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Das offene Tor

Gedicht zum Thema Erschöpfung/ Müdigkeit


von Marjanna

Es spendet Trost in schweren Zeiten:
Dass Jahr um Jahr vergeht
und jene Pforte offen steht,
zu der wir unablässig schreiten.
Wird sie von mir dereinst durchschritten,
hab ich gelebt –
und ausgelitten.

 
 

Kommentare zu diesem Text


unangepasste
Kommentar von unangepasste (30.09.2018)
Tröstliche und gesunde Einstellung. Ich empfinde es nicht so, vor allem niemals als Trost. Aber vielleicht kommt das mit dem Alter noch.
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Marjanna meinte dazu am 30.09.2018:
Das hat bei mir auch gedauert, bis ich diesen Gedanken hatte. In Anbetracht dessen, was man auf der Welt an Leid und Elend zu sehen bekommt, kam mir irgendwann der Gedanke, dass man das nicht unendlich lange aushalten könnte. Nein, ich glaube, irgendwann möchte man die Augen einfach schließen. Ob es dann einfach wird, ist eine andere Sache. ;)
Vielen Dank, Sigune und Sonntagsgrüße

Janna
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (01.10.2018)
Jeder Schritt, den wir in eine bestimmte Richtung gehen, verhindert unzählbare andere Möglichkeiten und bringt uns unserem Tod näher. Insofern halte ich die Notwendigkeit des Sterbenmüssens für einen wesentlichen Impuls, das Leben in seiner absoluten Vergänglichkeit zu lieben. Jetzt hast du die Möglichkeit, dich des Lebens zu freuen, später nicht mehr. Den umgekehrten Fall des Totseinwollens, um nicht länger zu leiden, kennen viele, wenn auch vielleicht nur für kurze Momente.

Dein Gedicht wirkt archaisch wahr und natürlich. Ich denke an ein dunkles, schmiedeeisernes Eisentor.
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