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Gesetz
Für alle Angehörigen eines Gemeinwesens geltende Norm, die Gebote und Verbote aufstellt, um das Zusammenleben zu regeln.
... und was wir daraus machen:

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Recht lang:  Parteiengesetz von Aipotu, 1. Abschnitt von Dart (483 Worte)
Wenig kommentiert:  11. Gesetzeserlass von Aipotu von Dart (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Das Gesetz der Zahl von eiskimo (nur 107 Aufrufe)
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Kapitel 39_"Scheurich, Stefan, Scheurich, Guten Tag"...InhaltsverzeichnisKapitel 41_Die Sonne strahlte...

Kapitel 40_"Hey!Hey, was ist los?" ...

Roman zum Thema Liebe und Sex


von Ina_Riehl

...Warum gehst Du nicht ran? Warum antwortest Du nicht auf meine Nachrichten?" Kilians Stimme war derart mit Aggression aufgeladen, dass Andrea sich unwillkürlich duckte, was als Reaktion auf ein paar Schallwellen aus einem Handy seltsam unangemessen wirkte, wie ihr selbst bewusst wurde. Ihn jetzt anzurufen war äußerst riskant aber dringend notwendig gewesen, schließlich hatte sie Kilian nicht wie üblich vom Bahnhof abgeholt. Nervös blickte sie sich um. Wenn Stefan jetzt aufkreuzte, dann war sie in Erklärungsnot wegen des neuen Smartphones. Sie hatte es sich extra für ihre Kommunikation mit Kilian zugelegt, nachdem Alexander in seiner kindlichen Neugierde ein äußerst anzügliches Foto von Kilian in der Bildergalerie ihres Smartphones angeklickt hatte. Es hatte ihr ganzes schauspielerisches Talent und einiger Kreativität bedurft, diese Situation zu meistern. Ja, in den letzten drei Monaten war sie an der Aufgabe gute Geschichten zu erfinden gewachsen. Stefan war schließlich ein intelligenter Mensch und so war sie gezwungen ihre häufigen Abwesenheiten plausibel zu erklären. Ihr Leben hatte sich so verändert. Noch vor ein paar Wochen hatte sie Ereignissen, wie den Aufführungen der Musikschule oder dem Kollektionswechsel in ihrer Stammboutique entgegengefiebert.Das kam ihr jetzt lächerlich und nichtig vor.  Jetzt fühlte sie sich, als ob ihr Blut gegen fünf Liter Lava ausgetauscht worden wäre.

Doch nun, zum ersten Mal seit dem Beginn ihrer Affäre mit Kilian wurde sie von unangenehmen Gefühlen überwältigt. Vor dem Telefonat hatte sie vor allem Selbstmitleid gehabt, Wut auf Stefan, der sie durch seine Erkrankung um ein paar schöne Stunden gebracht hatte, Bedauern und Sehnsucht. Doch diese Empfindungen waren nach dem Telefonat einem tiefen Schuldgefühl gegenüber Kilian gewichen. Ehemann und Sohn kamen ihr plötzlich wie Ballast vor, den sie abschütteln wollte. Sie wollte einfach nur noch glücklich sein. Glücklich mit Kilian, der ihren ganzen Körper mit kleinen Küssen bedecken konnte, als ob Zeit ihm eine unbekannte Dimension wäre. Der ihr mit Leberflecken übersätes Dekolleté als Sternenhimmel bezeichnete und ihren Körper zu genießen schien, als wäre er ein Praliné, nach drei Wochen Diät. Und das alles könnte sie in diesem Moment haben, wenn sie frei wäre. Kilian war auch nicht frei, aber Kilian hatte alles möglich gemacht, um sie zu treffen. Sie schämte sich. Während sie Geschirr und Lebensmittel vom weitgehend unberührten Frühstückstisch räumte, fragte sie sich, wie andere Frauen das machten, wenn sie eine Affäre hatten. Eine gute Strategie, die von einem Geistesblitz gefolgt wurde. Sie lauschte kurz ins Treppenhaus hinein, dann griff sie erneut zum Handy und tippte eine Textnachricht ein. Gleichzeitig googelte sie am Laptop die Kontaktdaten des Parkhotels.

Sie starrte flehentlich auf ihr Handy und tatsächlich. Kilian war noch in der Stadt und bereit sich mit ihr zu treffen. Sie tippte die Nummer des Hotels ein, bewaffnete sich zur Tarnung mit dem Getränkehalter und lief in den Keller. Dort buchte sie ein Doppelzimmer der teuersten Kategorie. Jetzt brauchte sie nur noch eine Ausrede. Sie entschied sich für die Variante "Sportstudio und danach verquatscht". Bevor sie das Haus verließ, brachte sie Stefan noch einen Tee und die Zeitung nach oben.  Stefan blickte sie mit rot geränderten Augen dankbar an. Sie kippte das Fenster. Dieser Mief aus Krankem, Schweiß und Schlaf, den er verströmte, war einfach abstoßend. Die Idee, dass Kilian jemals krank wäre oder muffig riechen könnte, wäre ihr absurd vorgekommen. Ein Blick in die Glaskugel hätte ihr aber genau das offenbaren können. Das Virus, das Stefan gerade so beutelte, nutzte nämlich Andreas Körper, (deren eigenes Immunsystem spielend mit ihm fertig wurde), für einen Transit zu Kilian. Der sich fünf Tage später mit heftigen Kopf- und Gliederschmerzen bei Meltem auskurierte. Diese pflegte ihn aufopferungsvoll, bevor sie selbst erkrankte.

Kilian saß in einem opulenten Ledersessel im Foyer des Parkhotels und versuchte eine gute Figur zu machen. Er kam sich deplatziert vor mit seinen Turnschuhen, seinem verwaschenen Hoodie und dem Rucksack. Andrea missdeutete seinen angestrengten Gesichtsausdruck, was für Kilian den Beginn einer finanziell deutlich entspannteren Ära bedeutete: Sofort nämlich stellte sich bei ihr mit Macht das schlechte Gewissen, ob der Umstände ein, die sie verursacht hatte. Eiligst sann sie nach einer Lösung. Die in ihrer Welt nächstliegende war Geld. Noch bevor sie über den dickflorigen Teppich das Zimmer erreicht hatten, regelte sie das, indem sie ihm zwei 100er in die Jackentasche schob. Sie presste ihm den Finger auf die schwach protestierenden Lippen. "Für Deine Auslagen und die Umstände Honey. – Es tut mir sooo leid." Kilian umfasste sanft ihr Handgelenk und steckte sich ihren Zeigefinger in den Mund. Seine Zunge gab ihr einen Vorgeschmack darauf, was sie einige Minuten später zwischen ihren Beinen vollführen würde und das war wundervoll.

Kapitel 39_"Scheurich, Stefan, Scheurich, Guten Tag"...InhaltsverzeichnisKapitel 41_Die Sonne strahlte...
Ina_Riehl
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Kilian Bender verschönert die Welt.
Veröffentlicht am 11.05.2018, 6 mal überarbeitet (letzte Änderung am 17.05.2018). Textlänge: 753 Wörter; dieser Text wurde bereits 145 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.09.2019.
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