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Gedanke zum Thema Erfahrung


von TrekanBelluvitsh

Erfahrung ist der irrige Glaube, man könne, was einem widerfahren ist, stets verallgemeinern. Wird das nicht erkannt, ist es nicht verwunderlich, dass es alte Menschen sind, die am meisten nerven.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (22.06.2018)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
Der wahre Trost des Alters besteht darin, daß auch die jungen Menschen einmal zu den alten werden.
Ab udn zu treffe ich mich mit alten Schulkameraden. Und dann fallen die Worte: "Wir waren nicht so." Ich versuche meine alten Freunde dann davon zu überzeugen, dass wir doch so waren. Zumeist ohne Erfolg.

Teenager sind z.B. IMMER nervig, ganz gleich zu welcher Zeit, ganz gleich von wo sie kommen. Das ist einfach so. Wahrscheinlich muss das auch so sein, damit die Welt sich dreht.

Nicht die Erfahrung für sich genommen, impliziert diesen Glauben. Aber die Art, wie alte Menschen davon Gebrauch machen.
Bei vielen Dingen fängt der Tag jedes Mal bei Null an. Davon abgesehen: Wenn man das begreift, können Erfahrungen sehr viel besser helfen.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (22.06.2018)
Du sprichst doch nicht aus Erfahrung?
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 22.06.2018:
Isch abe gar kein Auto... äh... Erfahrungen.
;)
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 22.06.2018:
Auf gewisse Weise haben wir beide heute - völlig unbeabsichtigt - texte eingestellt, die sich überschneiden. Denn auch  dein schönes Gedicht über das Lesen beinhaltet den Hinweis, dass man so - durch das Lesen - über die eigenen Erfahrungen hinauswachsen kann.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (22.06.2018)
Der Nächste, der zu mir "Junger Mann" sagt, der kann was erfahren !!!
TT
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TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 22.06.2018:
Alles klar, alter Mann.
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TassoTuwas ergänzte dazu am 22.06.2018:
but, ...child inside
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
Ha! Das kenne ich. Versuche auch mein Alter durch kindisches Verhalten zu kaschieren!
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Kommentar von matwildast (37) (22.06.2018)
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LotharAtzert meinte dazu am 22.06.2018:
@ matwildast

Du erstaunst mich immer wieder, wie einfach du mitunter komplizierte Inhalte benennst. Bei "Je passiver und einflussloser man sich selbst wahrnimmt, desto eher wird man …" möchte ich allerdings ergänzen, daß Meditation Passivität voraussetzt. Nur dann nimmt "etwas" die aufsteigenden Gedanken aus dem eigenen Unbewußten wahr. Sobald man aktiv einen Gedanken herauszufischen beginnt, ist es keine Meditation mehr.
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matwildast (37) meinte dazu am 22.06.2018:
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
@ matwildast:

Ich glaube, man kann Erfahrungen konstruktiv nutzen (...)
Du hast bestimmt nicht ohne Grund "kann" geschrieben.
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matwildast (37) meinte dazu am 22.06.2018:
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
@ matwildast:

Vielleicht interpretiere ich da ein bisschen viel rein, aber für mich hört sich das so an, dass viel von meinem Gedanken in diesem "kann" steckt. Ich habe es "nur" etwas pessimistischer formuliert. Wo ich doch sonst die Verkörperung von Frohsinn und Optimismus bin...
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matwildast (37) meinte dazu am 22.06.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (22.06.2018)
Na und? LG
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
Eine Einstellung. Allerdings muss man dann auch bereit sein, Einordnungen wie "Meckeropa" oder Meckeroma" zu ertragen. Wobei das entscheidende, das will ich betonen, das "Mecker" ist.
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Access
Kommentar von Access (22.06.2018)
Hm. Ich würde "Erfahrung" durch "Dummheit" ersetzen und "alte" Menschen durch "dumme". hähähä zumindest meiner Erfahrung nach ist das so (und siehe da: ich nerve, obwohl ich gewiss jünger bin als du...)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
Mit dieser Beurteilung hast du recht. Nur ist das etwas anderes. Dummheit gilt unbestritten als... äh... unkonstruktive Eigenschaft, ganz gleich, welche Maßstäbe man anlegt.

