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25 - GlückInhaltsverzeichnis27 - Vierundneunzig

26 - Urchaos

Erzählung zum Thema Krieg/Krieger


von TrekanBelluvitsh

Was bisher geschah ...
Ein britischer Offizier kehrt im Frühjahr 1944 nach England zurück. Nach unerfreulichen Besuchen bei seinen Eltern und einem Kameraden während des Urlaubs lernt er in einem Landgasthaus eine junge Frau kennen. Danach begibt er sich zur neuaufgestellten 129th Rifle Brigade in Cornwall, in der er eine  Kompanie als Chef übernimmt. Mitte Juni 1944 wird die Brigade in die Normandie verlegt. Der erste Angriff erreicht sein Ziel. Der zähe Vormarsch geht weiter. Den ersten Schuss, den er abgibt, gilt einem eigenen Mann, um ihn von einem qualvollen Feuertod zu erlösen. Während eines weiteren Angriffs auf ein Waldstück liegt die Kompanie im Abwehrfeuer fest. Ungewollt allein und mit Glück rollt er die feindliche Stellung vor der Kompanie auf.




Der Schützengraben und die Granatwerferstellung waren leer, weil diese Leute Männer abgezogen hatten, um die D-Kompanie in der Flanke zu packen. Das gelang ihnen auch und die Jungs hatten schwere Verluste. Wir konnten darum jedoch bis zum südlichen Waldrand vorrücken. So waren die SS-Grenadiere, gerade noch im Freudentaumel des Sieges, eingeschlossen. Während Sergeant Fitzmaurice mit seinen Männern den Waldrand hielt, kämpften die andern beiden Züge zusammen mit dem Rest der D-Kompanie gegen die SS. Auch Lieutenant Monroe war auf ein Mal wieder da. Wir trieben sie auf einen kleine Lichtung und dort setzte dann der Beschuss der Granatwerfer ein. Doch auch wir waren nicht mehr sehr viele und erschöpft. Durch eine Lücke im Südwesten zogen sich die SS-Grenadiere zurück. Sie nahmen sogar ihre Toten mit. Nur einen Schwerverwundeten konnten wir gefangen nehmen. Mit letzter Kraft beschimpfte er uns: "Verlauste englische Judenbengel!" Dann starb er ohne Mitleid zu erwecken.

Vic und die Männer waren vom Abwehrfeuer hinter dem Baumstamm in Deckung gezwungen worden. Alle fünf hatten unverletzt überlebt. Weniger Glück hatten Sergeant Potter. Eine Maschinengewehrgarbe zerfetzte seinen linken Unterarm. Die Ärzte konnten sein Leben retten, seinen Arm nicht. Als ich ihn im Feldhospital besuchte, war er schwach, aber glücklich, denn er war Rechtshänder. Nach dem Krieg wurde er zunächst ein angesehener Chemiker und dann ein gefeierter Theaterregisseur. Auch er war einer derjenigen, die mich ermunterten oder drängten oder beides, über das, was in der Normandie geschehen ist, zu schreiben.

