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Kapitel 13_Mehrere Tage vergingen...InhaltsverzeichnisKapitel 15_Iyi günler (türk.Guten Tag)...

Kapitel 14_Die Tage bis zum 21.Dezember...

Roman zum Thema Liebe und Sex


von Ina_Riehl

...vergingen zäh. Kaum zu glauben, dass der Tag, an dem sie ihn wiedersehen würde, dann schließlich doch so prompt bevorstand. Sie fand sich vor ihrem Kleiderschrank wieder und musste feststellen, dass sie kein einziges Kleidungsstück besaß, das sich für ein Treffen mit Kilian Bender geeignet hätte. Sie wählte schließlich eine rosenholzfarbene Bluse, einen Schal mit Streublumendruck, Jeans und die hohen Stiefeletten, um die Myriam sie regelmäßig beneidete. In der Nacht schlief sie kaum. Sie bereitete diese Sitzung gedanklich immer wieder von neuem vor. Sie fühlte sich in einer Zwickmühle. Inzwischen gab es einfach keinen fachlich vertretbaren Grund mehr weitere Sitzungen anzuberaumen. Sie musste das unbedingt transparent machen. Danach würde sie ihn vielleicht nicht wieder sehen. Bei dem Gedanken daran zog sich ihr das Herz zusammen. Als sie ihn endlich im Wartezimmer abholen durfte, wurde es sofort weich und leicht. Lag es an dem Lächeln aus den umschatteten Augen, die hoffen ließen, dass auch er eine schlaflose Nacht hinter sich hatte oder an dem Vogelgezwitscher, das aus dem alten Kastanienbaum anhob?

"Wie geht es Ihnen?" eröffnete Meltem nach einem verwirrten Schweigen die Sitzung mit der einzigen Eingebung, die sie in dieser Situation noch hatte.

"Mir geht es beschissen, solange Sie nicht mit mir Kaffeetrinken gehen!" Meltem hatte sich so unendlich gewünscht, dass etwas in der Art sagen würde. Gewünscht, befürchtet und erwartet. Nun brauchte sie ihre zurechtgelegte Antwort nur noch abzuspulen. "Wir können nicht miteinander Kaffeetrinken gehen, solange sie mein Klient sind!"

Aber auch Kilian war ganz offensichtlich nicht unvorbereitet: "Okay, dann bin ich hiermit nicht mehr Dein Klient. Ich warte an der Ecke Schubertstraße auf Dich." Entschlossen nahm er die Jacke und stand auf. "Bis gleich!", raunte er ihr ins Ohr und verschwand durch die Tür, keine drei Minuten, nachdem er den Raum betreten hatte.

Spiel, Satz und Sieg? Meltem saß für einen Moment da, wie vom Donner gerührt. Dann stürzte sie aus der Tür, riss ihren Mantel aus der Garderobe und stürmte los. Sie musste noch einmal zurück, um Schlüssel und Portemonnaie aus der Handtasche zu fingern und dann bremste sie sich und bewegte sich klopfenden Herzens der Straßenecke zu, an der Kilian sie ...mit offenen Armen empfing. Ihr war, als glühe aus seiner Brust sein innerstes heiliges Wesen. Sie sah dieses Herz leuchten, als gäbe er sich ihr zu erkennen und endlich wollte auch sie sich ihm schenken. Sie legte ihre Arme um ihn und zog sich an ihn heran. So standen sie minutenlang, wie um ihren Körpern genügend Zeit zu geben, sich bis in die Tiefe jeder Zelle hinein mit dem anderen vertraut zu machen. Es fühlte sich an, als käme sie nach einem langen Aufenthalt in der Fremde in die Heimat zurück - Paradox! Denn sie kannten einander ja gar nicht. Kilian atmete in ihre Halskuhle und sie in seine. Seine Lippen tasteten sich an der zarten Haut entlang, über Hals und Wange hin zu ihrer pochenden Schläfe. Meltem bewegte ihren Kopf nur minimal. Kilians Lippen und ihre fanden einander mit traumwandlerischer Sicherheit. Ihr Kuss schien einer wunderbaren Choreographie zu folgen, als ob Zungen, Lippen, Muskeln und Drüsen zeit ihres Lebens nur auf diese besondere Premiere hingelebt hätten. Als ob alle Küsse die vor diesem geküsst worden waren, eigentlich einem anderen Verb hätten zugeordnet werden müssen. - So und nicht anders sollte es durch all die verzweifelten Jahre bleiben. Was immer vom einen oder vom anderen als trennend empfunden wurde, wurde hinfällig, sobald sich ihre Lippen berührten. Diese Tatsache würde später von Beiden durchschaut und viele Male missbraucht werden. In diesem Moment aber war die Berührung des stark innervierten, intensiv durchbluteten Fleisches jedoch rein und jungfräulich. Und keiner der beiden wusste, dass diese Art des Kontaktes einmal dem Druck auf eine Resettaste zur Aktivierung eines defekten Systems gleichkommen würde. Meltem und Kilian wurden zu:

Meltem & Kilian.

Sie erlebten ein Monate andauerndes, rauschendes Honeymoon-Fest:

Wahnsinn! - Dieses Gefühl, das aus Sterblichen, Einmalige, Megastars, ja Gottheiten macht. Diese Bestätigung und Veredlung des eigenen Selbst durch die Bedeutung, die ihm dieser eine Mensch zuteilwerden lässt. Dieses Schweben, sich Auflösen, Ertrinken, Leben! Und ob Kilian und Meltem die gemeinsamen Stunden damit verbrachten dunklen süßen Tee zu trinken, Fahrradketten zu wechseln, Spazieren zu gehen oder miteinander Liebe zu machen(was sie natürlich am häufigsten taten) war fast einerlei, denn alles diente nur diesem einen, heiligen Zweck:

Dem gemeinsamen Erbringen des Glücksopfers auf dem Altar des Lebens.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (15.05.2018)
[Als ob alle Küsse die vor diesem geküsst worden waren, eigentlich einer anderen Verb hätten zugeordnet werden müssen. - So und nicht anders sollte es durch all die verzweifelten Jahre bleiben. Was immer vom einen oder vom anderen als trennend empfunden wurde, wurde hinfällig, sobald sich ihre Lippen berührten. Diese Tatsache würde später von Beiden durchschaut und viele Male missbraucht werden. In diesem Moment aber war die Berührung des stark innervierten, intensiv durchbluteten Fleisches jedoch rein und jungfräulich. Und keiner der beiden wusste, dass diese Art des Kontaktes einmal dem Druck auf eine Resettaste zur Aktivierung eines defekten Systems gleichkommen würde. Meltem und Kilian wurden zu:]

Das verstehe ich nicht. Vielleicht kommt ja irgendwann die Auflösung. aber die Vorhersage ist mir zu kompliziert..., ja, das ist es. Kompliziert.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Ina_Riehl meinte dazu am 17.05.2018:
gerne noch mal rückmelden, ob mit Auflösung (Kapitel 52) verständlicher
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Kapitel 13_Mehrere Tage vergingen...InhaltsverzeichnisKapitel 15_Iyi günler (türk.Guten Tag)...
Ina_Riehl
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Kilian Bender verschönert die Welt.
Veröffentlicht am 11.05.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.05.2018). Textlänge: 723 Wörter; dieser Text wurde bereits 108 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.09.2019.
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