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mikä on takanasi*

Aphorismus zum Thema Erkenntnis


von TrekanBelluvitsh

Die Zukunft bleibt immer ein Traum. Die einzige Wahrheit aber ist für alle Zeit die Vergangenheit.

Anmerkung von TrekanBelluvitsh:

*mikä on takanasi, Finn., "Was hinter dir liegt", "Was liegt hinter dir?"


 
 

Kommentare zu diesem Text


LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (04.06.2018)
Dann ist der Begriff Wahrheit falsch. Im Wahren steckt das Währen.
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Graeculus (69) meinte dazu am 04.06.2018:
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LotharAtzert antwortete darauf am 04.06.2018:
Augenwischerei, die am Wahren nichts verändert: es gibt keinen Zeitpunkt, wo das Wahre nicht wahr wäre ))))))
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 04.06.2018:
Die Wahrheit hängt schon an dem Bezugssystem, in dem wir uns bewegen. Die Frage ist, wie dieses Bezugssystem definiert wird.

Ansonsten halte ich es lieber mit dem Denken der Aufklärung. Denn im engeren Sinne gibt die Aufklärung keine Wahrheiten, sondern Handlungsanweisungen. Das sich daraus bestimmte Wahrheiten ergeben, ist in der Tat schlüssig

Aber darin unterscheidet sie sich von allen Religionen und Ideologien. Diese geben Wahrheiten vor und richten die Handlungsanweisungen daran aus. Beim aufklärerischen Denken ist es genau anders herum. Die Handlungsanweisungen ergeben die Wahrheiten. Und das ist keine Kleinigkeit, sondern entscheidend.

Darum können z.B. aufgeklärte Geister eher mit Neuerungen umgehen, weil sie "nur" - ist zuweilen schon schwierig genug, ich gebe es zu - ihre Handlungsanweisungen auf das Neue übertragen müssen. Religiöse und Ideologen müssen ihre Wahrheiten mit den Neuerungen abgleichen. Da kommt es sehr schnell zu Konflikten, die nur durch hanebüchene Erklärungen zu meistern sind. Ich möchte hier an die Verrenkungen erinnern, die die Beschneidungsbefürworter in der Diskussion 2012 vorbrachten. Aber die wahren auch nur vordergründig, denn dahinter stand immer: "Das glaube ich halt." Wobei diese Erklärung "lustigerweise" nur bei der Beschneidung von männlichen Säuglingen gesellschaftlich akzeptiert wurde. Bei der Klitorisbeschneidung standen auf einmal medizinische Argumente im Mittelpunkt und was jemand glaubt, spielte da keine Rolle mehr.

Gerade diese unterschiedlichen Bewertungen zeigen, dass es Religiösen und Ideologen gar nicht um eine wie auch immer definierte Wahrheit geht. Es geht immer nur um die Befriedigung ihrer Gefühle.
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LotharAtzert äußerte darauf am 04.06.2018:
Ja gut, da kenne ich mich weder aus, noch zieht mich etwas dahin.
Im Vajrayana bauen wir Bilder auf, verschmelzen damit und lösen alles wieder in Leerheit auf. Das ist alles.
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loslosch
Kommentar von loslosch (04.06.2018)
blick zurück im zorn.
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TrekanBelluvitsh ergänzte dazu am 04.06.2018:
Gibt es wohl nicht genug.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (04.06.2018)
Die Vergangenheit bietet eine Chance auf Findung der Wahrheit.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 04.06.2018:
Da hast du recht. Und dass das einfach ist, habe ich ja gar nicht behauptet. Und wahrscheinlich lässt sich "die Wahrheit" auch nirgendwo ausbuddeln und finden. Aber das bedeutet ja nicht, dass man es nicht versuchen sollte. Wie Archäologie: Man hat eine Idee von dem, was unter der Erde liegt, aber was man dann findet kann ganz leicht etwas anderes sein.
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Kommentar von Graeculus (69) (04.06.2018)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 04.06.2018:
Diese Frage kann man stellen. Nimmt man jedoch an, das der Aphorismus wahr ist - wahr hier im Sinne von existent - dann habe ich ihn - im engeren Sinne - geschrieben. Ich schreibe ihn nicht. Und auch diese Antwort habe ich zwar in der Gegenwart begonnen, doch nun ist das - der Anfang dieses Satzes - bereits Vergangenheit.

