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[Ich reiste in die welt]

Gedicht zum Thema Suche


von Hecatus

Ich reiste in die welt, um Dich zu finden,
in fremde menschenmengen warf ich mich
hinein, und tauchte nach dem einzigen
versunknen schatz am grund der wassermassen,
durchflog die wolken, die gewitterträchtig
über der erde schatten säten, suchend
den Einen tropfen, der mich füllen kann,
durchforstete die gipfel und die strände,
den Einen wind zu kennen, der mich höher
empor noch tragen kann. Ich fand sie nicht.

So kehrte ich ermüdet zu dem kleinen
meer meiner menge, meinen wolken, heim,
vor deren leere ich geflohen war,
worin ich Deine spuren nie erkannte, –
und fand den Einen wind die wolken tragen,
den Einen tropfen draus zu boden gehn
und in der menschenmenge wassermassen
Dein ungeahntes funkeln vor mir stehn.

Anmerkung von Hecatus:

8 VIII 2018


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