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Was auf meiner Klotür steht

Legende


von LotharAtzert

Sperre niemand ein, schließe niemand aus. Statt dessen bereue, daß du es in der Vergangenheit aus Unwissenheit soundsooft tatest.
Heiße fortan jeden willkommen, verabschiede alle mit guten Wünschen und hänge an keinem Häufchen.

Anmerkung von LotharAtzert:

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Kommentare zu diesem Text


keinB
Kommentar von keinB (10.10.2018)
"Sperre niemand ein, schließe niemand aus."
Ein Manifest GEGEN Klotüren. Endlich! :)
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Ach es tut so gut, verstanden zu werden!
Hoffe jedoch, du hast es bis zum Ende gelesen: " ...hänge an keinem Häufchen.";-)
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keinB antwortete darauf am 10.10.2018:
Klappt mal besser und mal weniger gut. ;)
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 10.10.2018:
:-)
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (10.10.2018)
Jau, Meister. Verstanden. Hau mal nicht so auf die Kacke. Ich schließe mich grundsätzlich ein. Hänge auch an meinem Haufen. Was solls. Scheiß drauf. Wie lautet das Sprichwort: Wer tief sinnt, fällt auch tief. ;-)

Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und geben wieder ab,
Sein Leben lang spielt einer manche Rollen.
(Meister Shakespeare)

Auf dem Video habe ich meine Kloschüssel erkannt, nebst Inhalt.
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LotharAtzert äußerte darauf am 10.10.2018:
Ja und ich meine auch, nebst Inhalt.
Tief sinnen - ich weiß gar nicht, wie das geht. Dafür kann ich über meinen Schatten pinkeln.
Bei "geben wieder ab" hast du sicher noch ans Häufchen gedacht, es wird freilich "gehen" heißen :-)

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan … ist das nicht auch ...

Antwort geändert am 10.10.2018 um 20:39 Uhr
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MichaelBerger ergänzte dazu am 11.10.2018:
Nicht nur als Refugium innerer Einkehr, sondern auch im sportlichen, sowie auch im meditativen Sinn, ist diese salbungswürdige Zitadelle menschlicher Körperfunktionen, ein Ort für das natürliche Zusammenspiel zwischen aktiver und passiver Mitwirkung, beim Durchgangsprozess einer quasinatürlichen Geburt.

Antwort geändert am 11.10.2018 um 02:08 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 11.10.2018:
Genau. "Liebe geht durch den Magen" und von da aus zur Erde, wo es wieder heißt: "Werde".
Tank you very much.
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Kommentar von harzgebirgler (10.10.2018)
ist erst der 'neger' abgeseilt
wird mehr als nötig nicht verweilt. ;-)

abendgrüße
henning
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Es sei denn, der Sarottimohr,
der stopft und will nicht gleich hervor :-)

Dankesgruß
Lothar
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juttavon
Kommentar von juttavon (10.10.2018)
Mir fällt da das Gedicht von H.M Enzensberger ein - als Nahrungsergänzung für Deine Klotür:

Die Scheisse (1964)

Immerzu höre ich von ihr reden
Als wäre sie an allem Schuld.
Seht nur, wie sanft und bescheiden
sie unter uns Platz nimmt!
Warum besudeln wir denn
ihren guten Namen
und leihen ihn
dem Präsidenten der USA,
den Bullen, dem Krieg
und dem Kapitalismus?

Wie vergänglich sie ist,
und das, was wir nach ihr nennen,
wie dauerhaft!
Sie, die Nachgiebige
führen wir auf der Zunge
und meinen die Ausbeuter.
Sie, die wir ausgedrückt haben,
soll nun auch noch ausdrücken
unsere Wut?

Hat sie uns nicht erleichtert?
Von weicher Beschaffenheit
und eigentümlich gewaltlos
ist sie von allen Werken des Menschen
vermutlich das friedlichste.
Was hat sie uns nur getan?

