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Ich habe echt ein Problem

Satire zum Thema Aktuelles


von Agneta

Ich habe echt ein Problem

Ich habe echt ein Problem mit unseren Politikern und ich mache mir langsam ernsthaft Sorgen um diese Tatsache. Immer, wenn sie ihre bedeutsamen Sätze sagen, und dass sie bedeutsam sind, das sieht man an ihren ernsthaften Gesichtern, immer dann, wenn sie imaginär ganz tief Luft holen, denn sie müssen den Bürger ja „mitnehmen“ und bisher haben sie ihm einiges nicht genau genug erklärt - ja, immer dann muss ich an etwas ganz anderes denken:

Bei Lindner springt mich spontan die Frage an, ob das Gerücht stimmt, dass er sich Haare von einer delikaten Stelle auf den Kopf hat pflanzen lassen. Während ich mich darauf konzentriere, dies am Bildschirmbild nachzuprüfen, habe ich längst seine hochinteressanten Ausführungen verpasst.
Bei Seehofer frage ich mich immer, welche junge Frau sich von so einem Opa-Typ ein Kind machen lässt und wenn der genauso schnarcht wie er lacht, na dann, Gute Nacht.
Bei Altmeier beginne ich sofort die Melodie eines alten kölschen Karnevalsliedes anzusummen: „Wenn de einem in de Arsch kruffe wills un do sitzt schon einer drin…“. Bei der Vorstellung dieses Großkalibers überzieht  mich jedes mal eine Gänsehaut und dieser Gedanke nimmt mich dann so gefagen, dass ich ihm gar nicht mehr lauschen kann.
Bei Göring-Eckard denke ich jedes Mal, dass es ihr nicht besser ergeht als meinen weiblichen Bekannten, die  meinen, eine Radikaldiät würde sie schöner machen. Oder interessanter. Ein durchaus verbreiteter Irrtum, wie es scheint.
Bei Söder denke ich darüber nach, wie so ein kantiger Klotz an eine so schöne blonde, langbeinige Frau kommt. Ja, wenn es ja noch dat Lekerschen Scheuer wäre- Der kann ja alles tragen, vom Lodenjanker bis zur Sportblouson. Naja, ich schweife ab. So geht es mit halt immer.
Bei Kramp-Karrenbauer finde ich, dass diese Frau ihren Job wirklich verdient hat. Sie muss ihn sich erkämpft haben, Hochgeschlafen hat die sich garantiert nicht.
Bei „Flintenuschi“ weiß ich plötzlich, warum der Induktionsherd erfunden wurde – ja, wer schon ein Moor entzündet… Mein dämlicher Herd geht  immer aus, ich habe ihn gebraucht gekauft. man kann sich im Alter ja nix mehr leisten.
Bei dem Bayern da mit den lagen Haaren ,von den Grünen, ich hab den Namen jetzt vergessen, da fällt mir immer mein Oberstufenglischlehrer ein, der dem großmäuligen Schüler Müller einmal zwei rote Kirschzopfspangen mitbrachte und ihn zwang, seine „Gardine“ zu zwei Seitenzöpfen zusammenzuschnüren. Ja, das waren noch Zeiten damals.
Und Muddi mit ihren wie aus Stahl gegossenen Mundwinkeln. Da geh ich immer pinkeln. Fast wie die von der Weidel, aber die zucken noch, muss sie noch lernen. Wie sagte mal einer in einer Parlamentssitzung „ Hass macht hässlich“. Muss ich immer dran denken, wenn ich die Weidel sehe.

Was sagtet ihr noch, ihr Laberbuchsen in Talkshows, Nachrichten und anderen Events? Ihr Wiederkäuer auf Steuerkosten, ihr ewigen Selbstdarsteller, ihr Äpfel im Schafrock? Ich habs grade nicht so mitbekommen. Sicherlich mein Fehler.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von GigaFuchs (39) (09.10.2018)
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Introitus (37) meinte dazu am 09.10.2018:
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 09.10.2018:
Tja, da hat er recht, der Herr Introitus, was sagst Du dazu, Agneta?

Gehe doch selbst in die Politik! Sicherlich ist auch bald in Deinem Bundesland Kommunalwahl...
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Agneta schrieb daraufhin am 09.10.2018:
danke für eure Kommentare. Giga hat die Satire nicht verstanden, ihre Aussage nicht, ihre Symbolik nicht. Schade, aber nicht zu ändern.
Introitus hingegen hat die Intention meiner Satire genau auf den Punkt gebracht. Das freut mich wirklich sehr. Genau darum ging es mir.
Dieter musste wohl auch mal wieder was schreiben... Dennoch will ich dir gerne antworten. Um in der Politik wirklich etwas anstoßen und bewegen zu können, muss man in eine Position kommen, die einem dies ermöglicht. Dieser Weg läuft über Buckeln, Speichellecken und Schleimen. Und Beziehungen haben.Ich hab es bei einem Bekannten gesehen, der trotz aller Bemühungen nicht über den Ortsvorstand der CDU hinauskam. Das ist leider nicht mein Lebensmodell.

Grüße an euch von Agneta
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Agneta äußerte darauf am 09.10.2018:
danke für eure Kommentare. Giga hat die Satire nicht verstanden, ihre Aussage nicht, ihre Symbolik nicht. Schade, aber nicht zu ändern.
Introitus hingegen hat die Intention meiner Satire genau auf den Punkt gebracht. Das freut mich wirklich sehr. Genau darum ging es mir.
Dieter musste wohl auch mal wieder was schreiben... Dennoch will ich dir gerne antworten. Um in der Politik wirklich etwas anstoßen und bewegen zu können, muss man in eine Position kommen, die einem dies ermöglicht. Dieser Weg läuft über Buckeln, Speichellecken und Schleimen. Und Beziehungen haben.Ich hab es bei einem Bekannten gesehen, der trotz aller Bemühungen nicht über den Ortsvorstand der CDU hinauskam. Das ist leider nicht mein Lebensmodell.

