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Die DreckshütteInhaltsverzeichnisEmotional

Erzähl mir eine Geschichte

Roman zum Thema Außenseiter


von Xenia

" Erzähl mir eine Geschichte", bittet sie ihn. Er schaut skeptisch und flüstert "Ich hab sowas noch nie gemacht....."
"Bitte". Ihre Stimme klingt inständig. "Warum?"
"Weil ich sonst nicht schlafen kann."
" Na gut", seufzt er, " Aber dann lässt du mich in Ruhe".
" Versprochen"

Fabi setzt an und verhaspelt sich. Das passiert ihm fast immer, wenn er unsicher ist.
" Aber nicht lachen. Ich bin kein guter Geschichtenerzähler."
" Ich werde nicht lachen."
" OK."

"Also, die Geschichte heißt:" Von einer unvollkommenen Kindheit", und darin geht um ein Mädchen, das mich ein bisschen an dich erinnert", erklärt er ihr. Sie nickt und antwortet:" In Ordnung. Erzähl sie mir."

" Gut, aber lach mich nicht aus. "
" Ich hab schon versprochen, dass ich das nicht tun werde, vergessen?"

" Ne, ist schon klar. Also, los geht's:
Das Gegenteil von Zuhause? UNhause, das trifft es recht gut.
Also, es war einmal ein Mädchen, das hatte ein UNhause. Ein UNhause mit einer UNmutter, einem UNgeheuer unter dem Bett und in der Seele ihrer UNmutter. Vor  dem UNgeheuer unterm Bett hatte sie keine Angst, aber vor dem in ihrer UNmutter fürchtete sich selbst das Monster unter dem Bett. Deshalb kroch das Mädchen oft in den Schrank, wo das UNgeheuer lebte. Dort versteckte es sich, wenn die UNmtter mal wieder gefährlich wurde, von dem Gift in der Flasche.
Da konnte sie gar nichts dafür, auf der Flasche war nämlich gar kein Totenkopf drauf, wie das eigentlich sein sollte. Sie wurde einfach hinters LIcht geführt, sie fiel immer wieder darauf rein, sie wusste nicht, dass sie Gift zu sich nahm. Am nächsten Morgen wusste sie nämlich nie, was sie getan hatte.
Einmal hatte das Mädchen versucht, mit ihr zu sprechen, über das, was sie machte, wenn sie das Gift trank, aber die UNmutter hatte sie eine Lügnerin genannt. Aber das UNgeheur glaubte ihr. Das hatte schon so manches Schlechte gesehen. Früher war es selbst sehr böse gewesen, aber die Zuneigung des Mädchens hatte es verändert. Es war ihr einziger Vertrauter, vielleicht war es sogar ein Freund für sie, das Mädchen war bei sowas immer sehr misstrauisch. Es hatte schon zu viel erlebt, um "-


Sie hat die ganze Zeit über nichts gesagt. Er macht eine Pause und fragt dann leise:
" Zufrieden? Ich hab doch gesagt, ich bin kein guter Geschichtenerzähler..."
Sie antwortet nicht. Da senkt er seinen Blick tiefer zu ihr. Sie schläft und schnarcht fast unhörbar. Er lächelt. Dann legt er sich neben sie und legt seinen Arm über sie. Sein Ständer stört ihn ein bisschen, aber er denkt nicht daran, sie anzufassen, was seltsam ist, weil er sonst nichts anbrennen lässt.  Ihr  Alter kann es  nicht sein. Er hat auch schon jüngere Mädels gefickt. Er bumst alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist oder wie dieses dumme Sprichwort noch mal geht. Nutte bleibt eben Nutte.

Aber sie sieht so friedlich aus. Er will diesen Frieden nicht zerbrechen.  Sie ist ihm nicht egal und das ist  ein ungewöhnliches Gefühl für ihn. Er nimmt sich fest vor, dafür zu sorgen, dass ihr in seiner Nähe nichts Schlimmes passieren wird. Vielleicht ist er verliebt. Vielleicht sucht er auch nur einen Menschen, etwas, an dem er sich festhalten kann. Einen Strohhalm. Dieser zerbrechliche Junge ist nicht gut darin, auf sich selbst aufzupassen. Auf jemand anderen aufpassen hat er nie gelernt, aber es scheint ihm einfacher zu sein.

" Wir werden sehen, was uns die nächsten Tage bringen, Kleines", denkt er noch, dann schläft er ein. Sein Arm liegt dabei wie beiläufig über ihr, aber im Laufe der Nacht wird im Schlaf eine richtige Umarmung daraus.


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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Dieses scheiß Leben (ist so schön).
Veröffentlicht am 12.05.2018, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.05.2018). Textlänge: 589 Wörter; dieser Text wurde bereits 122 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.08.2019.
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