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Alabasterfurz

Sonett zum Thema Besessenheit


von Walther

Alabasterfurz

Das Seidenweiche überm Alabasterhals:
Wie kleidet das die Schwanengleiche! Der Augen Blick
Stiehlt jedem, der sie sieht, Herz und Verstand: Sein Geschick
Liegt jetzt in ihren kleinen Händen, jedenfalls,

Bis er erwacht – wenn er denn jemals draus erwachte! –,
Und schnell begreift, dass er dem Bild verfallen war:
Die Wirklichkeit ist anders und doch schrecklich wahr.
Sie schüttelt kühl die volle Haarpracht. Falls sie lachte,

Wird es noch teurer als ihr kleines feines Lächeln,
Das nie die Augen ganz erreicht; und wenn, dann kurz.
Dem so Getäuschten bleibt ein langes Luftzufächeln,

Dazu ein heftiger, rasanter tiefer Sturz:
Man sollte nicht nach flacher Jugendschönheit hecheln –
Am Ende ist man nur ein eingeklemmter Furz.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (15.08.2018)
Trotz des rüden Titels - Poesie pur.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Walther meinte dazu am 15.08.2018:
Liebe Llu, der gang auf des messers schneidet findet sich im titel wieder. danke fürs kommentieren und empfehlen! HG W.
ps,: auch dir mein dank, Marjanna!
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Willibald antwortete darauf am 17.09.2018:
Ungewöhnlich gutes Sonett mit Anklängen an barocke Emblematik und mit der komischen Fallhöhe, die einen Text exzellent (und überzeitlich) machen und wirken lässt.
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Walther schrieb daraufhin am 17.09.2018:
Hi Willibald, das freut den sonetter natürlich saumäßig. so war's geplant. aber ob das wird, weiß man als autor nie, da man partei ist. lg W.
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