 12.04.2018:
Heute wurde die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright mit den Worten zitiert: "In einer solchen Krise [wie jetzt in Syrien] hat man früher die Diplomatie eingesetzt und nicht Twitter."
Wenn Trump komisch ist, dann bleibt mir inzwischen das Lachen im Halse stecken. Raketendrohungen gegen Rußland! Wie wird das enden?
diese Antwort melden
Echo antwortete darauf am 12.04.2018:
wenn man nicht vergisst, dass die russischen Hybridkrieger Trump manipulativ aufs Pferd geholfen hat.

Antwort geändert am 12.04.2018 um 12:00 Uhr
diese Antwort melden
Graeculus schrieb daraufhin am 12.04.2018:
Ja. Ob das ein putinscher Rohrkrepierer war (Clinton < Trump) oder eine ganz raffinierte Strategie, die mit dem Anwachsen von Rußlands Ansehen bei abnehmendem Ansehen der USA rechnete?
diese Antwort melden
Echo äußerte darauf am 12.04.2018:
kann man nicht wissen. Russlands Ansehen wächst nur in Russland, sonst nirgends. Trump gibt sich unberechenbar, er muss immer wieder runtergeholt werden. Aber das klappt schon, die Amis sind keine Selbstmörder.
diese Antwort melden
Graeculus ergänzte dazu am 12.04.2018:
"Russlands Ansehen wächst nur in Russland, sonst nirgends."
Oh, das sehe ich nicht so. Denke nur an die Hinwendung der Türkei (eines NATO-Mitgliedes immerhin) zu Rußland in der Syrien-Frage.
In Europa genießt Putin Popularität bei allen, die USA- und Europa-kritisch eingestellt sind. Zumindest im Falle des Front National fördert Putin das ja auch durch Kredite.
diese Antwort melden
Echo meinte dazu am 12.04.2018:
Die "Freundschaft" mit der Türkei dauert exakt so lange, bis die Türken wieder einen russischen jet abschießen, oder anderweitig in Syrien in die Quere kommen. Die Putinversteher im Westen sind ein Völkchen für sich, da hast du recht. Viele Migranten aus Russland hängen auch medial am Putintropf (RT, Sputnik).
Der Front National ist von Putin gekauft, ein Vasall.
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 12.04.2018:
Momentan werden die Türken sich hüten, Rußland vor den Kopf zu stoßen. Als Du "Ansehen" schriebst, dachte ich nicht an tiefe Sympathie, sondern an Politik, die auf gemeinsamen Interessen beruht ... und dem alten Prinzip, daß der Feind meines Feindes mein Freund ist.
Die Regeln des Machtspiels beherrschen sie ja alle. Alle? Bei Trump bin ich mir nicht mal dessen mehr sicher. Er scheint sie mit den Regeln des Buisness zu verwechseln.
diese Antwort melden
TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (12.04.2018)
Es ist halt ein großer Unterschied, ob ein Richter, ein Trump, oder ein Flüchtling den Krug zerbricht.
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Art. 3 GG
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 12.04.2018:
Es gibt ja auch eine echte MeToo-Debatte, die schon einige Größen, auch Politiker, den Job gekostet hat. Trump bisher noch nicht. Ob er wenigstens das schaffen wird in den verbleibenden zweieinhalb Jahren?
diese Antwort melden
TrekanBelluvitsh meinte dazu am 12.04.2018:
Nein. Schließlich ist er der Oberjammerlappen, der Messias der Jammerlappen in der ganzen Welt. Die werden schon genug jammern, wie böse die anderen sind, dass er bleiben kann.

Antwort geändert am 12.04.2018 um 13:21 Uhr
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 12.04.2018:
Präzedenzfälle? Nixon hat es geschafft, Clinton nur knapp verfehlt.
Aber Clinton war lustiger. "Oralsex ist kein Sex."
diese Antwort melden
TrekanBelluvitsh meinte dazu am 12.04.2018:
Na, ich fand lustiger, dass man dem strafverfolgenden Staatsanwalt vorgeblich erklären musste, was Oralverkehr ist, weil er so ein braver evangelikaler Christ war.

