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Morgengedanken I

Monolog zum Thema Augenblick


von HirschHeinrich

Aus den silbernen Nebelschwaden tauchen sie auf
die Farben des Herbstes
das Rot der Berberitzenfrüchte
das Gelb-Braun-Rot der Eichenblätter
das Grün der  frisch keimenden Saat

Zurückgeblieben das Kranichpärchen auf einsamer Flur
die Meisen schauen in das noch leere Futterhaus
Maus sammelt die Haselnüsse für den Winter
seltsam ruhig ohne Herbststurm der nahe Wald
die Sonne zieht schon tief ihre Bahn - macht lange Schatten

In meinem Alter spricht man auch vom Herbst des Lebens
mit kürzerem Atem und verzögertem Schritt
Der Dackel treibt mich vorran - sucht die Weite der Wiesen
Rabenvögel am Himmel ziehen Kreise und krächzen sich zu
Unzählige Spinnweben rankt sich um die blattlosen Sträucher

Ich fasse es nicht - jeden Tag kann ich das schauen,
die vielen Freunde, die schon stumm
und mit gebrochenen Augen fortgegangen sind,
halten mich nicht zurück in meinem Lebensgang
- was kommt morgen ?

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (17.10.2018)
Mir drängt sich am Ende die Frage auf: Kommt ein Morgen? Das ist entscheidend, finde ich.

Liebe Grüße
Kerstin
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HirschHeinrich meinte dazu am 17.10.2018:
Hallo Kerstin, so soll es sein:

Am nächsten Morgen

Liege ich am nächsten Morgen
in den Federn ohne Sorgen
denk an das, was kommen mag.

Wird es dann ein guter Tag
bin ich glücklich - und auch froh
halte Du es ebenso.

Freundliche Grüße
Heinrich
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Kommentar von LottaManguetti (59) (06.11.2018)
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HirschHeinrich
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Veröffentlicht am 17.10.2018. Dieser Text wurde bereits 120 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.11.2018.
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