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Nachmittag

Sonett zum Thema Stimmung


von Hecatus

Heizölwolken in der luft
um die beigen häuserleichen
und den alten wasserturm,
leer und bloße risse haltend.

Schwer der himmel auf der stadt,
weiß in jede richtung strahlend.
Dann und wann ein schwacher hund,
treu verfolgt von fliegenbanden.

Langsam fegt ein wind den staub
von den straßen auf zur sonne.
Säuretropfen schlägt er nieder

aus den zitternd aufgeladnen
drohnden regenwolken, die
keiner mehr erblicken kann.

Anmerkung von Hecatus:

21 VII 2018


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (22.07.2018)
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Hecatus meinte dazu am 24.07.2018:
Wieso?
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Graeculus (69) antwortete darauf am 24.07.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Hecatus schrieb daraufhin am 24.07.2018:
Dazwischen. Quasi für die innere stimme geschrieben.

Ich kann mich erinnern, wir hatten so etwas in die richtung schon einmal bei meinem vers "Mit jedem atemzuge atm ich nacht". Dass es beim stillen lesen (= wiedererkennen der schriftbilder, anagignōskein) nicht so flüssig funktioniert wie "drohenden" oder "atme", ist mir klar. Allerdings stört es mich beim sprechen/subvokalisieren kein stück.

Antwort geändert am 24.07.2018 um 08:51 Uhr
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Graeculus (69) äußerte darauf am 24.07.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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juttavon
Kommentar von juttavon (25.07.2018)
Die Stimmung kommt gut zum Ausdruck, annähernd expressionistisch.

Sprachlich stolpere ich auch über die ausgelassenen 'e' in "aufgelandnen" und "drohnden". Das wirkt eher unbeholfen und stört für mich das Stimmungsbild. Habe allerdings keinen besseren Vorschlag.
Das Fragezeichen zum Schluss würde ich weglassen. Der Satz als Aussage wirkt m.E. stärker und passt dann besser zum Gesamten.

HG Jutta
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Hecatus ergänzte dazu am 25.07.2018:
Meinst du, dass ich den satz dann auch dementsprechend umbauen sollte zu "Säuretropfen schlägt er nieder / aus den zitternd aufgeladnen / drohnden regenwolken, die / keiner mehr erblicken kann?"

H
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juttavon meinte dazu am 31.07.2018:
Ja, da ist ja nur eine Zeile zu ändern, und das geht ohne metrische oder klangliche Einschnitte.
HG Jutta
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Hecatus
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Veröffentlicht am 22.07.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.08.2018). Textlänge: 65 Wörter; dieser Text wurde bereits 72 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.03.2019..
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