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Klaus und der Arme

Gedicht zum Thema Reichtum


von BerndtB

Ich bin der Klaus, ein Mann von Welt.
Ich habe jede Menge Geld.
Du bist nur eine arme Sau,
und hässlich ist auch Deine Frau.

Meine Frau ist wunderschön,
wie ein Model, gern zu seh’n.
Ich darf sie fassen, wo ich will.
Sie lässt es zu, und sie hält still.

Du hast kein Geld, du hast kein Haus.
Die Gläubiger geh’n ein und aus.
Was willst du armes Schwein denn nur:
Hör‘ doch auf mich, sei nicht so stur.

Ich bin der Größte und der Beste.
Bei mir gibt es die schönsten Feste.
Die Großen gehen ein und aus;
wir leben stets in Saus und Braus.

Du kleiner Pimpf, wer bist du denn,
hör' auf mich, dann wird es geh’n.
Sei mein Knecht, und dann fortan
hast Du Geld und wirst ein Mann.

Was? Du bist gläubig? Du bist dumm.
So ein Kerl bringt mich fast um.
Ich brauch kein Geld, ich brauch dich nicht;
mein Gott gab mir genug Gewicht.

Ich hab den Mut, ich hab die Kraft,
niemand nimmt mir die Leidenschaft.
Dein blöder Gott ist mir egal;
meiner ist besser, allzumal.

Regeln intressier‘n mich nicht,
ich pfeife auf die große Pflicht.
Wir können leben, wie wir wollen.
Wir machen nicht das, was wir sollen.

Die Philosophen sagten richtig,
was auf dieser Erde wichtig.
Und Jesus, Mohammed erklärten,
was den Menschen fehlt auf Erden.

So schwadroniert er lange noch.
Der Arme zieht die Brauen hoch.
Er dreht sich um, verlässt den Wahn.
Arm bleibt er, doch er bleibt ein Mann.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (16.09.2018)
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BerndtB meinte dazu am 17.09.2018:
Danke Dir für das schöne Gedicht. Mein Englisch ist zwar recht gut, mein Schottisch weniger. Aber ich konnte es verstehen. Der Unterschied besteht wohl auch darin, dass bei Robert Burns "von unten" und bei Berndt Baumgart "von oben" erzählt wird. Im Endeffekt gleicht es sich aus. Der vermeintlich "Arme" und "Untere" ist der Gewinner. Dabei ist bei beiden nicht ausgeschlossen, dass alle Menschen Brüder werden können (wenn sie es denn wollen).
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