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Formen im Unisono von Mode und allgemeiner Bildung

Text


von Bette

Formen im Unisono von Mode und allgemeiner Bildung

In den sechziger-siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, waren Automarken noch sehr unterschiedlich. Z.B. VW, Mercedes, Ente, R4, oder der französische Haifisch.
Und es gab auch noch Klassen und ganz bestimmte Charaktere, von denen jeweils diese einzelnen Autotypen gefahren wurden.
Heute kann ich keine Automarken mehr unterscheiden und Klassen, die gesellschaftlich getrennt in Form von Entwicklung und Milieus zu unterscheiden sind, gibt es fast auch nicht mehr. Unterschiedliche Bildungsgrade ziehen sich durch einzelne Familien, denn der Bildungsweg ist heute finanziell erschwinglich und fast jedem zugänglich.
So ist die sogenannte Bildung in Familien, oft bei den Einzelnen zwar unterschiedlich, aber die eigene, ganz persönliche Entwicklung, nicht im gleichen Maße gewachsen. Man kann meist nicht auf Anhieb sagen wer, in den Familien gesellschaftlichen Status besitzt.
Die Revolution der Achtundsechziger Jahre, war der Beginn der allgemeinen Gleichheit. Arbeitersöhne wollten die Formen der Etablierten zerstören, um in diese Welt hinein zu passen. Studiengelder wurden vom Staat plötzlich zugestanden und Ruhe kehrte bald wieder ein, denn auch die Etablierten passten sich etwas an diese Bewegung an.
Mein eigener Ehemann mutierte dann vom Rebellen und Postarbeite, zum arroganten Rechtsanwalt und Ehemann einer reichen Frau. Rechtsanwälte wollen im tiefsten Innern Schicksal regeln.
Bildung kommt vom Bild und ist eigentlich keine mehr, denn sie wird heute fast nur noch erlernt, ohne die Entwicklung von geistiger Erfahrung zu haben.
Form wird durch die Erfahrungen von einem ungeplanten, freien Leben gebildet, welches von keiner Versicherung eingeengt wird, und reinigende Krisen der Entwicklung erlaubt. Dies wird vom Geist gefügt und später zur Form.
So entstehen sprechende Formen, welche uns ihre Erfahrungen empfindungsmäßig überliefern.
Die heutige Gesellschaft bildet fast keine Milieu-Formen mehr. Da alles heute ähnlich ist lebt man aus den alten Formen deren Ergänzung heute fehlt. Jeder will alles können,  nicht erlebt und langweilig.

 
 

Kommentare zu diesem Text


tueichler
Kommentar von tueichler (12.07.2018)
Nicht erlebt und langweilig. Wie treffend!

Unterschrift,

T.
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Bette meinte dazu am 12.07.2018:
Heute sucht man in schnellen Reizen die Entspannung, statt im Verstehen.
Danke Dir und Gruß
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (12.07.2018)
Die Autoherstellung steht heute unter dem Primat der Aerodynamik, und deren Gesetze sind halt für alle gleich. Das hat auch einen guten Grund: die Reduzierung des Benzinverbrauchs. Dadurch wirken normale PKWs ziemlich gleich.
Was es aber sehr wohl gibt und worin sich heute die Fahrer- bzw. Besitzertypen unterscheiden, sind Autotypen. Früher gab es PKWs sowie LKWs in groß und klein. Heute gibt es zusätzlich SUVs, Pick-ups und allradgetriebene Fahrzeuge; hin und wieder sieht man sogar einen Jeep im Straßenverkehr (früher: rein militärische Verwendung). Das macht z.T. die durch die Aerodynamik erreichte Benzineinsparung wieder zunichte. Und sicher kann man eine soziologische, differenzierende Betrachtung hier ansetzen. Das hat sich lediglich verschoben.
Schaut man genauer hin, sieht man natürlich auch noch elektromobile Autos - eine weitere Differenzierung.

Kommentar geändert am 12.07.2018 um 15:15 Uhr
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Graeculus antwortete darauf am 12.07.2018:
P.S.: Psychologisch sieht man das, was man zu sehen erwartet. Dazu gibt es viele Experimente.
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matwildast (37) schrieb daraufhin am 12.07.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Bette äußerte darauf am 12.07.2018:
Mich interessiert nur die Tatsache, das die Welt früher noch etwas Abwechslungsreicher war, und die heutigen Relativierungen dieser Tatsache sind genauso schwammig. Was braucht man heute Aerodynamik, wo der stockende, überfüllte Verkehr, schnellfahren nicht mehr zuläßt. Und wozu muß man überhaupt immer so rasen. Ja die Autos sind genau den heutigen Menschen angepaßt, die nur noch vor sich selbst auf der Flucht sind.
Danke Dir und Gruß von mir
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Graeculus ergänzte dazu am 12.07.2018:
Wie auch immer, Autos sind insgesamt nicht einheitlicher als früher, die Aerodynamik wirkt sich selbstverständlich auch beim langsamen Fahren benzinsparend aus, und auf Autobahnen kann man in der Regel immer noch ziemlich schnell fahren.
Als auf der Flucht befindlich empfinde ich mich nicht, allerdings als empfindlich gegenüber Klischees.

