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Erzählung zum Thema Winter


von TrekanBelluvitsh

Was bisher geschah:
Ein Fallensteller stapft durch den Schnee. Seine Schneeschuhe sind zerbrochen. Und wenn er nicht in der Kälte erfrieren will, hat er nur noch Kraft und Zeit, eine Falle zu kontrollieren um die benötigte Beute zu bekommen. Schließlich erreicht er diese. Ein Rehbock ist ihm in die Falle gegangen. Eine unerwartet auftauchende Wölfin will ihm die Beute streitig machen.





Nichts geschah. Das Tier stand auf der Stelle. Sein Knurren wurde lauter. Der Schwanz stand immer noch senkrecht.
"Gut wenn du es auf einen Kampf ankommen lassen willst", sagte der Fallensteller, mehr zu sich selbst. Und dann ergänzte er: "Ich habe dir dein Leben lassen wollen. Deinen Tod kannst du mir nicht anlasten."
Ohne Hast hob er das Gewehr und legte an. Er spannte den Hahn. Über Kimme und Korn visierte er die Wölfin an. Er schätzte die Entfernung auf siebzig Schritte. Mit dieser Waffe war es da schwer, danebenzuschießen. Zumal das Tier sich nicht bewegt. Es machte keine Anstalten, die Flucht zu ergreifen.
"Leb wohl", flüsterte der Fallensteller. Dann drückte er ab.
Klick.

Mehr geschah nicht. Kein Schuss hallte. Die Kugel blieb im  eiskalten Lauf. Und die Wölfin stand da wie zuvor. Jedoch nicht sehr lange. Sie tat zwei Sprünge auf die Lichtung. Dabei versank sie bis über die Beine im Schnee. Überrascht nahm sie den Kopf zurück und drehte ihn nach allen Seiten. Nirgendwo gab es ein Fleckchen, dass Rettung vor den Schneemassen versprach. Unter den Bäumen hatte nicht so viel gelegen. Das Tier schien verwirrt. Das hielt jedoch nicht lange an. Sie knurrte, senkte den Kopf und sprang weiter. Den Rehbock wollte sie nicht weniger als der Mensch. Allerdings landete sie dieses Mal mit der ganzen Schnauze im Schnee. Die üblichen Wolfstaktiken griffen nicht.

Beängstigt hatte Fallensteller das sich nähernde Raubtier beobachtet. Er ließ sein Gewehr fallen und fasste mit einer Hand blitzschnell an sein rechtes Bein.. So schnell er konnte, öffnete er den Lederbezug, den er dort trug. An seine Zeit als Leichtmatrose erinnerte noch ein Entermesser. Es wäre ihm wohl kaum genug Zeit geblieben, nach ihm zu greifen, wenn, ja, wenn es nicht Winter gewesen wäre. Ohne den Schnee gäbe es nichts, was er der Schnelligkeit der Wölfin hätte entgegensetzen können. Doch es war Winter. Mit der rechten Hand packte den Griff des Entermessers und zog es aus der Schutzhülle. Sein Arm schnellte vor, hielt die Waffe der Wölfin entgegengestreckt.

So verharrte er.
Die Wölfin verharrte.
Nichts geschah.
Ein Patt.
Ein hungriges Patt.

Der Atem des Fallenstellers ging schnell und heiß. Vor seinem Gesicht wurde er zu kleinen Wölkchen, die kristallisierten und sogleich verschwanden. Die Schnauze der Wölfin sah durch den Schnee, der ihr im Fell haftete noch eisgrauer aus, was sie noch bedrohlicher erscheinen ließ. Ihre Augen funkelten. Sie knurrte. Es vergingen einige Herzschläge, dann wurde sie leiser. Der Faltenwurf über ihrer Nase glättete sich. Selbst ihr Schwanz ging nieder. Der Fallensteller, immer noch heftig atmend – mehr der Nervosität wegen, denn ob der Anstrengung -, bemerkte, wie seine rechte Hand mit dem Entermesser sich entspannte, ob er es wollte oder nicht. Er lebte schon lange allein in der Wildnis, hatte gelernt seinen Instinkten zu trauen. Ob das einen Sinn ergab, wusste er nicht, doch er senkte die Waffen ein wenig. Das gesträubte Fell der Wölfin glättete sich. Ihr Blick schien dem Fallensteller nun fast vertraut. Sein rechter Arm hing locker von der Schulter herab. Samt Entermesser. Mensch und Tier starrten sich fragend in die Augen.
"Aber irgendetwas müssen wir tun", rief der Fallensteller nach einer ganzen Weile. "Wenn wir hier nur rumstehen, erfrieren wir beide."



- Fortsetzung folgt -

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (03.07.2018)
Es ist erstaunlich, dass es dir gelingt, die Spannung so lange zu halten. Ich kann mir nicht vorstellen, was jetzt als nächstes geschieht. Umso gespannter erwarte ich jetzt deine Fortsetzung.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 03.07.2018:
Musst ja nur noch einen Teil lang aushalten. ;)
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Kommentar von Sabira (58) (03.07.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 03.07.2018:
Wer weiß? (Also, ich weiß schon.)
;)
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (04.07.2018)
Und jetzt bin ich mir sicher, alles wird gut!
Denn wie wir alle wissen, alle Probleme können gelöst werden, wenn wir miteinander reden ))
TT
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 04.07.2018:
Angeblich findet ja der größte Teil der Kommunikation nonverbal statt. QED.
;)
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TrekanBelluvitsh
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Zwei.
Veröffentlicht am 03.07.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.07.2018). Textlänge: 593 Wörter; dieser Text wurde bereits 153 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.12.2019.
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