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es gäbe nichts wenn's nicht die erde gäbe...

Sonett zum Thema Wahrnehmung


von harzgebirgler

es gäbe nichts wenn's nicht die erde gäbe
denn auf ihr sind wir ja nun einmal da
und legen nieder dank der buchenstäbe
was alles so geschieht und einst geschah

das was es alles gibt ist wahr am nehmen
allein der mensch der auf der erde wohnt
daraus erwächst ein haufen von problemen
weil er das haus verwüstet und nicht schont

doch ohn' ihn wär' die gabe dieses gebens
von allem was es gibt vernehmbar nie
er bleibt ihr adressat zeit seines lebens

und hätt' sein wesen kaum je ohne sie -
dies grundverhältnis gilt es zu erblicken
um nicht im wust der dinge zu ersticken...

 
 

Kommentare zu diesem Text


Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (11.06.2018)
Der Mensch ist bei dem Nehmen und dem Geben
ganz vorn dabei und phil noch am sophieren,
doch muss mit Demut letztlich konstatieren:
Die Erde braucht er, um zu überleben.

Ein gutes Sonett, gerne gelesen.

Schöne Grüße, Dirk
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harzgebirgler meinte dazu am 12.06.2018:
...die setzt sich gegen ihn vermehrt zur wehr
und hat mit ihm geduld längst kaum noch mehr!

beste dankesgrüße
henning
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