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Bilanz der Unruhe

Engagiertes Gedicht


von juttavon

es ist kantiger geworden
banal und unausweichlich
stoßen wir an Notaufnahmen:
Flüchtende, die Erde

wir können:
Feuer hüten, das Rad denken
Kunst schaffen, Kathedralen bauen
heilen
können wir

 
 

Kommentare zu diesem Text


W-M
Kommentar von W-M (14.09.2018)
sehr schön! gefällt mir gut.

Nur ein Problem habe ich, gleich am Anfang, dieses "ES". Worauf bezieht es sich (das Leben? oder etwas anderes?). Ich erkenne nichts im Gedicht, worauf dieses "ES" sich beziehen könnte (rein grammatikalisch, wie es dasteht, muss es ja ein Subjekt im Neutrum sein)?
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juttavon meinte dazu am 16.09.2018:
Danke, - es freut mich, dass Dir das Gedicht gefällt.

Zu "es ": E s muss kein bestimmtes Subjekt geben, auf das sich dieses Pronomen bezieht. Der Verursacher / das Subjekt kann vage, nicht genau bestimmbar oder ganz unbekannt sein, wie "es ist kalt" (Wetter, Temperatur, Stimmung ?) oder "es stinkt".

"es " hier kann das Leben sein, oder die allgemeine Weltstimmung oder unsere Gesellschaft oder... Der Kontext grenzt die Bedeutung ein, doch im Einzelnen ist die Deutung den Lesenden überlassen.

HG Jutta
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W-M antwortete darauf am 17.09.2018:
mit dem "es" sehe ich hier anders, aber egal. es liegt kein unpersönlicher ausdruck vor, wie bei deinen beispielen ausgeführt. die "weltstimmung" kann es nicht sein, sonst müsste "sie" dort stehen. außerdem folgt ein vergleich bzw. eine steigerungsform eines adjektives unmittelbar danach: "kantiger" (was ist kantiger geworden als was?). leg das mal einem deutschlehrer im aufsatz vor ... trotzdem danke für die antwort.. herzlichse grüße, werner
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Dienstag
Kommentar von Dienstag (14.09.2018)
Du drückst genau das aus, woran die heutige Zeit m.E. krankt: wir erklimmen in immer rasanterer Art und Weise Errungenschaft nach Errungenschaft, aber knicken ein, wenn elementare menschliche Taten notwendig werden.
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juttavon schrieb daraufhin am 16.09.2018:
Ja, so lese ich den Text auch (neben anderen Möglichkeiten). Schön, dass es rüberkommt.
Danke für Deine Rückmeldung.
HG Jutta
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (14.09.2018)
Sehr melodisch, rhythmisch. Weder kantig noch banal.
Hast du womöglich das Fragezeichen am Ende vergessen? ;-)
Die unausweichliche Konsequenz in allem und von allem erkennen, können wir? Möglichst, bevor wir uns totgelacht, totgelabert, etc. pp., haben und mit der Schnauze im Dreck liegen? Nein, können wir nicht.
Jetzt habe ich den Zauber des Gedichts zerstört. Sorry. ;-)

HG
H.
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juttavon äußerte darauf am 16.09.2018:
Dank Dir!

Ich wollte keine Frage stellen, sondern Extreme nebeneinander stellen. Wer sollte so eine Frage auch beantworten???
Ich kann nicht wissen, ob wir genügend Erkenntniskraft und Handlungswillen aufbringen werden, um zu retten was zu retten ist. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, die Chancen stehen schlecht. Hybris wäre es zu glauben, dass 'alles gut wird', und genauso wäre es Hybris zu 'wissen', dass alles zu spät ist.
In jedem Fall will ich so leben, dass ich mein Handeln einigermaßen verantworten kann. Und das zunehmend radikaler.

Und ich kann nachvollziehen, dass Du auf dem Bretterboden des Gedichts Deinen Tanz tanzt. ..."den Zauber des Gedichts zerstört" - na wenn Du willst, ich mach mit ;-)

"Je devrais avoir mon enfer pour la colère, mon enfer pour l'orgueil, - et mon enfer de la caresse; un concert d'enfers." (Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit; ein Konzert von Höllen.) - Aus Arthur Rimbaud: Une saison de l'enfer: Nuit de l'enfer.-

HG Jutta
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (15.09.2018)
Viel Soll und viel Haben bei immer schnelleren Umschlagsbewegungen führen zu abenteuerlich hohen Bilanzsummen. Die Buchhalternasen bekommen zunehmend Schwierigkeiten, dagegen an zu arbeiten. Einige wollen es nicht einmal.
Ein gelungenes, zeitgemäßes Gedicht.
Beste Grüße, Dirk
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juttavon ergänzte dazu am 16.09.2018:
Danke, lieber Dirk.
Ein "zeitgemäßes Gedicht" ist eine große Anerkennung für mich!

...manche "Buchhalternasen" gehörten kastriert... ;-)

HG Jutta
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (16.09.2018)
Es steht zu befürchten, dass die Bilanz schlecht ausfällt, möglicherweise so schlecht, dass die Insolvenz nicht zu vermeiden ist!
Und das, obwohl ich Optimist bin.
Liebe Grüße
TT
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juttavon meinte dazu am 17.09.2018:
Ja, lieber Tasso! Ich zähle mich auch eher zu den Optimistinnen. Doch die Welt, die wir unseren Kindern überlassen, sieht schon verdammt beschissen aus.

Allerdings bin ich tief davon überzeugt, dass auch eine realistische Einschätzung der Zerstörung uns nicht zur Anmaßung verführen sollte: Wir können nicht wissen, ob die Erde noch zu retten ist oder nicht. Alles andere wäre Hybris.
Außerdem gilt immer noch das "Apfelbäumchen"... - oder?

HG Jutta
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (17.09.2018)
wir können
alles,
wenn wir wollen,
nichts,
wenn wir müssen.
LG von Gil.
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juttavon
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Veröffentlicht am 14.09.2018. Dieser Text wurde bereits 110 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.09.2018.
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