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Perfektes Glück

Erzählung zum Thema Unzufriedenheit


von Xenia

Gestern hat das Glück bei dir angeklopft.
Es war alt, hatte graue, fettige Haare und hat dich um eine Scheibe Brot und einen Schluck Wasser gebeten.
Du hast die Tür nicht aus der Hand gelassen und sobald es dir möglich war, hast du sie der ekelhaft ungepflegten Pennerin vor der Nase zugeschlagen.

Vorgestern hat das Glück dir in die Augen gesehen.
Es war winzig klein, hat all seinen Lebensmut in den ersten Schrei gelegt und dann lächelnd nach deiner Hand gegriffen.
Du hast ihm nicht in die Augen gesehen, um dich nicht zu Sentimentalitäten hinreißen zu lassen, hast deine Exfreundin abwesend gebeten, wieder zu gehen und dich dann nur kurz zurückgelehnt, um die Stille in dich zu saugen. Zu mehr hast du keine Zeit.

Heute hat das Glück dich angesprochen.
Es war unscheinbar, hatte einen kleinen Bauch und kurze Stummelbeine.
Du hast dich nicht mal dazu herabgelassen, es zu ignorieren.
Solche unästhetischen Menschen sollte es bei dem Stand der heutigen Schönheitsoptimierungsmöglichkeiten gar nicht mehr geben dürfen.

Du bist nach Hause gegangen, das kein Zuhause ist, weil dort niemand zu Hause ist.
Und dann hast du deine Einsamkeit vor dir verleugnet.


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Kommentare zu diesem Text


princess
Kommentar von princess (14.04.2018)
Hallo Xenia,

ein Text mit wow-Effekt. Hellsichtig, emotional, hintergründig und berührend. Sprachlich exakt mit jener Spur Schnodderigkeit, die eine konstruktive Distanz zwischen Beobachterin und Beobachtetem vermuten lässt. Toll gemacht!

Liebe Grüße
Ira
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Xenia meinte dazu am 14.04.2018:
Danke.
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Mit Menschen (Hinter dem Vorhang).
Veröffentlicht am 13.04.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.06.2018). Textlänge: 190 Wörter; dieser Text wurde bereits 186 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 27.12.2019.
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