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von Morphea

es ist nur ein Tapetenleben
denn tiefer geht's nicht mehr hinein
weil wir schon längst so ganz und gar
mit uns an jenen Mustern kleben

in Musterhaft im Knast aus Weiß
kein Spritzer Sperma ziert die Wand
nur die Armee aus Blumen zieht
marschiert in Köpfen - und ich reiß

die Streifen von der Wand und schrei
ich meißel Freiheit ins Gemäuer
befreie mich aus diesem Zwang
des Spießertums. Ich leb mich frei.

Anmerkung von Morphea:

wieder ausgegraben !


 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (05.05.2018)
Gegen Blümchentapete ist gar nichts einzuwenden, wenn die Leute Blümchentapeten aufhängen, weil sie ihnen gefallen. Doch zumeist hängen sie da, weil es erwartet wird, die anderen sie schön finden. Darum haben die Menschen nicht keine eigene Tapete/kein eigenes Leben, weil sie keine eigene Tapete/kein eigenes Leben wollen, sondern weil sie einfach zu faul sind, sich eine/ein eigenes zu erarbeiten.
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Morphea meinte dazu am 05.05.2018:
Blümchentapeten sind schon etwas spießig , gell? ;)
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Marjanna antwortete darauf am 05.05.2018:
Ich würde die aber dem Sperma an der Wand vorziehen. Für mich liegt das Spießige weniger in der Ausstattung der Wohnung (da kenne ich schlimmeres als Blumen auf der Tapete) sondern mehr im Denken. Wie aufgeschlossen ein Mensch ist z.B. Was er generell ablehnt, obwohl er es nicht kennt usw.
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Morphea schrieb daraufhin am 05.05.2018:
Janna, das ist doch auch nur im übertragenem Sinne so gemeint...;) Ich steh zwar nicht auf Blümchentapeten aber es gibt auch welche die ich nicht so arg schlimm finde... Blümchentapeten mussten jetzt einfach mal herhalten und Spießigkeit symbolisieren im krassen Gegensatz zum Sperma(hätte auch Urin oder Erbrochenes nehmen können, halt alles was absolut ekelig empfunden wird.- all das mag ich auch nicht an der Wand haben wollen-.
Ich bin aber dennoch der Meinung das Spießigkeit sich nicht nur im Denken äussert , sondern auch wie man sich in dieser einrichtet... aber auch in Sachen Spießigkeit gibt es unterschiedliche Stufen bis hin zum "Heimlichspießer"... Das Empfinden von Spießigkeit ist eh rein subjektiv.

Antwort geändert am 05.05.2018 um 14:15 Uhr
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Kommentar von niemand (05.05.2018)
Wikipedianische Charakterisierung des Spießers:
Als Spießbürger, Spießer oder Philister werden in abwertender Weise engstirnige Personen bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnen.


Wenn ich zum Beispiel „geistige Unbeweglichkeit“ nehme, so haben die Gruppen, welche angeblich so anders sind, auch ziemliche Probleme damit. Denn zeige mir einen Punker, oder
Rocker, oder jemanden aus einer angeblichen Nicht-Spießer-Gruppe, der geistig so beweglich wäre um andere, mit ihm nicht konforme Personen zu akzeptieren. Ich beobachte ein Nicht können bei ihnen. Könnten sie es nämlich, dann müssten sie die Menschen, welche sie als Spießer/oder Normalbürger abqualifizieren, akzeptieren können, denke ich [Stichwort: geistige Beweglichkeit, Toleranz]. Stichwort: "Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung": Diese Menschen verändern ihre gewohnte Lebensumgebung auch nicht, sondern kleben an ihren Gruppen in immer derselben Weise [optisch wie geistig] haben auch ihre Normen, die zwar nicht breit gesellschaftlich sind, aber Gruppen konform. Normen, welche sie nicht bereit sind aufzugeben. Sind in ihren Lebensformen ebenso unbeweglich und starr und angepasst, zwar nicht dem Normalbürger, aber ihrer Gruppierung. Meinetwegen haben sie den Segen dazu, aber bitte nicht so vom hohen Ross herab auf andere blicken und diese abwertend beschimpfen. Die sitzen ebenso im Glashaus wie der von ihnen verpönte sogenannte Spießer. Daher sollten beide Seiten nicht so schnell mit Steinen werfen. Einen großen Unterschied sehe ich da nämlich nicht. LG niemand
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Morphea äußerte darauf am 05.05.2018:
irgendwie kam meine Intention falsch rüber: Es geht primär gar nicht um spezifische Gruppierungen, da gehe ich sogar konform mit dir -denn auch diese bewegen sich in ihrem selbstbeweihräuchertem "Spießerzirkel"... sowas finde ich dann auch doof, zumal diejenigen eigentlich aus einer Abgrenzungsmotivation heraus in dieselben Muster fallen. Vielleicht ist "spießig" auch gar nicht die richtige Bezeichnung. Vielleicht Konventionen. Eigentlich geht es in meinem Werk um die Selbstbefreiung aus Zwängen die die Gesellschaft einem aufoktroyiert...und das eigentlich jeder seine Individualität wahren darf. Sind es nicht oftmals die, die immer konform gehen die auf die herabblicken die sich individuell ab-oder ausgrenzen. Natürlich gibt es da auch viel Intoleranz auf beiden Seiten , das muss ich persönlich aber weder gutheissen noch auch so praktizieren. Das Gedicht sollte nur zum Nachdenken anregen,- nicht werten.

Antwort geändert am 06.05.2018 um 10:11 Uhr
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Morphea
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Veröffentlicht am 05.05.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.05.2018). Dieser Text wurde bereits 164 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.10.2018.
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