Wir hatten gerade die Stellungen am südlichen Waldrand besetzt, als der Gegenangriff begann. Mit zwei Sturmgeschützen1 und drei Schützenpanzerwagen2 rückte die SS vor. Granaten explodierten über unseren Köpfen. Mehrere PIAT3-Schüsse gingen daneben. So gab ich ein Zeichen und wir zogen uns tiefer in den Wald zurück, dorthin, wohin uns die gepanzerten Fahrzeuge nicht ohne weiteres folgen konnten. Der Vorteil der SS war dahin. Es gelang uns, sie aufzuhalten. Sie wichen zurück und wir bezogen wieder unsere Stellungen am Waldrand, vor denen jetzt ein ausgebrannter Schützenpanzerwagen lag. War wohl das Werk der Royal Air Force4. Wir hatten uns kaum eingerichtet, da rauschte es auch schon heran. Die Salven der Nebelwerfer5 explodierten zielgenau in unsere Stellung. Es war unmöglich sich zurückzuziehen und so dem Feuer auszuweichen. Alles was wir tun konnten, war tief in unseren Löchern hocken zu bleiben. Die Erde bebte bei jedem Einschlag. Die Bilder vor den Augen verschwammen und ein jeder glaubte, taub zu sein. Sekunden wurden zu Stunden und Minuten zu Tagen, während das Urchaos regierte. Zu den umher schwirrenden Metallsplittern kamen noch jene, die aus dem Holz der bedauernswerten Bäume gerissen wurden. Dadurch wurde der tödliche Schleier, der sich über uns senkte, noch dichter. Niemand blieb unverletzt. Mir fuhr ein drei Inch langes Bruchstück eines nahen, bestimmt einhundertfünfzig Jahre alten Riesen in den Oberarm. Ich hatte Glück. Ein Soldat des ersten Zuges wurde von einem umherfliegenden Ast in seinem Schützenloch gepfählt. Alle hörten seinen letzten Schrei über der geplanten Kakofonie der Einschläge. Ein Raketengeschoss traf direkt in einen Maschinengewehrstellung und tötete sechs Mann auf einen Schlag. Wir anderen kauerten uns zusammen und mussten eigentlich froh sein, dass der Boden zitterte. So musste sich niemand eingestehen, wie sehr er selbst zitterte. Die aufgeworfene Erde drohte so manchen lebendig zu begraben. Dann hörte der Beschuss unversehens auf. Ich sprang auf und brüllte Befehle. Was ich da rief, weiß ich nicht, denn ich hörte nichts, war taub von dem Lärm, der mit den Geschossen direkt aus der Hölle zu uns geritten war. Die wenigsten meiner Männer mochten mich verstanden haben. Mittlerweile wussten aber die meisten, was sie zu tun hatten, auch wenn ich einen Soldaten mit hochrotem Kopf, verdrehten Augen und weit aufgerissenem Mund im Wald verschwinden sah. Darum konnte ich mich jetzt nicht kümmern, den die SS kam zurück. Diesmal traute sich nur ein Sturmgeschütz mit nach vorn. Es kamen indes viel mehr SS-Grenadiere. Wir beschossen sie aus großer Entfernung, dann zogen wir uns wieder in den Wald zurück. Es war schwer sie aufzuhalten, doch es gelang uns, auch weil diesen Leuten recht bald die Munition auszugehen schien.




- Fortsetzung folgt -

Anmerkung von TrekanBelluvitsh:

Die Sprache der wörtlichen Rede ist Englisch. Kursiv gesetzte Worte in wörtlicher Rede sind deutsche Worte.

1 Sturmgeschütz -  panzerartiges Vollkettenfahrzeug. Geschütz nicht drehbar im Turm montiert.

2 Schützenpanzerwagen -  leichtgepanzertes Halbkettenfahrzeug, Transportfahrzeug der Panzergrenadiere.

3 PIAT - Britische  Panzernahbekämpfungswaffe für Infanterie. Auf dem Armbrustprinzip beruhend.

4 - Royal Air Force - engl. Königliche Luftwaffe. Britische Luftwaffe.

5 - Nebelwerfer - Bezeichnung für  deutsche Raketenartillerie. Besonders wirksam gegen nichtgepanzerte Ziele wie Infanterie. Entgegen dem Namen keine Waffe zum Verschießen von künstlichem Nebel.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (08.10.2018)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 08.10.2018:
Ok, bei Royal Air Force war ich vielleicht ein wenig "erklärungswild"...

Schön, dass du das mit der SS bemerkt hast. Ich belasse es so.
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Graeculus (69) antwortete darauf am 08.10.2018:
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 08.10.2018:
Das ist schwierig zu beantworten. Bei der Waffen-SS würde ich zu erst einmal dasselbe vermuten wie du. das liegt jedoch nicht an der vergangenen Zeit, sondern an der Tatsache, dass die Waffen-SS schon immer kritisch hinterfragt wurde.

Im Bereich der - gerade in Deutschland - oft hochnäsig beäugten Operationsgeschichte hat es in den letzten Jahren ja durchaus bahnbrechende Arbeiten gegeben. Hier kann ich nur immer wieder von "Frieser, Karl-Heinz; Blitzkrieg - Legende" anführen. Es ist durch und durch eine Operationsstudie, die Aktionen der obersten Führung bis auf die Ebene von Trupps (10 Mann) - letztere nur beispielhaft - untersucht. So konnte Frieser die seit Jahrzehnten fest verwurzelte "Blitzkriegs-These" entzaubern. Begriffe wie "Weltblitzkrieg" oder "Blitzkriegswirtschaft" haben sich so als Überinterpretation erwiesen.

Grundsätzlich erwarte ich eher auf dem Gebiet der Operationsgeschichte Neubeurteilungen UND neue Erkenntnisse. Gerade diesem Bereich tut die Historisierung sehr gut, denn gerade die Zeitzeugen, ganz gleich welchen Rang sie im Krieg inne hatten und auf welcher Seite sie fochten, haben da mehr verschleiert als aufgedeckt.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (08.10.2018)
Wie viel Raumgewinn zu welchem Preis?
Ach ja, man muss das große Ziel im Auge behalten!
TT
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (08.10.2018)
Die Beschimpfung "Verlauste englische Judenbengel" war wohl eher die Ausnahme unter Frontsoldaten und vielleicht dem unter der Wassen-SS verbreiteten Fanatismus geschuldet. Ansonsten zolten Soldaten an der Front dem Feind mehr Respekt als Zivilisten, die ihn oft gar nicht kannten. Oder täusche ich mich da?
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TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 08.10.2018:
Das ist grundsätzlich schwierig zu beantworten. Ich will es dennoch mal versuchen.

