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Kurzgedicht zum Thema Ironie


von niemand

Der Sommer entschwand [er wollte nicht mehr!]
samt Sonne & Wonne & Brennen.
Welch Luder! Sein Bruder, der Herbst musste her,
[the same procedure as every year!]
und schon hört die Dichtwelt man flennen.

Es tropft von den Blättern, die Dichtung hats schwer -
solch Abschied fährt leicht in die Glieder.
Seit Tagen ein Klagen, recht wortreich und hehr,
[the same procedure as every year!] -
doch halt! Er kommt nächstes Jahr wieder.

 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (11.10.2018)
ach was!

am samstag werden rekordverdächtige 28° erwartet.
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Peer meinte dazu am 11.10.2018:
Der Herbst ist auch nicht mehr dass, was er einmal war.;-))
LG Peer
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niemand antwortete darauf am 12.10.2018:
@ Loslosch
die Zeit des Flennens hat sich nur durch den Klimawandel
verschoben. Der Herbst kopiert momentan den Sommer,
ähnlich unseren Alten, welche auf Deubel komm raus
ihren Nachwuchs nicht nur kopieren, sondern noch zu übertreffen
versuchen mit ihrem "no limit". Der November kann noch
ein No-Sonne-Monat werden und dann fließt es in alle
Ecken und Winkel zur Freude der Regen-Schnüre-Dichter,
die fürs dichterische Fließen sorgen ;-)
28 Grad sind im Moment der Horror für mich.
Mit lieben Grüßen, Irene
diese Antwort melden
niemand schrieb daraufhin am 12.10.2018:
@ Peer
Es scheint so, ja es scheint, im wahrsten Sinne dieses Wortes ;-) lieber Peer. Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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Kommentar von Agneta (12.10.2018)
so ist sie diese Welt, samet Sonnen und Brennen,
so liebt sich die Menschheit im Jammern und Flennen.
Doch Sonntag ist Bayern, da wolln wir mal sehen,
wieviele bei Hitze im Regenguss stehen.
Und dann kommt noch Hessen, da wirds vielleicht wintern
und Merkel bekommt einen eisigen Hintern.
Denn so ist die Welt samet Sonnen und Brennen.
Drum werd ich am Sonntag den ganzen Tag pennen...


GGG und lG von Monika

Kommentar geändert am 12.10.2018 um 21:02 Uhr
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niemand äußerte darauf am 13.10.2018:
;-)))))))))))))))))
Danke! für den lacher, liebe Monika
mit lieben Grüßen, Irene
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (12.10.2018)
moin niemand, ich setzte mich seit ein paar Tagen mit dem Thema, Wut statt Traurigkeit, auseinander. Dein Werk ist sehr gut gelungen.
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niemand ergänzte dazu am 13.10.2018:
Ich dank! Dir schön! Mit lieben Grüßen, niemand
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plotzn
Kommentar von plotzn (13.10.2018)
Dichter sind halt sehr sensible Geschöpfe, liebe Irene.
Wo andere ein "schade" murmeln, breitet der Poet seinen Herzschmerz in epische Länge...

Bis zum nächsten Jahr ist die Tränenzisterne wieder gefüllt ;-)

Liebe Grüße,
Stefan

P.S.: In der zweiten procedure" ist noch ein typo...
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niemand meinte dazu am 13.10.2018:
Oh, ja, lieber Stefan, da hat sich doch tatsächlich
ein Fehler eingeschlichen. Danke! fürs aufmerksame Lesen.
Du weißt ja, die Augen, wenn sie nicht sehen wollen, dann
stellen sie sich blind ;-)
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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