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Sand

Text zum Thema Eigene Welt


von Xenia

Er wacht auf und entdeckt einen Haufen Sand in seinem Zimmer. Wir reden hier nicht von den paar Krümel, die man eventuell durch einen Spaziergang am Strand mit in die Wohnung bringen kann. Es handelt sich um einen ganzen Sandkasten. Es ist ein schöner Anblick. Er wird heute nicht zur Arbeit gehen. Stattdessen setzt er sich in eben diesen Sandhaufen und baut darin ein Schloss. Es wird immer größer. Bald ist es ein richtiger Palast mit Erker und zwei Türmen mit einem großen Tor und einem Innenhof. Er setzt sich hin und betrachtet stolz sein Werk. Es fehlt nur noch eine Fahne für den grkserentder beiden Türme. Der kleinere Turm ist ein bisschen schief, aber das macht nichts. Das macht überhaupt nichts. Gerade das macht seinen Palast so schön in seinen Augen.

In sehen Job muss er ständig darauf achten, dass er jede einzelne Zahl bis auf die fünfte Stelle nach dem Komma richtig eingibt. Sonst passieren furchtbare Dinge. Häuser stürzen ein und Aktien ab. Ganz schlimm. Obwohl sich die Welt weiter drehen würde, wäre das fatal. Er hat schon lange nicht mehr gespielt. Sanft ritzt er mit einem Zahnstocher feine Linien in den Sand, dort an der Seite des keinen Turms und an der gegenüberliegenden Seite des großen. Außerdem über dem Tor. Diese Linien haben überhaupt keinen funktionalen Zweck. Sie sehen einfach nur hübsch aus. Der alte Mann lächelt. Er fühlt, dass er hier etwas macht, dass von Bedeutung ist. Als der Palast fertig ist, zieht er darin ein. Nichts stürzt ein.

Das Leben ist schön.

Er streckt die Füße aus, wackelt mit den Zehen und betrachtet sein Werk.
Ein Lächeln beleuchtet sein Gesicht.

Die Sonne scheint in das Zimmer.
Es ist so schön,
das Leben.


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