Immerhin hatte Nixon auch diese "Die-haben-alle-was-gegen-mich"-Einstellung der Profijammerlappen.
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Unglaublich, diese Evangelikalen! Voller Palmström-Logik.
diese Antwort melden
loslosch
Kommentar von loslosch (12.04.2018)
ein apercu zu daniels: trumps anwalt hatte schweigegeld in höhe von 130.000$ gezahlt und trump jüngst behauptet, er wisse von allem nichts. darauf der anwalt von daniels: wenn trump nix weiß, kanns auch kein schweigegebot geben. dann polterte die daniels drauflos. ;-) goethe: amerika, du hast es besser. - wirklich?
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 12.04.2018:
Jura für Feinschmecker? Kann ein mandatierter Anwalt (Michael Cohen) für seinen Mandanten 'ohne dessen Wissen' eine verbindliche Vereinbarung treffen? Ob es wirklich ohne dessen Wissen geschehen ist, will das FBI wohl mit der Durchsuchung bei Cohen herausfinden. Im Auftrage eines Sonderermittlers, den Trump entlassen kann. Ja, für juristische Feinschmecker.
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (12.04.2018)
Und diese Farce gefährdet den Weltfrieden erheblich. LG
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 12.04.2018:
Da machst auch Du Dir ernsthafte Sorgen? So geht es mir inzwischen. Trump hat nichtmal in Ansätzen so etwas wie eine rationale Strategie. Er führt die USA, als ob sie seine Firma wären.
diese Antwort melden
TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (12.04.2018)
Es ist ja umstritten ob Rom von Nero angezündet wurde.
Trump zündelt, und ob er besser singen kann, möchte ich nicht wissen.
TT
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Aber wie Nero weiß auch Trump ganz genau, wer schuld ist.
diese Antwort melden
ManMan
Kommentar von ManMan (12.04.2018)
KritikerInnen der MeToo-Debatte sagen, sie wünschten sich nicht die Frau in der Opferposition, sondern eine starke Frau, die zu dem Mann, der sie auf irgendeine Art bedrängt, sagt<: "Hau ab, bei mir nicht!" Und was ist mit einer Frau, die diese Power nicht hat? Also ich denke, die Veralberung der Frauen, die sich endlich wehren, ist eine Perpetuierung des Macho-Gehabes und spielt nur solchen Typen in die Hände, die sagen: "Was soll's? Die Frau ist doch selber schuld, wenn sie einen Minirock trägt".
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Kann man zu dieser Kampagne sagen: sinnvoll, sofern man es nicht übertreibt?
Jedenfalls möchte ich nicht sexuellen Mißbrauch verteidigen.
diese Antwort melden
Hilde
Kommentar von Hilde (12.04.2018)
"Derzeit erleben wir die Farce zu diesem Stück: Eine Pornodarstellerin, die nach Jahren sagt: „Donald Trump hat mich gefHier stand ein unkultivierter Ausdruck!t!“ "

Hier hinkt für meine Begriffe etwas sehr:
Prostituierte ist ein Beruf. Hätte Donald Trump diese/eine Frau während der Ausübung ihres Berufes ... - wäre das keine Schlagzeile wert. Hätte er sie jedoch als Frau, als Person, und gegen ihren Willen ... dann würde es mit in die MeToo-Debatte gehören.
Ich habe keine Ahnung, und es interessiert mich auch nicht, wen Donald Trump alles ... hat - möchte dich aber bitten, deinen Vergleich noch einmal zu überdenken. Er ist mir hier zu platt, zu unreflektiert, scheint mir ohne ein Nachdenken eingeworfen. LG. Hilde

Kommentar geändert am 12.04.2018 um 22:35 Uhr
diesen Kommentar melden
Graeculus meinte dazu am 13.04.2018:
Der Vergleich kam mir spontan nach dem Theaterbesuch. Kleist Stück paßt im Grunde sehr gut zu MeeToo-Kampagne.
Aber wie verhält sich dazu was die Kontroverse zwischen Stormy Daniels und Donald Trump ausmacht? Mir erscheint es wie eine Persiflage, eine Farce zu einem echten Problem.
diese Antwort melden
Hilde meinte dazu am 14.04.2018:
(Sozusagen) Frage mit Gegenfrage beantworten zu wollen - war noch nie gut.
Das: "Der Vergleich kam mir spontan nach dem Theaterbesuch.",
kannst du jetzt nicht als Beantwortung gemeint haben, Graeculus?
Das: "Kleist Stück paßt im Grunde sehr gut zu MeeToo-Kampagne.", wohl auch nicht?
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 14.04.2018:
Das war keine Gegenfrage, sondern die Einleitung in eine Antwort: die im letzten Satz. Mir scheint, sie genügt Dir nicht. Aber eine bessere kann ich nicht geben.
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 14.04.2018:
Daß Ekkehart Mittelberg ebenfalls einen Zusammenhang sieht (s.o.), zeigt mir, daß meine Idee jedenfalls nicht völlig aus der Luft gegriffen ist.
diese Antwort melden
Hilde meinte dazu am 14.04.2018:
Jede/r liest anders.

Mein Einwand wurde nicht verstanden.
Ist nicht schlimm. Gesagt hab ich ihn.
diese Antwort melden

© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de