;-)
HG Jutta
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Nahrungsergänzung ist in diesem Zusammenhang natürlich köstlich ;-)

Danke Jutta, für das schöne Erlebnisgedicht in voller Länge. 1964 - da war ich 16 Jahre alt.
Ich kenne nicht viel von Enzensberger, außer was damals so in der Spontan stand, wo noch Ulrike Meinhof Redakteurin war. Und hieß der nicht Röhl, der Chef, der später von links nach ganz rechts die Gesinnung wechselte? War eine ereignisreiche Zeit.

Gruß
Lothar
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Dieter Wal meinte dazu am 11.10.2018:
"Ich kenne nicht viel von Enzensberger,"

Ändere es schnell: Tipp: Kiosk - Gedichte. Sein jüngster Prosa-Band ist auch klasse.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Ich ändere das nicht.
Dieter, wie oft sagte ich dir in der Vergangenheit, daß ich für den Rest des Lebens Vajrayanatexte lese, meditiere und mich auf den Übergang vorbereite, den mich meine vortrefflichen Lehrer lehrten? (Döbereiner lese ich auch noch, weil er … ach, du wirst es nicht verstehen.) Alles andere ist nur Zeitvertreib, oder Fluch in the big samsara.
… womit nichts gegen Enzensberger oder sonst einen Dichter gesagt sein soll. Man sollte aber - meiner unbedeutenden Meinung nach - im letzten Lebensabschnitt mehr auf die Ausatmung, als aufs Einatmen achten.
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Kommentar von Iphigenie (10.10.2018)
Ich bin als Kleinkind mal ins Klo hineingerutscht, eine meiner ersten Erinnerungen. Habe mich ewig nicht getraut, meine Mutter zu rufen, weil wir einen Handwerker in der Wohnung hatten und ich nicht wollte, dass er einen blöden Witz macht..
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Lluviagata meinte dazu am 10.10.2018:
Nur ein Kleinkind passt ins Klo. Weiß man als Kleinkind, dass Erwachsene blöde Witze machen? Hm. Bedenklich.
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Iphigenie meinte dazu am 10.10.2018:
Klar, das gehört zu den ersten Sachen, die einem so an den Erwachsenen auffallen. Danach teilt man ein, ob man sie mag oder nicht.
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Ihr Lieben, ich hab da ein wenig geschwindelt. Erstens war der Arbeitstitel ein ganz ein harmloser, das Häufchen am Ende kam gar nicht vor und das Ganze steht nur auf einem Notitzzettel, der aus einem Stapel von seinesgleichen lag. Doch das erschien mir etwas zu bieder, so daß ich befürchten musste, vielleicht verwechselt zu werden mit dem moralisierenden kV-Schreiberling ******:-)

In der Tat muß man sehr klein sein, um ins Klo fallen zu können.
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Iphigenie meinte dazu am 10.10.2018:
DAS dachte ich mir schon Lothar! Ich allerdings nicht :) Ich kann höchsten dreieinhalb gewesen sein, weil das noch in Berlin war, da ist man noch sehr klein (Trauma) ;).
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Dafür schreibe ich dir jetzt, was wirklich drauf steht (sozusagen als Traumatherapie):
"Die Erscheinung ist schon das Ergebnis des Unartikulierten. Sie ist nicht das Unartikulierte selbst." W. Döbereiner
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Iphigenie meinte dazu am 10.10.2018:
Hm, interessante Sichtweise. Also ist eine Erscheinung laut Döbereiner vor der Artikulierung bewusst wahrnehmbar?
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Über die Klobürste wollt ich eigentlich heute nicht mehr reden, aber vielleicht morgen, maybee next morning in Radio Lothiland. (Büro ist zur Zeit nicht mehr besetzt.)
Autopilothi you know.

