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Peter Akzeptiert Legenden mit traurigem Schluss

Prosagedicht zum Thema Krankheit/ Heilung


von jennyfalk78

Er blättert so sanft mit zitternden Händen,
in Zeitungen mit hübschen Bildern.
So gerne würde er  in der Stadt wildern.
Kontakte pflegen, auf den Markt und seinen Ständen.
Sein Kopf vibriert, sein Körper glüht,
wenn Beate ihn besuchen kommt
und ihm einen frischen Kaffee brüht.
Sie sich, manchmal, mit ihm auf der Terrasse sonnt.
Dreimal die Woche, seit fünf Jahren.
Früher hätte er sie niemals wahrgenommen.
Da hatte er sie Alle. In Scharen
hatte er geliebt, manchmal die Zukunft gesponnen.
Mit dieser oder jener.
Immer alles viel zu verfrüht gewesen,
soviel Zeit noch für Entscheidungen.
Jetzt sitzt er jeden Tag vor seinem Vermeer,.
Es bleiben nicht mal mehr Jahre,
für die Liebe und ihre Handlungen.
In der nächsten Zeit beherrscht ihn die Verwandlung.
Er denkt dann an Kafka und findet nichts.
Einmal noch körperlich lieben, im eigenen Angesicht.
Die inneren Organe hören ja irgendwann auf.
Dreimal die Woche sieht er Beate,
und wird verliebt.
Pulsschlag, nicht getraut etwas zu sagen.
Besser jetzt die weißen Dinger im Magen,
als der, merklich. körperliche Zerfall.

All die Liebe und dann,
der Sttick.

Anmerkung von jennyfalk78:

A L S


 
 

Kommentare zu diesem Text


tueichler
Kommentar von tueichler (12.07.2018)
Wieder ein Text, den man beim Lesen hört.. Bedrückend. Aber, ich kenn mich nicht aus, was ist ‚Stick‘?

T.
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jennyfalk78 meinte dazu am 12.07.2018:
Schäm, der Strick.
Scheiß Buchstabengefilde.
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tueichler antwortete darauf am 12.07.2018:
Oh, dann lösch den Kommentar bitte. Das sollte kein Vorführen sein, ich dachte es hätte was mit ALS zu tun, das mir unbekannt war. So macht das auch Sinn.

T.

Antwort geändert am 12.07.2018 um 01:53 Uhr
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franky
Kommentar von franky (12.07.2018)
Hi Liebe Jennyfal,

Meine Mutter und zwei meiner Geschwister sind an Amyothrophe Lateralsklerose gestorben.
Drei verschiedene Personen und drei unterschiedliche Krankheitsverläufe.
Jeder Verlauf ein extra Martyrium.
Am stärksten ist mir der Verlauf meiner jüngsten „geb. 1941“ Schwester zu Herzen gegangen.
Sie vegetierte 6 Jahre an der Beatmungsmaschine, bis sie endlich „2009“ sterben durfte.
Ob man das „Sterbensverhinderung oder Lebensverlängerung“ nennen sollte, bleibt
dahingestellt.

LG Franky
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.07.2018)
Heisst Peter mit Nachnamen "Akzeptiert"?

Ist ja lustig.

Dann fehlt im Titel aber ein Verb.
diesen Kommentar melden
TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (15.07.2018)
Hallo Jenny,
es hat mir die Sprache verschlagen!
Zwei Mal.
Herzliche Grüße
TT
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