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Da kann man nichts machen

Gedicht zum Thema Lebensbetrachtung


von BerndtB

Der Mensch frisst sich voll
wenn er kann.
Er frisst den anderen etwas weg.
Aber das will er natürlich nicht.
Das ist halt so.
Da kann man nichts machen.

Der Mensch säuft sich voll
wenn er kann.
Er säuft den anderen etwas weg.
Aber das will er natürlich nicht.
Das ist halt so.
Da kann man nichts machen.

Der Mensch fickt mit anderen Menschen herum
wenn er kann.
Er nimmt die Menschen den anderen weg.
Aber das will er natürlich nicht.
Das ist halt so.
Da kann man nichts machen.

Der Mensch schießt andere Menschen tot
wenn er kann.
Er nimmt die Menschen den anderen weg.
Aber das will er natürlich nicht.
Das ist halt so.
Da kann man nichts machen.

Der Mensch verleugnet sein eigenes Ich
wenn er kann.
Er nimmt das Ich sich selber weg.
Aber das will er natürlich nicht.
Das ist halt so.
Da kann man nichts machen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (24.04.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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BerndtB meinte dazu am 24.04.2018:
Ich glaube daran, dass wir ab und zu die Möglichkeit bekommen, uns zu entscheiden.
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Tilda
Kommentar von Tilda (24.04.2018)
Über den geweckten Widerspruch zum Nachdenken anzuregen, ist durchaus nicht der verkehrteste Einstieg in die Materie. Die »Lektion« für die Fortgeschrittenen dürfte dann, für meinen Geschmack, ruhig noch etwas subtiler sein. (;
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BerndtB antwortete darauf am 24.04.2018:
Liebe Tilda,
vielen Dank für Deinen Kommentar.
Du hast völlig recht: Ich will zum Nachdenken anregen.
Anfänger und "Fortgeschrittene" gibt es für mich aber nicht.
Wir alle sind und bleiben "Anfänger". Das sind wir, und das ist unser Schicksal.
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