Antwort geändert am 10.10.2018 um 22:33 Uhr
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Iphigenie meinte dazu am 10.10.2018:
Na dann gute Nacht Lothi :) Ich muss noch bis 00:00 warten, dann kann ich mich für den Vipassana 10 Tage Kurs anmelden. Du hast mich unbewusst daran erinnert die Seite zu checken :))
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Iphigenie meinte dazu am 10.10.2018:
Autopilothi ist ja suuuper :)))
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Aah, Vipassana, das klingt buddhistisch, da kannst du nix verkehrt machen :))
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Iphigenie meinte dazu am 10.10.2018:
10 Tage Schweigen :)
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LotharAtzert meinte dazu am 11.10.2018:
Super.
Die vier Gründe des Aristoteles: Causa Materialis, C. Efficinalis, C. Formalis und C. Finalis.
Döbereiner nennt sie: Erscheinung, Emotion (Gemüt, das Leben, für Christen die Seele etc), Geist und das Be-Wirkende. Sie sind, praktischerweise im Kreis angeordnet, was eine Verstehbarkeit ermöglicht, fangen links mit der Erscheinung (- Osten, Aszendent, der Punkt, wo die Sonne aufgeht) an und hören mit dem Bewirkenden (-auch Prinzip genannt) auf, welches also über der Erscheinung steht. (AC verbindet sie)

Das Bewirkende bewirkt alle Erscheinung, erscheint aber selbst nie, da es jenseits von Kommen und Gehen ist.
Bewußt wahrnehmbar ist der DC. Um das zu verstehen, mußt du die vielfältige Beziehung untereinander verstehen, insbesondere die Causa finalis, da sie "prinzipiell ist. Die anderen drei sind sozusagen ihre gröberen Emanationen.
Daß ich es so kompliziert ausdrücke, liegt zum einen an meiner Unfähigkeit, zum andern ist es aber auch schwer, es in dieser Kürze alles unterzubringen.
Das Artikulieren (Zwilling-Merkur) gehört noch zur Erscheinung.
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Graeculus meinte dazu am 11.10.2018:
C. Efficinalis --> Causa efficiens
Was dann folgt, ist Döbereiner und hat mit dem Konzept des Aristoteles nichts zu tun. Warum ihn dann bemühen?
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Iphigenie meinte dazu am 11.10.2018:
Danke für die Mühe! Klar kannst du nicht die ganze Lehre (wenn ich das Wort verwenden darf?) wiedergeben. Das macht mir gar nichts aus. Ich lese einfach die Sprache. Das ist zudem auch noch freier.

Das "Be-wirkende" verfolgt also einen Zweck und ist deshalb nicht einfach nur ein "Wirkendes"? Ist demnach das Prinzip dem Zweck untergeordnet oder der Zweck dem Prinzip oder ist Prinzip gleich Zweck?

Die Gleichsetzung von Emotion, Gemüt und Seele, hm, die hängen für mich zwar zusammen, unterscheiden sich aber in Form und Qualität. Also ich spreche immer noch vom Wortsinn :). Dass das Artikulieren zur Erscheinung gehört, ist innerhalb des Deutungsrahmens nachvollziehbar, auch, dass die anderen drei Emanationen des Be-wirkenden ausmachen. Was mir immer rätselhaft bleibt, ist der Bezug zu den Sternzeichen.
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Iphigenie meinte dazu am 11.10.2018:
@Graec

naja, da Döbereiners Lehre eine musikalische Anordnung ist, die von Harmonie ausgeht, war ihm an der Stelle der Gleichklang vielleicht wichtiger. Warum fällt der Begriff grammatikalisch aus der Reihe?
Die Endungen auf -alis, sind das Genitive?
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
"Die Erscheinung ist schon das Ergebnis des Unartikulierten. Sie ist nicht das Unartikulierte selbst."
Was war Döbereiner so wichtig, daß er das Unartikulierte von der Erscheinung noch einmal abhob und genauer betrachtete? Hierum geht es und nicht um die Lächerlichkeit einer falschen Rechtschreibung, oder etwaige Falschinterpretation eines Philosophen, noch dazu unterstellt vom Nihilisten. Nihilismus bezieht sich nur auf die Causa materialis, der Rest ist urbildloses Zusammendenken von Puzzleteilen.