(Übrigens bin ich kein Autofahrer, allenfalls Beifahrer. Du vermutlich ebenso.)

Antwort geändert am 12.07.2018 um 16:51 Uhr
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Bette meinte dazu am 12.07.2018:
Das Wort Klischee befindet sich gar nicht in meinem Vokabular, und auch nicht in dem von meinen Lektüren. Ich nehme an es betrifft die Dinge, die nicht allgemein verständlich sind, um nur nicht nachzudenken. Wenn so viel von Klärung geredet wird wie heute, ohne das es erfolgt, man nichts davon erspüren vermag, was ist das dann?
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MichaelBerger meinte dazu am 13.07.2018:
Zudem sind die gegenwärtigen Autos innendrin alle mit Kunststoff verbaut. Der ist auf Dauer wenn man länger im Auto sitzt sehr gefährlich für die Gesundheit. Ganz anders dagegen die Autos von früher, die innendrin mit Weissblech, Kunstleder und wenns hochkommt mit Holz verbaut wurden.

Die Autos hatten durch ihrer Unterschiedlichkeit im Aussehen noch richtige Charaktergesichter, heute schauen sie alle gleich aus. Diese uniformierten Designs verhelfen ausserdem zu keinem charmanten Stadtbild.

Bald werden Schönheitschirurgen auch noch dafür sorgen, dass alle Menschen gleich aussehen: aerodynamisch zur Krafteinsparung beim Spazierengehen.
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LotharAtzert meinte dazu am 13.07.2018:
An  den 49er Mercury sei erinnert, das meistbesungenste Auto wahrscheinlich.
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Bette meinte dazu am 13.07.2018:
Das Innen erkennt man am Aussen und umgekehrt, nicht mal diese einfache Tatsache, wird wahrgenommen. Steht glaube ich, schon in der Bibel. Und wenn man die Welt genau betrachtet, steht es sehr schlecht um die Menschen. Die sind selber schon alle Plastik, und so was von gesteuert, da wollen sie doch selbst auch mal Plastik steuern.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.07.2018)
Ich verstehe schon den Titel nicht ...
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Bette meinte dazu am 12.07.2018:
Es geht um Formen und wie diese auf unser Bewusstsein wirken, geistige und materielle.
Gruß
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 12.07.2018:
Achso. Aber "im Unisono" gibt es nicht und das schwammige "von [...] allgemeiner Bildung" ist nicht sehr hilfreich bzw. komplett überflüssig. Ein extrem verschwurbelt formulierter Titel!

Vorschlag: Titel klar und deutlich gestalltn. In wenigen Worten sagen, um was es geht in diesem Text, z.B.

"Warum sehen heuzutage alle Autos gleich aus?"

"Keine Menschen-Typen mehr in Fahrzeug-Typen unterwegs"

"Menschen ohne Millieu? Der Wandel der Formen seit '68"

P.S: Interessant ist, dass die Ich-Erzählerin von sich selbst von einer "reichen Frau" spricht.
P.S.2: "Postarbeite"?
P.S.3: Sehr enigmatisch: "Rechtsanwälte wollen im tiefsten Innern Schicksal regeln."
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Bette meinte dazu am 12.07.2018:
Lieber Dieter,
Vielen Dank für die viele Arbeit, die Du Dir gemacht hast.
Das sind wirklich sehr gute Überschriften, die Du mir anbietest, aber besser für eine Zeitung, zu mir passen sie eigentlich nicht so gut, denke ich.
zu P:S:1, Ich habe doch gesagt dass mein Mann mutiert ist, von mir, zu der Reichen, genügt wohl nicht?
Zu P.S. 3 , da sehe ich keinen Fehler, denn es ist eine sehr hintergründige Aussage, nur will so etwas heute niemand verstehen, aus Angst vor Entlarvung eigener Hintergründe.
Ich glaube, mir ist nicht zu helfen, Danke
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 14.07.2018:
Nun, die Überschriften sollten zu Text passen, nicht zu den Autoren. So wichtig sind die Autoren nicht.
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