Du könntest nun - völlig zu recht übrigens - einwenden, dass das eine sehr verengte Betrachtungsweise ist. Doch wenden wir uns mal einer ferneren Zukunft zu. Indem wir in die Vergangenheit schauen:

Als vor ca. 10 Jahren die Schlagzeile "Die Deutschen sterben aus" durch jede Talkshow und jeden Kopf, dessen blitzende Augen doch nur die Sonne war, die durch jene hohle Schädel schien, geisterte, gab es fleißige Köpfe im Arbeitsministerium die das Rentenniveau im Jahre 2050 berechneten - also 40 Jahre in der Zukunft!

Mal abgesehen davon, dass mit diesen Themen nur die Hartz-Reformen pseudowissenschaftlich mit Fakten unterfüttert werden sollten - was erfolgreich war, aber das will das Volk heute nicht mehr wahrhaben - war das selbstverständlich Unfug. Ich kenne mich nicht so genau mit "Zukunftsforschung" aus, aber ich denke nicht, dass jemand im Jahre 1951 vorhergesagt hat, das 40 Jahre später die SU aufgelöst wird.

Auf den ersten Blick scheint die Vorhersage, was morgen geschieht leicht möglich. Doch eigentlich gibt es keinen Unterschied zu "in 50 Jahren". Im Spezielle ist aich für morgen eine Vorhersage schwer. Gestern war z.B. Leroy Sane wie viele deutsche Fußballanhänger sicherlich noch überzeugt, dass er zur WM nach Russland fährt. Falsch gedacht.

Fazit: Die Zukunft bleibt ein Traum.

UND...

In Träumen verarbeiten wir in der Regel die Vergangenheit. Dabei sind Träume auch wahr - wieder m Sinne von existent. Wenn wir erwachen (und uns erinnern) beschäftigen Träume uns. Demnach wirken sie und die Vergangenheit auf die Gegenwart. Die Gegenwart existiert nicht an sich. Sie ist eine Folge der Vergangenheit. Allerdings ist sie das, was man ein "komplexes System" nennt, oder - umgangssprachlich - es herrscht der "Schmetterlingseffekt". Schon eine kleine Veränderung in der Vergangenheit kann die Gegenwart gewaltig ändern. Und das gilt selbst ohne die menschliche Interpretation.

Auch darum kann man (leider) aus der Vergangenheit nur unter großen Anstrengungen/der andauernden Beschäftigung mit ihr lernen. Allerdings ist die Vergangenheit kein Vorbild. Sie hat vielmehr den Charakter ein Gebrauchsanweisung. Und wer schon einmal ein Ikearegal aufgebaut hat weiß, das man an unterschiedlichen Stellen beginnen kann.

('tschuldigung, gerade Quasselwasser genossen...)A
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Kommentar von Sin (53) (04.06.2018)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 05.06.2018:
"Die Vergangenheit bleibt immer ein Traum. Die einzige Wahrheit aber ist für alle Zeit die Zukunft."

Wenn dem so ist, kann niemand etwas über die Wahrheit wissen bzw. alle Annahmen sind wahr. Dann hat sie jedoch keinen Wert, weil sie beliebig ist.
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (04.06.2018)
der Blick in die Vergangenheit ist auch nur eine weitere Interpretation, die auf sich selbst bezogen beschönigt sein kann oder auf Gewesenes einer Wahrscheinlichkeit entsprechend. es ist ja nicht einmal in der Gegenwart erwiesen, dass alles was du siehst der Wahrheit entspricht, nur eben das was wir mit unseren Sinnessystemen wahrnehmen können und selbst dort, muss dies nicht unbedingt wahr sein, da unser Gehirn viel hinzudichtet und auch viel ausblendet, wie wir aus der Wahrnehmungspsychologie wissen. in dem Sinne stimmt Keats Satz: es gibt keine Wahrheit außerhalb deines Herzens, träume, träume, denn auch das ist wahr.
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Sin (53) meinte dazu am 04.06.2018:
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 05.06.2018:
Schon bei der trigonometrischen Vermessung benutzt man zwei Beobachtungsstellen um einen Punkt zu bestimmen. Bei der Vergangenheit empfehle ich noch mehr Beobachtungsstellen.

Natürlich gibt vieles in uns den Standpunkt vor, allein die Biologie. Aber da kann man sich ja auch zuweilen auf einen Stuhl stellen.
;)
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