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Sonett

Sonett zum Thema Gemeinsamkeit


von Hecatus

Wie einsam standst du unter diesen sternen,
bis einsam ich an deine seite trat ·
und blicke, die stets sehnend in die fernen
geschaut, beschritten einen dunklen pfad.

Hinab auf deine lippen, deine augen,
dein unverbrauchtes lachen und dein haar,
hinauf zum himmel, schimmer aufzusaugen
und dir zu geben, die mein spiegel war.

Doch als vor unsre heilgen himmelslichter
tieftrübe wolken zogen, riss die welt
entzwei und stürzte unsere gesichter

ins grau, das sie im bann gefangen hält ·
das standhaft beider immerstarkes drängen
erstickt · o können wir den bann je sprengen?

Anmerkung von Hecatus:

26 III 2018


Hecatus
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Veröffentlicht am 06.05.2018. Textlänge: 90 Wörter; dieser Text wurde bereits 143 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 01.11.2019.
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