Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Manni (17.09.), Solomon-Burke (17.09.), Jfgjgtuj (16.09.), Rebell66 (16.09.), Sandrajulia (08.09.), Teichhüpfer (05.09.), JethroTull (04.09.), Krotkaja (02.09.), Karl67 (31.08.), Willibald (29.08.), HerrU (29.08.), Mirko_Swatoch (29.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 812 Autoren und 119 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 18.09.2018:
Verordnung
Allgemein geltende, von einer Behörde erlassene Anordnung
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Zugabe von LotharAtzert (14.06.18)
Recht lang:  Ba Duan Jin für Schurken von mannemvorne (148 Worte)
Wenig kommentiert:  königliches Dasein von Feuervogel (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Alles was man über die Rettung des Sozialismus wissen muß von AlmÖhi (nur 67 Aufrufe)
alle Verordnungen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Rabenmütter sein, das ist nicht schwer ...
von kata
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil Ich bin jetzt schon auf den Weg in der Regel ist ein schöner Abend mit dir und mir ist das denn bitte für die Kinder und sind dann auch noch nicht so viel wie die möglich geht es um dir nicht mehr in so einer einem der beiden oSeiten in den" (kxll all_screens)
Alles fließtInhaltsverzeichnisDie Straße unserer Kindheit

Heimat ist

Sonett zum Thema Betrachtung


von Marjanna

Wo Dörfer sich verstreut in Hänge schmiegen,
die sich ringsum zu einem Wall verketten,
wo grüne Ufer ihren Fluss sanft betten
und Silberpfeile über Wellen fliegen;

wo Obstbaumkronen ihre Früchte wiegen
und in der Ferne zarte Silhouetten
von Hügelland in nachbarlichen Stätten
an hellen Tagen zur Begrenzung liegen,

dort wurde ich geboren und erwachsen,
dort hab ich mich verloren und verwachsen.
Ich lernte mich im Gegenwind zu biegen

und dass die Standhaften sich selbst besiegen,
um dann, wie es die leeren Felder tun,
nach jeder Ernte in sich selbst zu ruhn.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Habakuk
Kommentar von Habakuk (23.06.2018)
Schönes Sonett, sowohl handwerklich als auch inhaltlich.

BG
H.
diesen Kommentar melden
Marjanna meinte dazu am 23.06.2018:
Hallo Habakuk, das freut mich sehr. Ich danke dir!

Liebe Grüße

Janna
diese Antwort melden
Jorge
Kommentar von Jorge (23.06.2018)
Ein wohltuender Text voller Glaubwürdigkeit. Besonders die beiden letzten Verse gefallen mir sehr.
LG
Jorge
diesen Kommentar melden
Marjanna antwortete darauf am 23.06.2018:
Vielen Dank, Jorge. Ich muss mal gucken, vielleicht finde ich noch ein passendes Bild.

Ich freue mich, dass dich das Gedicht anspricht, vielen Dank!

LG

Janna
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (23.06.2018)
Ein wie immer künstlerisch gelungenes Sonett, aus dem man etwas lernen kann. Heimat bedeutet nicht nur Landschaft, sondern auch Handeln in dieser Landschaft, das Identität schafft.
Liebe Grüße
Ekki
diesen Kommentar melden
Marjanna schrieb daraufhin am 23.06.2018:
Hallo Ekki,

zu deinem letzten Satz: Wenn man so tief hier verwurzelt ist wie ich, ja. Ich hatte einen guten Großvater, der mich die Liebe zur Natur und der hier zwar nicht sensationellen, aber wohltuenden und freundlichen Landschaft gelehrt hat.

Vielen Dank und LG

Janna
diese Antwort melden
Isaban
Kommentar von Isaban (23.06.2018)
Liebe Janna,

die Terzette finde ich grandios, insbesondere das zweite und auch das erste Quartett ist toll bebildert einzig im zweiten Quartett bebildert sich mir dein Text (ab den nachbarlichen Stätten) nicht wirklich. Was genau sind nachbarliche Stätten und wie begrenzen sie an hellen Tagen was?

Liebe Grüße

Sabine
diesen Kommentar melden
Marjanna äußerte darauf am 23.06.2018:
Hallo Sabine, schön, dass dich das Sonett anspricht.

Zu deiner Frage, das geht doch alles aus den Zeilen hervor?

und in der Ferne zarte Silhouetten
von Hügelland in nachbarlichen Stätten
an hellen Tagen zur Begrenzung liegen,


In der Ferne liegen zarte Silhouetten von Hügelland zur Begrenzung. Was nachbarliche Stätten sind? Ein Ort, ein Land, ein Platz?

Danke und liebe Grüße

Janna
diese Antwort melden
Isaban ergänzte dazu am 23.06.2018:
Liebe Janna,

das bebildert sich aber nicht, sonderen wirkt eher reimgeschuldet. Stünde dort Orte/ Länder/Plätze/Städte/Dörfer/ Häuser etc., hätte man ein Bild. Bei "nachbarlichen Stätten", die an hellen Tagen zur Begrenzung dort liegen, bebildert sich für mich nichts.

Wenn ich zu "Stätten" Brainstorming veranstalte, kommen mir hauptsächlich Kindertagesstätten, Grabstätten, Gaststätten, Kultstätten usw. in den Sinn.

Ich zitiere mal die Bedeutungsübersicht des Dudens:
Stelle, Platz (im Hinblick auf einen bestimmten Zweck); Ort [als Schauplatz wichtiger Begebenheiten, feierlicher Handlungen o. Ä.], dem eine besondere Bedeutung zukommt oder der einem außerordentlichen Zweck dient
Beispiel
eine historische Stätte


LG Sabine
diese Antwort melden
Marjanna meinte dazu am 23.06.2018:
Zitieren ist einfach, das kann ich auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stätte.
Das ist in erster Linie mal ein Ort und der ist hier gemeint.