Erfahrung gilt aber als positiver Wert, ebenso wie zumeist das Alter. So soll man z.B. das Alter ehren. Aber warum? Wer als junger Mensch eine Arschgeige ist, ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch im Alter.
Offtopic: Das "Du sollst Vater und Mutter ehren" aus der Bibel wird zumeist falsch verstanden. Denn es bedeutet in erster Linie, dass man seine Eltern, wenn sie alt sind, und nichts mehr zum wirtschaftlichen Erfolg von Familienverband/Sippe beitragen können, nicht einfach umbringen soll.

Noch zu Beginn des 20. Jhd. gab es im ländlichen Bayern das weit verbreitete Sprichwort: "Übergeben heißt, nicht mehr lange leben." Das bedeutet, dass, wenn der Altbauer den Hof an seinen Sohn übergeben hatte, die Alten auffällig oft kurz darauf verstarben. Dies geschah nicht wegen ihrem Alter/ihrer gebrechlichkeit, sondern weil sie von ihren Nachkommen - zumeist durch verhungern lassen - ermordet wurden. Ah... die gute alte Zeit und ihre wunderhübschen Traditionen...
Auf der anderen Seite, wenn man glaubt, alles gesehen und erlebt zu haben, fallen Pauschalurteile sehr viel eher.

Rede lang, Sinn kurz: Bei meinem Gedanken geht es nicht um eine Beurteilung wie z.B. "dumm" die zwangsläufig ein bestimmtes Urteil impliziert, sondern um Verhaltensweisen, die es zu vermeiden gilt.

Na klar werde auch ich älter - weshalb du Jungspund mal auf mich hören solltest -, aber darum sollte ich eben lamgsam aber sicher damit anfangen, bestimmte Verhaltensweisen - "Das hat es früher nicht gegeben!" - zu vermeiden (siehe meine Antwort auf Graeculus' Kommentar).

Antwort geändert am 22.06.2018 um 13:28 Uhr
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (22.06.2018)
Manche nerven mich schon, sobald sie geboren sind. Von später gar nicht zu reden.
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niemand meinte dazu am 22.06.2018:
@ Habakuk
Dein Humor ist köstlich! ))))
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
@ Habakuk:
Manche nerven mich schon, sobald sie geboren sind.
Selbst du verwendest ein "sobald". Also werden Idioten gemacht und eben auch durch die Königin der Selbstüberschätzung, die Erfahrung.
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DerHerrSchädel
Kommentar von DerHerrSchädel (22.06.2018)
Schöne Polemik, aber sind da wirklich die Alten am schlimmsten? Es werden ja nicht nur Erfahrungen verallgemeinert. Gibt ja auch genügend Leute, die ihr aus irgendwelchen zweifelhaften Informationsquellen zusammen geschnippseltes Halbwissen ungefragt als objektive Wahrheit weiter geben. Die finde ich noch wesentlich lästiger als irgendwelche zeternden Greise. Aber das hat vielleicht auch mit persönlicher Erfahrung zu tun.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 22.06.2018:
Schön das du die Polemik erkannt/angesprochen hast.

Darum ist der Gedanke sicherlich überpointiert. Auf der anderen Seite: Nimm nur die ganzen besorgten Deutschen. "Ich kenne jemanden der.../Ich habe erlebt, wie..." gilt als eindeutige Verstärkung von irgendwelchen Ressentiments. Wenn das jemand sagt, zweifelt man am besten den Wahrheitsgehalt des vorgeblich Erlebten an.Argumentativ zu zeigen, dass das eigene Erleben eben NICHT automatisch ein verallgemeinbarer Maßstab ist, ist ungleich schwieriger. Dass das nur im Sinne des Zeitgeistes gilt - wenn ich sagen würde, alle Bayern haben eine Halbglatze, weil ich einen Bayern mit Halbglatze gesehen habe, würde man mir das kaum abnehmen -, ist insofern unerheblich, weil in jener Argumentation die "goldene Erfahrung" ja irrigerweise, mit der "Vernunft" im Gleichschritt marschiert.
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