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Gedicht zum Thema Liebe, vergangene


von Hecatus

Bist du erst unter mir zu der geworden,
die du jetzt bist und die ihr leben hasst,
vor der du fliehst in wahn und ohne rast,
dich selbst und deine jugend hinzumorden?

Sind wir verbrannt in gluten, nur entzündet
von unser beider flammenreichem spiel,
das um sich schoss mit manchem projektil,
das sticht und reißt und doch uns glück verkündet?

Dennoch wuchs aus dem feuer eine kälte,
drin du erfrorst, von deiner jagd erlöst.
Sie fragte nicht, was unser spiel dir gelte,

die all mein werben müde von sich stößt.
Mir bleibt kein brennen mehr. Was einst geloht,
erstarrt wie du und wartet auf den tod.

Anmerkung von Hecatus:

6 IX 2018


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (14.09.2018)
Du hast den Erstarrungsprozess berührend in Worte gefasst.
Gruß
Ekki
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Hecatus meinte dazu am 15.09.2018:
Ich freue mich über diese Einschätzung. ^^
Danke!

H
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Kommentar von Agneta (15.09.2018)
gekonnt geschriebenes Sonett um eine Beziehung, die beide zerstört und sich selbst.
Was mich irritiert, ist das " unter mir" ...
Formal hätte ich einen Metrikholperer anzumerken:
Dennoch wuchs aus dem feuer eine kälte,
( und doch wuchs aus dem Feuer...)
drin du erfrorst, von deiner jagd erlöst.
das drin ist etwas ungelenk.

LG von Agneta
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Hecatus antwortete darauf am 15.09.2018:
Gekonnt beschrieben.

Ich hatte zunächst auch "und doch" stehen, hätte damit aber Dopplung mit dem Doch in Vers 8. Ansonsten ist ja die Anaklasis mit "dennoch" noch im Rahmen, glaube ich.

Was schlägst du statt des "drin" vor?

H
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Agneta schrieb daraufhin am 16.09.2018:
spontan fällt mir ein:
und dennoch wuchs aus Feuer eine Kälte, die dich erfror...
LG von Agneta
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