Die Erscheinung ist die Erscheinung dessen, was selbst nicht erscheint, das als erstes Kennzeichen. Wem erscheint etwas? Mir als Subjekt () erscheint es. Ist das Subjekt in der Lage, Objektives zu erfassensen? Die Antwort müssen wir auf später verschieben, da erst geklärt werden muß, was es mit dem Nichterscheinenden des bewirkenden Urgrundes auf sich hat.
Ist ein Gewässer trüb, sehen wir nicht den Grund. Ist es jedoch klar, sehen wir dann die Klarheit? - Nein, wir sehen auf den Grund des Gewässers, blicken auf Steine, auf Korallen, Fische etc. etc. und schließen so darauf, daß das Wasser klar und nicht trüb ist. In der gleichen Weise "sehen" wir den alles bewirkenden Urgrund und sehen ihn doch nicht.

Was muß zusammenkommen, damit Erscheinendes überhaupt erscheinen kann? Das ist eine Frage, vor der der Nihilist kapituliert (sowie alles verfolgt, was nach Rückbindung ans Ursprüngliche= Caua finalis - sucht) denn es ist klar, daß es ein Kreislauf sein muß, ein Kreislauf von Ursache und Wirkung. Was nicht verursacht ist, hat keine Auswirkung, was keine Auswirkungen hat, darüber läßt sich nicht reden. da über Klarheit nichts anderes gesagt werden kann, als daß sie unsichtbar bleibt, ohne sich zu verstecken. Wenn aber etwas verursacht ist, kommt es zur Erscheinung des Trüben, nicht der Klarheit, wie weiter oben am Beispiel des Wassers verdeutlicht wurde.

Dies ist nicht vollständig. Ich werde es auch nicht weiter entwickeln, solange hier Häufchenkacker nicht ihr Häufchen ent-sorgen und es nur bei mir abkacken, um zuhause bei sich bessere Gerüche zu haben. - ich meine damit weder Iphigenie, die mich stets zum Denken/Artikulieren anregt, noch Orestes.
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Iphigenie meinte dazu am 12.10.2018:
Nimm das Wasser vom Herd Lothi ;)

Meinen Bruder habe ich schon eine Weile nicht gesehen. Er ist gerade in Myanmar.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
NEIN! - da war doch grad auch meine Tochter - ein seltsamer Gedanke, daß die sich dort über den Weg gelaufen sein könnten.
Keine Sorge - es ist nicht mehr so gefährlich, wie vor einem Jahr.

Das Wasser vom Herd - Graeculus geht mir wieder mal auf den Senkel. Weil er mit sich alleine nichts anfangen kann, grast er alles ab und wiederholt zum tausendsten mal, nein, das reicht nicht, zum zehntausendsten mal seine Hasstiraden gegen alle Selbständigen. (s. neuestes "Werk" im Dingensgarten..)

Am Thema bleibe ich selbstverständlich dran.
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
An Iphigenie:
materialis, formalis und finalis sind einfache Adjektive, efficiens ist ein als Adjektiv verwendetes Partizip und bedeutet "bewirkend"; meistens wird es als "Wirkursache" bezeichnet.
Abgesehen davon hat Aristoteles natürlich Griechisch geschrieben und nicht Latein - es handelt sich nämlich um Begriffe aus der scholastischen Aristoteles-Rezeption.

Gemeint ist folgendes:
Wenn ein Tischler einen Tisch herstellt, dann gibt es dabei vier Arten von Ursachen für diese Herstellung:
1. Der Tischler benötigt Material dafür, sagen wir: Holz. Das ist die causa materialis.
2. Der Tischler benötigt eine Vorstellung davon, was ein Tisch ist, d.h. welche Form hat. Das ist die causa formalis.
3. Der Tischler muß den Tisch mithilfe seiner Werkzeuge herstellen, sozusagen seine tatsächliche Existenz bewirken. Das ist die causa efficiens.
4. Bei all dem hat der Tischler einen Zweck vor Augen, für den er den Prozeß durchführt, daß Leute daran essen können, daß er damit Geld verdient etc. Das ist die causa finalis.