Grüße an euch von Agneta
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GigaFuchs (39) ergänzte dazu am 09.10.2018:
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GigaFuchs (39) meinte dazu am 09.10.2018:
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Agneta meinte dazu am 09.10.2018:
Giga
Kritikunfähigkeit zu unterstellen ist ein beliebtes Instrument, Giga. Zieht aber nicht. Mangelnde Stringenz kann ich nicht sehen. Die Darmsache von Altmeier oder die Karrenbauer haben auch ein starkes "Symbol" bekommen.
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GigaFuchs (39) meinte dazu am 10.10.2018:
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Agneta meinte dazu am 10.10.2018:
Ich würde es gerne noch einmal präzisiseren. Giga. Du schreibst:
" Du hängst… Frau Weidel den Hass an ". Ich habe ihr den Hass nicht angehängt, ich habe nur eine Aussage eines Parlamentariers zitiert. Die Aussage selbst stammt nicht von mir.
Allerdings, wenn man manchmal ihre Grimassen sieht, dann kann es einen schon kalt den Rücken runter laufen.
SPD, Linke habe ich weggelassen, da die Liste eigentlich beliebig ist und rein satirische Symbolik als Stilmittel verfolgt. Insofern ist die Liste beliebig verlängerbar oder kürzbar und sagt rein gar nichts über meine politische Einstellung aus. Aber dazu müsste man dies erst mal verstehen...Lächeln von Agneta
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 10.10.2018:
Nun, es bleibt festzustellen, dass "Ich habe echt ein Problem" keine Satire ist, zumindest keine gelungene. Sondern ein Auskotz-Text mit salopper Sprache. Und leider unlustig.

Nichts für ungut!
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Introitus (37) meinte dazu am 10.10.2018:
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Agneta meinte dazu am 10.10.2018:
ach Dieter, wir stellen ja nicht zum ersten Mal fest, dass du mit Satiren nichts anfangen kannst.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 10.10.2018:
Eine Satire bedient sich der Übertreibung, ich erkennen in Deinem Text, sorry, nur Gehässigkeit.
Es wäre interessant zu erfahren, welche literarischen Vorbilder Du hast, die Satire betreffend?
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Agneta meinte dazu am 10.10.2018:
auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, Dieter: Was DU erkennst, muss nicht zwingend so sein...
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Kommentar von 9miles (53) (09.10.2018)
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Agneta meinte dazu am 09.10.2018:
das ist die Überschrift, GGG, miles.
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (09.10.2018)
Guckst du Joschka Fischer in öffentlichen Reden, alles gut. Kurt Schumacher war auch gut. Länger her.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (09.10.2018)
Die meisten Zuschauer politischer Sendungen bleiben an Äußerlichkeiten der Politiker hängen und sind nicht mehr bereit, sich inhaltlich auseinanderzusetzen, weil die Sehgewohnheiten des politischen Entertainments jeder anstrengenden geistigen Auseinandersetzung aus dem Wege gehen. Darauf zielt diese Satire gekonnt ab.
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Agneta meinte dazu am 10.10.2018:
du sagst es, lieber Ekki. Und möglicherweise ist das "politische Entertainment" von den Politikern auch so gewollt.
Schließlich kann man ja nicht jeden Tag Fußball im TV zeigen... GGG und danke von Monika
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Dieter Wal meinte dazu am 10.10.2018:
"möglicherweise ist das "politische Entertainment" von den Politikern auch so gewollt" Fischer als Polit-Entertainer war so guter Redner, dass du jede seiner Reden heute zeigen könntest. Kein Polit-Thiller könnte bessere Monologe enthalten.
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Agneta meinte dazu am 10.10.2018:
stimmt Dieter. Reden konnte er und er war auch als Politiker so schlecht nicht. Finde ich. Dies heißt nicht, dass ich je grün gewesen wäre, aber es gibt in jeder Partei ( außer der AFD) wohl eine markante Persönlichkeit, oder besser gab...
Obwohl der Habek auch zu punkten weiß... Lächeln von Agneta
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Piroschka (55) meinte dazu am 18.11.2018:
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Agneta meinte dazu am 18.11.2018:
sicherlich ist alles eine Folge von Ursache und Wirkung, Piroschka.
Introitus:
Ich fand noch nie, dass Frau Weidel sympathisch rüber gekommen wäre.Sie hat dieses "Gierige", was auch die Nazifürsten hatten. Ich denke, ihre hässliche Verhaltensweise, die du beschreibst und die auch Frau von Storch an den Tag legt, das Schreien, das auch "Björn Hoecke "an den Tag legt, das sind nicht angelernte Mechanismen, sondern ein Automatismus, der sich einstellt, wenn man fanatisch und abgrundtief rechts ist.

Man muss sich gar nicht die Demos ansehen, allein dieses Verhalten zeigt schon, woher der Wind weht. Soll der Vschutz sie beobachfen, aber der Protestwähler muss eine Alternative sehen in einer glaubwürdigen Politik der CDU. Darum: auch wenn es AFD Jargon ist: Merkel muss weg.
Dann wird sich das Thema AFD von alleine erledigen, denn ich glaube nicht, dass wirklich so viele auch im Westen Nazis sind.
So bescheuert sind wir nicht.... oder?
LG von Agneta

Antwort geändert am 18.11.2018 um 19:00 Uhr
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