Wenn das für dich reimgeschuldet ist, okay, kein Problem für mich.
diese Antwort melden
Isaban meinte dazu am 23.06.2018:
Liebe Janna,

so pampig?

Jede Kritik ist als Anregung zu verstehen, die man überdenken sollte und entweder annimmt oder auch nicht, je nachdem, ob sie überzeugen konnte oder eben nicht.
Das hat wenig damit zu tun, ob Zitieren leicht ist oder nicht.
Deine Reaktion zeigt, dass meine Kritik dich nicht überzeugt hat.
Dann ist das wohl so. Es ist dein Text und daran will gewiss keiner rütteln.

Freundliche Grüße

Sabine
diese Antwort melden
Marjanna meinte dazu am 24.06.2018:
Ich bin nicht pampig, Sabine. Ich deutete lediglich bereits im ersten REK, dass ich anderer Meinung bin als du und im zweiten habe ich aufgezeigt, dass das Wort "Stätte" eines ist, das viele Deutungen zulässt.

Antwort geändert am 25.06.2018 um 08:23 Uhr
diese Antwort melden
juttavon
Kommentar von juttavon (23.06.2018)
Sehr schöne Bilder, die von der 1. Strophe an eine Spannung enthalten ("schmiegen" - "verketten", "sanft betten" - "Silberpfeile"), die in den Terzetten offengelegt wird.

Auch das gereimte Nebeneinander von "erwachsen" und "verwachsen" finde ich gelungen.

HG Jutta
diesen Kommentar melden
Marjanna meinte dazu am 24.06.2018:
Vielen Dank, Jutta.

Liebe Grüße

Janna
diese Antwort melden
Kommentar von niemand (23.06.2018)
@ Janna
was mich hier eher erstaunt ist nicht Dein schönes Gedicht,
denn das sind wir ja von Dir gewohnt, nein, mich erstaunt,
dass plötzlich dieser Begriff "Heimat" so viel Zuspruch bekommt, wo doch die meisten in diesem Lande bei solchem Wort schon zur Schnappatmung neigen. Es ist ja absolut nicht im Trend. Wo sind denn all die Halb-Intellektuellen, welche sofort einen Bezug zur AfD wittern, frage ich mich da, da man ja noch vor kurzem bei diesem Wort einen auf die Mütze bekam. Ich kann mich noch erinnern in einem Kommentar vor einiger Zeit ein Heimatgefühl, welches ich selber leider nicht mehr besitze, verteidigt zu haben, mit dem Zusatz jemandem um Heimat zu beneiden. Gleich kam unser Super-Zensor [der im Moment hier gottseidank nicht mehr weilt] und fuhr mir übers Maul, so richtig vom Hohen Ross herunter. Tja, da kann ich mich nur noch wundern. Mit erstaunten Grüßen und mit einem Lob für diesen wirklich schönen Text, Irene
diesen Kommentar melden
Marjanna meinte dazu am 24.06.2018:
Hallo Irene,

das könnte vll. daran liegen, dass ich hier einen Landstrich beschreibe und nicht Deutschland insgesamt.
Ich glaube auch, ich kann mich an diesen Text erinnern, ich schrieb sogar einen Kommentar dazu. Hab aber leider vergessen, wie der Text hieß.
Ich freue mich, dass dich das Gedicht anspricht, vielen Dank!

Liebe Grüße

Janna
diese Antwort melden
Martina
Kommentar von Martina (24.06.2018)
Wunderbar, hat mich sehr bewegt....
diesen Kommentar melden
Marjanna meinte dazu am 25.06.2018:
Vielen Dank, Tina, das freut mich.

Mit lieben Grüßen

Janna
diese Antwort melden
plotzn
Kommentar von plotzn (25.06.2018)
Wundervoll poetisch!

Liebe Grüße,
Stefan
diesen Kommentar melden
Marjanna meinte dazu am 26.06.2018:
Ich freue mich sehr über deinen Kommentar, Stefan, vielen Dank!

Liebe Grüße

Janna
diese Antwort melden
Kommentar von matwildast (37) (27.06.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Marjanna meinte dazu am 12.07.2018:
Hallo mat, mein Dank für deinen schönen Kommentar kommt spät, aber von Herzen.
Liebe Grüße!
diese Antwort melden

Alles fließtInhaltsverzeichnisDie Straße unserer Kindheit
Marjanna
Zur Autorenseite
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Beitrag des mehrteiligen Textes Blick auf die Heimat.
Veröffentlicht am 23.06.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.07.2018). Dieser Text wurde bereits 191 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2018.
Lieblingstext von:
tulpenrot, EkkehartMittelberg.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Marjanna
Mehr von Marjanna
Mail an Marjanna
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Sonette von Marjanna:
Gretchen Bestechend Alles fließt Tief Lass mich Jenseits der Mauer Eifersucht Ling! Strategien Der Besuch
Was schreiben andere zum Thema "Betrachtung"?
EIN BÜRGERFEST IM HERZEN DER LÄNDLICHEN PROVINZ (hermann8332) Irgendwas nebenbei (klaatu) angefacht einst leib und seele (harzgebirgler) Strohhalm. (franky) Fast eine Familiengeschichte (Moja) An der Zahl drei (Xenia) Igitt, Blumen! (Gronkor) Und Albert Einstein ist immer noch tot (klaatu) Katy Perrys Brüste (.)(.) (klaatu) Ruinen (klaatu) und 401 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de