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Intro eines noch ungeschriebenen Buches

Innerer Monolog zum Thema Realität


von Nismion

Ich habe in meinem Leben schon viele Menschen getroffen, bin an ihnen vorbei gegangen oder hatte sogar die Ehre, ihre Seele zu berühren. Natürlich, ist jeder so in seinem Leben gefangen, wie weit er selber eben darüber blicken kann. Wie das Glas der rosaroten Brille, kann und darf er alles erblicken und dennoch einfach nichts sehen.

Genauso verhält es sich mit dem Verstand. Diesem einen Teil unseres Körpers, das an für sich schon ein Mysterium ist. Wieviele Funken da nebenher und gleichzeitig aktiviert werden, sobald nur ein Reiz auf sie tritt. Natürlich verhält es sich dabei wie mit dem Computer. Hat sich ein Fehler in das Programm eingeschlichen, so wird er alles in Mitleidenschaft ziehen, was ihn auch nur betrifft.

Die Wahrnehmung, die Gedanken, die Sinne und letztendlich sogar die Gefühle, die wiederum nur ein Ergebnis dessen sind, was wir an Reizen empfangen. Wie die Maschine reagieren wir darauf. Und zwar in einer Weise, die für uns selber nur plausibel erscheint. Wohlgemerkt: Für uns selber. D.h. Dass genau der gleiche Umstand von uns selber immer wieder die gleiche Reaktion hervorrufen wird, sofern wir nicht bereit sind, über uns selber hinaus zu blicken. Über uns hinauszuwachsen, oder weitergehend, Rückschau halten über das, was wir wissen, begriffen haben und was die Vergangenheit uns gelehrt hat.
Vermag man dies nicht, so wird man blind und uferlos auf dem Ozean hin und her treiben. Immer weiter entfernt vom Land, weg von anderen Menschen oder gar jeder Zwischenmenschlichkeit, bis man zur sogenannten Insel wird, auf der man dann sein ganzes Leben lang festsitzen wird. Nein, man wird nicht einsam sein. Denn wie sollte es anders sein, besitzt man ja eben jene Fantasie, die einem alles ermöglichen wird. So weit ab jeder Vernunft und jedem Unvermögen die eigene Vergangenheit zu begreifen, wird man die wildesten und tiefgreifendsten Abenteuer erleben dürfen. Und zwar so lange, bis einen das Beil der Realität trifft.

Dann aber, wird man nicht ertrinken, nein, man wird das Erlernte , das Verneinen der Realität, so weit treiben, dass man den bevorstehenden Tod nur ebenso verleugnen wird. 
Die größte Kunst und Möglichkeit der Freiheit, bleibt eben, diese nicht anzunehmen und sich den Grenzen eines Geistes zu unterwerfen.

Die Frage ist jetzt, was uns dies lehrt?

Im Gunde einfach nichts, und doch tut es das mit dem grellen Rotlicht der Ampel, dass man eben nicht immer seinem Verstand, der Realität die man sieht, vertrauen darf.
Alles, wirklich alles, unterliegt nur den eigenen Deutungen, die vermischt mit den Gefühlen unseren Blick zu trüben versuchen. Weiß man dies, so wird man nicht mehr erkennen, aber mit Sicherheit alles hinterfragen, was unsere „Realität“ uns präsentiert.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (05.07.2018)
Guten Abend.
Ich verstehe den Geviertstrich im Titel nicht.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 06.07.2018:
So ist es besser. Danke.
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