Aristoteles war ein sehr nüchterner Denker. Was Döbereiner daraus gemacht hat, weiß ich nicht, weil ich seine Werke nicht kenne. Ich nehme das so, wie Lothar es geschrieben hat. Und das hat mit Aristoteles nichts zu tun.
Allenfalls wenn man die genannten Aspekte auf die Metaphysik anwendet, kann man sie im Werk Gottes als des 'unbewegten Bewegers' (so nennt Aristoteles ihn) finden, d.h. auch er benötigt für seine Schöpfung diese vier Aspekte: Stoff/Materie, begriffliche Wesenheiten (er erschafft Menschen, Eidechsen, Schwertlilien usw.), Schöpfungsakt und Zweck seiner Schöpfung.

Antwort geändert am 12.10.2018 um 13:27 Uhr
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
Nachtrag:
Die entsrpechenden griechischen Begriffe des Aristoteles kann man nachschauen in seiner Physik II,7 und in seiner Metaphysik I,3; sie sind außerhalb des Philosophiestudiums aber nicht gebräuchlich.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Warum nicht gleich, Graeculus?? Damit läßt sich doch was anfangen!
1. Der Tschler benötigt …" -Causa materialis - 1. Quadrant, entsprechend Widder, Stier, Zwillinge.

2. Der T. usw. - 3. Quadrant, entspr. Waage, Skorpion, Schütze.

3. Das Werkzeug - entspr. Krebs, Löwe, Jungfrau

4. Die Finalität - Steinbock, Wassermann, Fische. Hier hat Aristoteles nicht tief genug gedacht, denn "ein Zweck vor Augen" ist ja nicht wirklich final. Döbereiner war sich dessen bewußt, daß er bei seiner Ausführung eine andere Reihenfolge wählte, schließlich hatte Aristoteles damals keinen Tierkreis vor Augen, was die Sache erleichtert und vor allem weiter entwickelt.
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Iphigenie meinte dazu am 12.10.2018:
@ Lothar

Ja, das ist eine lustige Vorstellung. Ich mache mir keine Sorgen um meinen lieben Orestes. Er hat jahrelang ein angepasstes Dasein an der Seite unserer Mutter geführt. Jetzt ist er alt genug, ein Abenteuer zu bestehen :).

Die einzelnen Zeichen haben doch auch noch mal Zuordnungen, ich meine mich an Krebs=Gefühl, Löwe=Ausdruck, Jungfrau=Ordnung der Überbordung des Ausdrucks aus einem früheren Beitrag von dir zu erinnern.

@Graeculus

Ich vermute Döbereiners Ordnungsprinzip entspringt einer metaphysischen Wahrnehmung.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
" ... ich meine mich an Krebs=Gefühl, Löwe=Ausdruck, Jungfrau=Ordnung der Überbordung des Ausdrucks aus einem früheren Beitrag von dir zu erinnern."
Ja, ja, ja! - wir sind doch hier noch ganz am Anfang, noch beim Gerippe sozusagen.
Die "causa ef … jetzt schreibe ich es nicht mehr aus, aus lauter lauter …" - 3. Der Tischler muß den Tisch mithilfe seiner Werkzeuge herstellen, sozusagen seine tatsächliche Existenz bewirken. Das ist die causa effeffeffeff., - das ist die kluge Jungfrau, die auf Empfindung/Krebs und Ausdruck/Löwe folgt - jetzt wird es erst spannend, jetzt kommt Bewegung in die Sache ;-)))

Antwort geändert am 12.10.2018 um 14:22 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Um die finale Kausalität noch einmal zu betrachten: Der "Zweck vor Augen" gelangt ja nur ins Bewußtsein, weil es die Möglichkeit dazu gibt. Die kommt eben aus der Finalitä, bei Döbereiner durch die Fische (kollektives Unbewußte/Unbestimmte.), den Wassermann (Ursprüngliche Trennung in zeitliche Polaritäten) und den Steinbock (Bestimmung des Unbestimmten)

Ohne die Drei gäbe es keinen einzigen Tisch. Ohne die drei folgenden aus der causa formalis - Schütze, Skorpion, Waage gelangte nichts ins Bewußtsein.

