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... und was wir daraus machen:

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Vor einem großen Walde

Gedicht zum Thema Angst


von Alazán

I

Vor einem großen Walde, da findest du dich nieder:
Meisterin der Geister.
Und Trauerweiden gehn zur Spree,
darunter voller Rosen die U8.

Fenrir heult und Winselfrauen plagen dich ins Unterholz:
Lilith oder Eva, das Café,
entsetzen dich auf einen Stumpf.
Vergiss nur deine Beine nicht.

„Ich will uns schon helfen“, sagt er,
„wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist“,
doch die Werte & Nornen flüstern düster: „Weißt du was, Mann …“

Du aber siehst nach deinem roten Fuchs.
Der sitzt oben auf dem Dach.
Der sitzt auf dem Dache und will nicht Ade sagen.

II

„Das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint.“
Sie schnitten Stäbe. Sie legten Lose.
Drei Frauen weben weiße Fäden,
weben stoisch unterm Fernsehturm,

der Neptunbrunnen ihre weiße Quelle.
Fenrir heult und weiße Frauen jagen dich
in stumpfe Schreie deines Unterholzes:
Küsst du überm Berg?

Hernach hat das Lied ein Ende.
Weine nicht, und schlaf nur ruhig.
Wart nur, bis der Mond aufgeht.

III

„Wenn sie fett ist, so will ich sie essen“,
sagt die #Norne am Eichenbaum.
Aber die Fenster waren von hellem Zucker.
„Du kannst ein Stück vom Dach essen“,

sagt der rote Fuchs, „du kannst vom Fenster essen,
das schmeckt süß.“ Wie flossen ihm die Tränen.
Kein Steg und keine Brücke.
Nimm uns auf deinen roten Rücken.


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