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Liebesbrief zum Thema Annäherung


von Nimbus

Meine Gedanken kreisen permanent zu Dir hin, und meistens sind sie voller wohlwollender Gedanken. Sie sind mit lächeln behaftet, und wie oft ich mit Deine Hand nehme, auch wenn Du gar nicht da bist, kann ich Dir gar nicht sagen, wie oft ich durch den Wald gehe, und Dich in Gedanken mit mir mit trage.
Als wir uns kennen lernten hatte ich eineinhalb Jahre benötigt einen Mann zu vergessen, und als ich es gerade überwunden hatten feierte ich letztes Jahr mit Dir in meinen Geburtstag herein und Du hast mich an die Hand genommen und geküsst.
Ich erklärte Dir zwei Tage drauf von meinen Ängsten, und nichts ist beängstigend als Gefühle zu haben, denn die machen einen verletzlich. Ich wollte gar keinen Mann mehr in mein Leben lassen, weil ich nie wieder verletzt werden wollte.
Dann fand ich heraus wer Du bist, und seitdem bin ich von dem Komplex geprägt nicht gut genug für Dich zu sein, und wie schon zu oft erlebt, nur für Bettgeschichten etwas taugen würde. Da war ich zumindest schon verliebt in Dich.

Ich war gemein zu Dir, habe Dir fürchterliche dinge gesagt. Oft genug dachte ich, wir leben nur in verschiedenen Welten. Normal bin ich gut darin Menschen zu analysieren, doch niemals dann, wenn mein Herz so sehr davon betroffen ist. Deine Angeberei mag ich nicht, aber ab und an bin ich dafür auch viel zu kritisch, denn stehst Du vor mir, dann bist Du kein Angeber, Du bist ruhig und aufmerksam und genauso verkuschelt wie ich es bin.

Einmal hast du mir sogar gesagt, dass Du mich liebst. Mir ist Deine Arbeit bewusst. Doch Du gehst einen Schritt vor und dann wieder zwei zurück. Das macht mir Angst, und inzwischen glaube ich, dass Du ähnliche Beweggründe hast, wie ich. Bin mir unschlüssig, unsicher, ob wir jemals die Basis bekommen, mit der wir beide Leben können. Doch als Du mich nach einigen Wochen, schon fast Monate wieder angerufen hast, freute ich mich wie eine Schneekönigin.

So gut wie es ging versuchte ich Dich zu verdrängen. Kuriose Beziehungen brachten mir nicht einmal im Ansatz das Lächeln, was Du mir schenkst, nur wenn ich eine kleine Nachricht von Dir bekomme, oder Du mir sagst, dass Du liebend gerne da wärst, wegen einer internen Familienkrise, dann freue ich mich.

Manchmal aber scheinst Du Deine eigene Worte zu vergessen, scheinst Dich wieder zurückzuziehen und erzählst mir dann von albernen Festen, über die du mich hinaus zu vergessen scheinst. Das tut mir dann weh.

Doch ich habe nicht verstanden, dass das Deine Flucht ist. Ich glaube ich verstehe es langsam, und vergessen hast Du mich nie, Was Du mir schon alles verziehen hast, und mir immer noch "Süße Träume" schickst, und mich zu Deinem Lieblingsmensch erklärst, dass Du, habe ich mich nur einen Zentimeter bewegt hinterher gerutscht bist, das zeigt doch, das wir viele Emotionen füreinander haben.

Wir haben vielleicht ein paar gesellschaftliche Hürden, doch ich bin in zwei Welten aufgewachsen, das bekommen wir überbrückt, und das weißt Du auch, dass hast Du mir alles bestätigst.

Trotz so viel Nähe fühle ich mich doch weit von Dir entfernt, und ich weiß, wie viel Angst in mir ruht, ich weiß dass ich zuweilen misstrauisch bist. All das hast du mir verziehen, so wie ich es Dir verzeihe, dass Du mich viel zu selten anrufst, wir uns viel zu selten sehen. Mir ist ja bewusst, wie viel Du um die Ohren hast.

Mir wäre es jedoch erheblich lieber, dürfte ich ein bisschen mehr für Dich da sein, und Du ein wenig mehr für mich.
Ich möchte Dich unterstützen, und so oft sind es meine eigenen Unsicherheiten die alles übers Bord werfen wollen, und vor Gefühlen weglaufen wollen. Die Gefühle sind aber da, als könnte ich die jetzt einfach ignorieren.

Vielleicht werde ich ab und an noch mal austicken, ich bin halt impulsiv, aber das hat in anderen Belangen Vorteile für Dich ;-). Du kannst so lieb und nett und charmant und zuvorkommend sein, und zwei Tage später denke ich, er sieht mich nicht mehr. Doch ich werde versuchen nicht alle vier Wochen Schluss zu machen, komme ich aber so auf eine Idee, wäre ein Anruf auch hilfreich...-

Also schlage ich vor, wir überwinden Beide ein wenig unsere Ängste und versuchen uns entgegen zu kommen. Ich möchte mich nicht noch mal von Dir wegbewegen! Dafür scheinen wir uns doch zu lieb zu haben, jedenfalls kann ich das von mir sagen.
Schlaf fein, "mein Süßer".

Anmerkung von Nimbus:

 ext. Link

P. S. Du schuldest mir noch einen Motorflug ;-)


 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (15.07.2018)
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Dies ist ein Beitrag des mehrteiligen Textes Unterschiedliche Welten.
Veröffentlicht am 13.07.2018, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.07.2018). Dieser Text wurde bereits 137 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.08.2018.
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