Es ist schwer, dem zu folgen, wenn man keinen Tierkreis vor Augen hat; leicht aber, wo er vorhanden ist.
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
Das Vor-Augen-Haben war natürlich bildlich gemeint, denn wie sollte ein Tischler einen Tisch physisch vor Augen haben, den er erst noch herstellen muß? Er stellt ihn her zu einem bestimmten Zweck, den er im Sinn hat, das ist gemeint.

Noch eine Ergänzung, die mir gerade eingefallen ist, dann bin ich still.
Die vier causae entsprechen vier Weil-Antworten auf Warum-Fragen:
Ich atme Luft, weil
1. Luft vorhanden ist, andernfalls könnte ich Luft nicht atmen (causa materialis),
2. Luft die Eigenschaft hat, mein Lebenssytem in Betrieb zu halten (causa formalis),
3. ich mein Zwerchfell betätige (causa efficiens),
4. weil ich überleben will (causa finalis).

Soweit meine Deutung der Gedanken von Aristoteles in seiner Physik und seiner Metaphysik. Ein astrologischer Bezug liegt Aristoteles fern, und unter Metaphysik versteht er etwas anderes als Döbereiner bzw. Lothar.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Graeculus, vergiß doch mal den Begriff Astrologie. Der ist in den Köpfen etwa so negativ besetzt, wie die Person Adolf Hitlers. Nämlich: "alles Scharlatane". Und daß wir hier von Bilder reden, ist klar.

Herr Döbereiner sprach von der Münchner Rhythmenlehre und genau darum handelt es sich. Nicht ganz unzufällig entstammt er einer Musikerfamilie.
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Echo meinte dazu am 12.10.2018:
@Graeculus

Sind 1. und 2. nicht eher Voraussetzung als Ursache, während 4. der Zweck ist?
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
An Echo:
Das kann man so sehen. "Zweck" z.B. ist lat. finis, griech. télos und steckt als finis in der causa finalis drin.
Wie gesagt, es handelt sich bei den vier causae um eine scholastisch-mittelalterliche Aristoteles-Rezeption.
Aristoteles selbst verwendet diese Begriffe so nicht, auch nicht in einer exakten griechischen Entsprechung. Worauf es ihm aber ankommt: daß alle vier Weil-Antworten auf Warum-Fragen sind.
"Warum stellst du schon wieder einen Tisch her?" - "Weil ich Geld brauche." / "Warum atmen Menschen gerade Sauerstoff und nicht Kohlenmonoxid?" - "Weil Sauerstoff die Eigenschaft hat, die sie zum Leben brauchen."
Ich denke, das kann man so akzeptieren.

