Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Swiftie (15.10.), georgtruk (12.10.), Amadeus (11.10.), Rege-Linde (07.10.), Markus_Scholl-Latour (02.10.), MYDOKUART (24.09.), gerda15 (22.09.), Paul207 (22.09.), Simian (18.09.), norbertt (14.09.), Fischteig (13.09.), una (07.09.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 675 Autoren* und 90 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.899 Mitglieder und 430.086 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 16.10.2019:
Epos
Das Epos entspricht zwar inhaltlich dem Roman, unterscheidet sich aber formal von der Prosaform, da Epen in Strophenform mit... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Ohne Widerworte, bitte! von Epiklord (18.06.19)
Recht lang:  Das Zigeuner-Jesus-Evangelium von ferris (102607 Worte)
Wenig kommentiert:  Das Zeichen von Kabarakh (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  ich will bei dir sein von Borek (nur 37 Aufrufe)
alle Epen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

1:0 für Lukas
von GillSans
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich keinem was böses will und was zu sagen habe." (ferris)
Weh und AchEron - Dualismus vs. NondualismusInhaltsverzeichnisGute Wünsche

Der Einfall

Essay zum Thema Betrachtung


von LotharAtzert

Wenn jemand spricht, bedeutet es nicht zwangsläufig, daß ihm zuvor etwas einfiel, welches gerade eben sich im Sprechvorgang voll-zöge. Die meisten reden nur, was sie irgendwo aufschnappten, und weil es gerade angesagt ist beim Volke, oder einer Gruppe oder Bürger-Partei etc. Da gehen Impulse und Impulsespulse um die Welt, Moden, wie man auch sagt, denn auch im Geiste gibt es Designer und Models, Modephilosophen, Zweckheilige und dergleichen. Samsara-Impulse des sich selbst verschwendenden Lebens ohne Sinn und Zweck.

Der Einfall - Inspiration - ist stets von oben nach unten. So etwas wird vom Kollektiv seit den letzten fünfhundert Jahren verdrängt. Nur heute bedeutet Scheiterhaufen auch etwas anderes, als in den sogen. abendländischen Inquisitionszeiten.
Der Einfall ist stets von oben nach unten, dh. zum Erdmittelpunkt hin, wenn der Fall nicht vorher ein Bewußtsein findet, in dem das Fallende zur Ruhe kommt. Könnte der Einfall auch aus anderen Richtungen kommen, stimmte das Wort vom Einen nicht mit der fallenden Wirkung über-ein. Das ist mir eben eingefallen, vermutlich weil der Geist offen dafür war.

Woher kommt's? Von dem, was über das menschliche Verstehen hinausgeht, kommt das, was einfällt. Von Menschen kommt im besten Falle Anregung hierfür.
Man darf auch den Einfall nicht mit dem Zufall verwechseln, das wäre fatal und der Russe, der Chinese, der Borkenkäfer fällt dann ein. Der Zufall kommt prinzipiel bei denen zum Ertrag, denen sonst nichts mehr einfällt. Der literarische Scheiterhaufen wird durch Worte entzündet.

Eng an den Begriff vom Einfallen ist das Aufschauen geknüpft, wobei hier nicht der äußere Blick in Richtung Medium Coeli gemeint ist, sondern im übertragenen Sinne: voller Vertrauen auf das Schicksal empfängt der Schüler Einfallendes auf verschiedenen Aggregats-Ebenen, wohl-wissend, daß es das Menschliche übersteigt. Im Vajrayana visualisieren wir uns dazu einen Buddha wie Chenresig (Barmherzigkeit) in den tausendblättrigen Kraftkreis über dem Kopf, und nehmen das Einfallende zur Assimilation, während die entsprechend gesagten Kraftworte das Verunreinigte reinigen. Damit aber der Stolz nicht diese magische Licht-Übertragung gefährdet, verschenken wir anschließend alle etwaigen Verdienste von dieser Praxis an alle Wesen, wo immer sie gerade sind und lösen das Visualisierte in Regenbogenlicht, sowie dieses in den Raum auf, bevor wir uns wieder dem Alltag widmen.
So jedenfalls ist es vor-gesehen.

Anmerkung von LotharAtzert:

Der Diamantweg ist keine Religion, sondern der Weg der Selbstbefreiung - auch wenn es im ganzen Universum kein einziges Selbst zu befreien gibt.



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (09.09.2018)
Diese Etymologie ist genial. Ich möchte am liebsten den Mont Everest besteigen, damit die Einfälle von oben nach unten mich nicht übersehen und verfehlen.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
LotharAtzert meinte dazu am 09.09.2018:
Hm, die Einfälle sind erst Einfälle, wenn sie drinnen sind.
Ich glaube, der innere (Mittel-?)Berg ist hier gemeint. Jedenfalls hat Endmund Hillary die Erstbesteigung des Everest außer Ehrungen nicht so viel an Einsichten gebracht.
Den Tibetern würde es nie einfallen, ihren heiligen Kailash zu besteigen, dafür laufen sie immer wieder drumherum. (Ob jemand mal heimlich oben war, weiß man natürlich nicht)

Danke Dir und Gruß
Lothar
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg antwortete darauf am 09.09.2018:
Ich werde aufpassen und keinen, der drinnen ist, wieder herauslassen.
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Weh und AchEron - Dualismus vs. NondualismusInhaltsverzeichnisGute Wünsche
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de