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Degeneration durch Sex?InhaltsverzeichnisDie West-Linke

Schönheit: Quantität und Qualität

Groteske zum Thema Romantik


von Jack

Prof. Dr. Endhagen seufzt einer jungen süßhübschen Kellnerin hinterher, aber nicht lüstern, sondern mitleidig. Ihr ist nämlich anzusehen, dass sie berührt ist.


Nehmen wir an, Lithicia ist 18, und befindet sich genau in der Mitte zwischen ihrem Peak Beauty und Peak SMV. Ihre objektive Schönheit beträgt 177 Kittenmiaux. Hienne ist 22, kurz vor ihrem Peak SMV, und ihr Peak Beauty liegt schon fast 7 Jahre zurück. Ihre objektive Schönheit beträgt 157 Kittenmiaux. Quantitativ ist Lithicia um 20 Ki schöner, aber es gibt da ein Aber: Lithicia ist berührt. Somit sind Hienne und Lithicia nicht mehr vergleichbar, mit Lithicia ist es eine andere Sportart als mit Hienne.

Hienne ist, da sie unberührt ist, ein Liebesobjekt, Lithicia ist dagegen ein Begierdeobjekt. Für ein Begierdeobjket gilt nicht mehr die Schönheitsskala, sondern die Skala der sexuellen Attraktivität. Dennoch können wir, rein theoretisch, feststellen, dass Lithicia eigentlich schöner als Hienne aussieht, und wir können auch Hienne auf der SMV-Skala bewerten. Lithicia ist eine 9, d. h. ihre sexuelle Attraktivität ist auf einer Skala von 0 bis 10 zwischen 8,1 und 9. Hienne ist eine 10, sie hätte 9,2 SMV-Punkte.

Die unberührte Hienne ist sexuell attraktiver als die berührte Lithicia. Lithicia ist schöner, aber ihre Schönheit ist durch ihre Unkeuschheit entwertet. Dergestalt sind die komplexen Zusammenhänge, die unumgänglich dafür Sorge tragen, dass der Markt der sexuellen Eitelkeiten, das blumengesäumte Abendfeld der Sehnsucht und die kalt-objektive herzlos-verlässliche Wissenschaft sich im Dickicht und Fickicht verwirren, und jedem dahergelaufenen, -geflogenen und -geschwommenen Youtubecoach erlauben, seine eigene Theorie der Attraktivität und Attraktion zu präsentieren, und angesichts der Unüberschaubarkeit der Materie damit sogar, einseitig und instrumentell betrachtet, in manchen, wenngleich nicht in den meisten Fällen, Recht zu haben, was einen Krieg der Attraktivitäts-Zauberformeln und Attraktionsgeheimnisse mit psychologischen, biologischen, kommunikationssoziologischen und sexualwissenschaftlichen Fronten zur Konsequenz hat.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (13.06.2018)
Was heute einigen grotesk erscheint, war in meiner Jugend bierernste Realität. Wenn eine tatsächlich oder vermeintlich berührt war, sank ihr Schönheitsindex..
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Jack meinte dazu am 13.06.2018:
Es geht aber nicht um gesellschaftliche Konventionen, sondern um objektive Realität, die natürlich völlig unmenschlich ist, menschlich gesehen.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (13.06.2018)
Irgendwie leicht eklig.
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Jack antwortete darauf am 13.06.2018:
Beileid.
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Augustus
Kommentar von Augustus (13.06.2018)
für mein Dafürhalten ist der Mann zunächst in einer schwächeren Ausgangssituation, ob die Frau in ihm Begierde oder Verliebtheit weckt, er erleidet quasi einen immateriellen Vorschuss an Kapital, den er in Gewinn ummünzen möchte, wer das nicht tut, der macht an sich bei der Betrachtung solcher Frauen immer einen immateriellen Verlust, sofern er Empfindungen inverstiert und das oftmals unbewusst. Andererseits kann auch nie ohne Investition gewonnen werden. Hier gilt es dass die immaterielle Investition, die durch die Frau ausgelöst, nicht der Frau selbst gilt, sondern in einem höheren Zweck aufgeht, in der Kunst, in der Literatur, in der Musik,in der Philosophie etc. nur hier ists möglich, dass durch sich selbst jede immaterielle Investition, die von einem äußeren Objekt oder Subjekt provoziert wurde, wieder durch sich selbst in Gewinn umgewandelt werden kann. Man verwandelt quasi das Subjekt der Begierde als Gefühl in Kunst um, das einen höheren Wert besitzt, weil es das Beste in uns rege macht.

Ave
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Jack schrieb daraufhin am 14.06.2018:
Männlichkeit ist halt das tätige Prinzip. Die Sollizitation kunstschaffender und schöpferischer Kräfte allgemein durch die schöne Frau ist die List der Vernunft, durch die der Mann aus seiner nachteiligen Position die Möglichkeit bekommt, nicht nur zustätzliche zuvor unzugängliche Kräfte freiwerden zu lassen, sondern auch die Frau selbst hinter sich zu lassen und sich in höhere Sphären hinaufzuschwingen.
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (13.06.2018)
Diesen Bohei um die Jungfräulichkeit, den es natürlich gibt, habe ich nie verstanden. Möglicherweise liegt es daran, daß Männer den Vergleich fürchten.
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Jack äußerte darauf am 14.06.2018:
Bei einem Teil der Männer ist das tatsächlich so. Es gibt aber auch andere, edlere Gründe, und edlere Männer, die aus ebenjenen Gründen Jungfräulichkeit hochschätzen.
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Dies ist ein Episode des mehrteiligen Textes Im Luxushotel-Restaurant "Zum Weißen Privileg".
Veröffentlicht am 13.06.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.06.2018). Dieser Text wurde bereits 76 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.06.2018.
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