An Lothar:
Nun, nicht ich war es, der Astrologie und Tierkreiszeichen ins Gespräch gebracht hat. Mit welcher Döbereiner-Lehre auch immer man das Modell des Aristoteles in Verbindung bringen will (und anscheinend hat er sich explizit auf Aristoteles bezogen) - im Sinne von Aristoteles muß man fragen, warum gerade die Fische mit der Finalität in Beziehung stehen sollen usw.
Und: warum gerade drei bzw. zwölf und nicht siebenundzwanzig?
Als Philosoph muß man seine Behauptungen begründen, nur als Seher darf man sagen: Es ist einfach so, glaubt mir.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Also Graeculus, das sind Anfängerfragen, die darfst du gern an mich senden. Warum zwölf und nicht 27 - wir können gern zusammen einen Siebenundzwanzig-Monate Jahr zusammenbasteln, rechne schon mal aus, wieviel Wochen das sein müssten, so daß auch die Jahreszeiten noch zuverlässig wiederkehren.
Ach so, das tun sie ja auch nicht mehr.
Bin weder Philosoph, noch Seher. Ich bin der ich bin und erlaube mir, was grünt.
Warum gerade die Fische mit der Finalität - sagte ich noch nicht, daß wir ganz am Anfang der Betrachtung sind und du schreist bereits nach dem Beweis der Finalität.
Gemach, gemach, Herr Graeculus, eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
Nun, nicht alle Kulturen teilen das Jahr in zwölf Abschnitte ein, d.h. es gibt keinerlei Notwendigkeit dafür - es liegt nichteinmal nahe, denn vorgegeben sind nur die Länge des Tages (Erdrotation) sowie die Länge des Jahres (Umdrehung um die Sonne), und die Zahl der so zu errechnenden Tage pro Jahr ist bekanntlich nicht durch 12 teilbar.
Es ist auch nicht ersichtlich, warum ich Kenntnisse darüber benötige, um die schlichte Herstellung eines Tisches handlungsanalytisch zu verstehen.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
"Es ist einfach so, glaubt mir." - Ich glaub dir kein Wort!
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Echo meinte dazu am 12.10.2018:
@Graeculus
Ich glaube doch, dass die 12 mit den Monaten zusammenhängt. Eine exakte Aufteilung des Sonnenjahrs mit dem Mondumlauf gelingt zwar nicht, aber die 12 kommt dem am nächsten.
In grauer Vorzeit spielten die Mondphasen eine bedeutende Rolle bei der Orientierung in der Zeit. Jeder konnte sie sehen, man konnte sich nach ihnen verabreden, planen. Ich vermute auch, dass die 7-Tage-Woche auf eine möglichst gleichmäßige Teilung der Monate zurück geht.

Antwort geändert am 12.10.2018 um 16:02 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Das genau sage ich doch: geb mir einen festen Punkt und ich hebe mir keinen Bruch mehr, sondern tanze mit Wolken oder was auch immer und wo.
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
Historisch ist es ja so, daß die Babylonier, welche die Astrologie erfunden haben, (zufällig) in einem 12er-System gerechnet haben.
Wie gesagt, es gibt andere Kulturen mit anderen Jahreseinteilungen.
Es gibt sogar andere Arten zu rechnen. Und damit meine ich extremer anders als unser Dezimalsystem.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
I-Ging und Hexameter bitte später. Ich bestehe darauf, daß wir in unserer abendländischen Tradition bleiben, da sonst Zuviel Durcheinander purzelt und jeder sagen kann, der andere, die andere versteht mich nicht.


Also ich mache jetzt den nächsten Schritt, und wer nicht mit will, der soll es sein lassen.


Ende des Häufchens
Tschüss

Antwort geändert am 12.10.2018 um 16:15 Uhr
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Iphigenie meinte dazu am 12.10.2018:
"Ich bestehe darauf, daß wir in unserer abendländischen Tradition bleiben"


:)) schreiten Sie, Lotharius!
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Echo meinte dazu am 12.10.2018:
@Graeculus