Es ist richtig, dass es zwischen Soldaten auch über die Fronten hinweg, ein Verständnis für einander gab. Das lag einfach daran, weil man die gleiche Erlebniswelt teilte. Lehrer verstehen sich auch und unterhalten sich über das Lehrersein, ganz gleich (bzw. besonders) wenn sie aus Deutschland oder Japan stammen.

Ideologische Indoktrination kann da viel ändern. Die deutschen Soldaten wurde vor und während des Krieges gegen die Sowjetunion ja immer wieder darauf "aufmerksam gemacht", dass die Rotarmisten "keine Kameraden" sein. Der oben beschriebenen Tendenz wollte man damit natürlich "vorbeugen". Aber auch im amerikanischen Bürgerkrieg war es nicht die Ausnahme, dass gefangene schwarze Nordstaatensoldaten - die verstärkt in der zweiten Hälfte des Krieges eingesetzt wurden - von den Südstaatlern umgebracht wurden, zuweilen mit dem Bajonett um Munition zu sparen(sic!).

Verallgemeinernd kann man vielleicht drei Punkte nennen, die für das Verhalten gegenüber dem Feind entscheidend sind:

-) Indoktrination: Vor dem Ersten Weltkrieg fand diese kaum statt. Obwohl man den Imperialismus des anderen anprangerte und sich bedroht fühlte, wurde die andere Seite nicht herabgewürdigt. Selbst russischen Kriegsgefangenen ging es in deutscher Kriegsgefangenschaft verhältnismäßig gut. (Wie alle im deutschen Herrschaftsbereich litten sie unter der Blockade). Deutschen und österreichischen Soldaten ging es in russischer Kriegsgefangenschaft meist schlechter und sie mussten schwerste Arbeit verrichten. Das lag aber weniger an Indoktrination, als mehr an dem grundsätzlich menschenverachtenden Zarentum. So konnte es zu so etwas wie dem "Weihnachtsfrieden von 1914" (im großen Rahmen) kommen.

Im Zweiten Weltkrieg findet man eine vergleichbare Einstellung der Soldaten fasst nur auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz. Im Pazifik ergaben sich (auch, neben dem sozialen Druck) darum nur so wenige Japaner, weil ihnen eingebläut worden war, dass die Amerikaner keine Gefangene machen und wenn doch, ihnen schlimmste Dinge antun.

b) Kampfintensität: Hier haben wir es mit einem psychologischen Phänomen zu tun. Je härter die Kämpfe, desto weniger sind Soldaten - in Situationen direkt an der Front - bereit, Pardon zu gewähren. Welche Gefühle da eine Rolle spielen? Nun, ich denke, meine Erzählung deckt da einige auf.

c) Gegner: Welchen Ruf der Gegner hat, spielt eine entscheidende Rolle. In der Normandie warfen sich z.B. Kanadier und SS-Truppen gegenseitig vor, dass sie Gefangen als lebende Schutzschilde verwendet hätten. Die Folge davon: Trafen kanadische auf SS-Truppen, waren die Anzahl der Gefangenen extrem niedrig, verglichen mit anderen Frontabschnitten. Es ist nicht übertrieben, dass da auf beiden Seiten das Kommando "Keine Gefangenen" lautete.

Im Allgemeinen hatten die Engländer bei den Deutschen einen guten Ruf, einen besseren als alle anderen Nationen. Die Amerikaner hielt man für schlechte Soldaten und die Russen für menschlich minderwertig.

Im Ersten Weltkrieg hatten die Schotten bei den Deutschen einen gefürchteten Ruf. "Teufel in Röcken" wurden sie genannt.


Der Umgang miteinander wurde hauptsächlich von diesen Punkten beeinflusst.

Was die Geschichte betrifft: Es wurde ja durchaus versucht, die Engländer als "Krämerseelen" darzustellen und hinter kapitalistischem Denken steckte nach NS-Vorgaben ja das Judentum.

Antwort geändert am 08.10.2018 um 15:26 Uhr
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EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 08.10.2018:
Vielen Dank für diese sachkundige und sehr ausführliche Antwort
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Veröffentlicht am 08.10.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.10.2018). Textlänge: 794 Wörter; dieser Text wurde bereits 106 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.12.2019.
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