"Ein Motiv für die Einführung eines Sexagesimalsystems [der Babylonier*] sehen viele Historiker in der Astronomie, da die babylonischen Jahre zwölf Monate zu 30 Tagen umfassten, es gab aber auch etwa alle drei Jahre einen zusätzlichen 13. Schaltmonat. Weitere Hinweise finden sich in der frühen Zählung der Mondmonate, die bis in das Jahr 35.000 v. Chr. nachgewiesen werden können (Kalender-Stöckchen)."
(Wiki)
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
O da tropfts noch nach … die Prostata ...
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Echo meinte dazu am 12.10.2018:
Klotürastrologie!
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Graeculus meinte dazu am 12.10.2018:
Ich habe mal im Neuen Pauly nachgeschaut. Den von Echo intendierten Kalendertypus (wie gesagt, es gibt andere), in dem man Mond- und Sonnenzyklen kombiniert, nennt man Lunisolar-Kalender. Bei dem ergibt sich die - bekannte - Schwierigkeit, daß das Mondjahr 354 Tage hat und das Sonnenjahr 365,2492 Tage.
Da hat die Natur nicht aufgepaßt, das führt zu allerlei Künstlichkeiten schon seit mesopotamischen Tagen.
Die Tierkreiszeichen nehmen dann Sterne, die astronomisch gar nicht zusammengehören, aber unter Einsatz einiger Phantasie einen Bildeindruck vermitteln, zusammen - auch das ist ja bekannt.
Für mich ist da viel Menschengemachtes (nicht Natürliches) drin.
Und was das mit der Herstellung von Tischen o.ä., also mit den verschiedenen Aspekten der Kausalität, zu tun hat, weiß ich immer noch nicht.
Aber jetzt habe ich einen anderen Termin.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
Nenne es ein jeder, wie er/sie möchte.
Zurück zum Ausgangspunkt: Die vier Dinger der zwei Männer - also was die Klotür alles zum Vorschein bringt.
Aber der Vorschein, die stoffliche Wirkursache (Schein) ist nur der Vorschein des Nichtvorscheinenden. Und das Bild des Nichtvorscheinenden ist das Meer des Unbewußten.. Soweit klar?

OM MANI PADME HUNG

Antwort geändert am 12.10.2018 um 16:56 Uhr
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Echo meinte dazu am 12.10.2018:
@Graeculus

Ich beziehe mich nur auf den Ursprung der Zahl 12 in der Jahresteilung.

Was die Astrologie betrifft, sehe ich das ähnlich wie du. Das ist menschliche fantasievolle Interpretation. Kausalitäten im astrolog. Sinn sind weder nachgewiesen, noch logisch nachvollziehbar.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
" ...sind weder nachgewiesen … " - das fehlte noch, daß Bildlose über die Urbilder bestimmen - sonst geht es dir gut, Echo?
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
außerdem ist es sehr despektierlich, nahe der geistigen Vergewaltigung, wie ihr euch gegenüber dem Threadschreiber benehmt. ( - causa formalis)

Naja, wird mein längstes Häufchen
Für Mutter Gäa

Antwort geändert am 12.10.2018 um 17:21 Uhr
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Iphigenie meinte dazu am 12.10.2018:
Leute, es geht doch gerade weder darum, ob Astrologie menschengemacht ist oder ob Aristoteles sich durch Döbereiner missverstanden gefühlt hätte, es geht auch nicht darum, ob Döbereiner recht hat, also nicht darum, was begründetermaßen ist. Das geht ein bisschen am Thema vorbei. Seid doch mal deutungsmusterimmanent, das zwingt niemandem in einen Glauben hinein. Graec, ich glaube einfach du bist ein ESTJ ;) (obwohl Myers-Briggs mittlerweile von Big5 ausgebootet wurde, kann ich mir derlei aneinander vorbeigeführte Kommunikationsstrukturen immer noch besser darüber erklären).

Meine ursprüngliche Frage bezog sich darauf, ob das Artikulierte, die Wahrnehmung der Erscheinung nicht erst möglich macht.

@ Lothar

Soweit klar!

Antwort geändert am 12.10.2018 um 19:22 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 12.10.2018:
;-)) Danke.
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Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (10.10.2018)
Gabs im Bauernkrieg nicht mal die berühmt-berüchtigten Haufen? Kann man das auf kV anwenden? Hm hm.
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LotharAtzert meinte dazu am 10.10.2018:
Ja nu, im Zweifelsfall reden wir einfach von Sternenhaufen. Der Götterschiß erscheint niemandem despektierlich.
keinVerlag-keinHaufen!

Danke für die Ehre eines Kommentares von dir, Llu. Ich weiß das sehr zu schätzen:-)
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LotharAtzert
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Veröffentlicht am 10.10.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 10.10.2018). Dieser Text wurde bereits 174 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.10.2018.
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