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Günter Wittbold

Anekdote zum Thema Freundschaft


von Dieter Wal

Im Zivildienst befreundete ich mich 19-jährig mit dem 64-jährigen bildenden Künstler und Lyriker Günter Wittbold. Er wurde für mich der erste Mensch, mit dem ich mich wirklich verstand. Trotz des erheblichen Altersunterschiedes nahm er mich so ernst wie ich ihn. Eines Tages fuhr er mit mir von Ansbach zum Hotel Riesengebirge in Neuhof an der Zenn nahe Wolframseschenbach. Dort hatte er ein eigenes Zimmer, in dem er schlief, wenn er von seinen täglichen künstlerischen Arbeiten am Bau ermüdet war. Obwohl Emil Gernt damals sein Hauptauftraggeber war, der ihm über Jahre zahlreiche künstlerische Aufträge verschaffte, so galt das persönliche Hotelzimmer nur für Günter Wittbold als besondere Anerkennung. Und sie war es.

Im Atrium befindet sich der Alraunen-Brunnen, den er gestaltete. Er geht auf sein im zweiten Gedichband befindliches Alraune-Gedicht zurück, das dort auch in Stahl graviert wurde. Wittbolds Alraune-Illustration im Gedanken wie Sterne-Buch entspricht der Alraune-Brunnenfigur. Vor dem Haus steht Wittbolds Rübezahl-Brunnen aus Granit. Die von Musäus geschriebenen böhmisch-schlesischen Rübezahl-Sagen verband Gernt und Wittbold durch gemeinsame schlesische Herkunft. Natürlich gestaltete Wittbold das Rübezahl-Emblem am Eingang und das Logo. Es finden sich Rübezahl-Fresken und -Keramik-Reliefs Wittbolds im Hotel. Zuletzt gestaltete er in 12 m Breite und 4 m Höhe den Parzival-Roman Wolfram von Eschenbachs, dessen Autor aus dieser Gegend kam, als Fresko in einen eigenen Parcival-Raum. Die größten Teile davon zeigte er mir vor ihrer Vollendung. Während er mit einer Sensibilität Auto fuhr, die ich nie wieder bei einem Mensch bemerkte, erzählte ich ihm naturinitiatische Erfahrungen. Er hörte aufmerksam zu, sagte kein Wort. Ich fühlte mich restlos verstanden. Wie herzlich ein "Sie" wirken kann, lernte ich von Günter Wittbold.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (21.10.2018)
Es ist schade, dass der Parzival-Roman Wolfram von Eschenbachs selbst Literaturliebhabern heute nicht mehr präsent ist, obwohl er neben Gottfried von Straßburgs "Tristan und Isolde" das bedeutendste Versepos des Mittelalters ist.
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Dieter Wal meinte dazu am 21.10.2018:
Auch Wittbold kannte ihn zunächst nicht inhaltlich. Doch er wurde mehrere Monate für Vorarbeiten des Freskos finanziert, die er für Lektüre des Werks und von Sekundärliteratur nutzte. Welche Reichtümer im Epos von Eschenbachs liegen, begann ich zu begreifen, sobald wir uns während des Schöpungsprozesses über Parvical-Figuren zu unterhalten begannen.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (21.10.2018)
Dieter, du bist zu beneiden. Ich selbst habe in jungen Jahren lediglich Günter, den Witzbold, kennen gelernt.

Beste Grüße, Dirk
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Dieter Wal antwortete darauf am 22.10.2018:
Mir oder ohne Wallenstein
kenn ich den Dirk aus Pappenheim.
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Dieter Wal schrieb daraufhin am 09.11.2018:
Mies harzgebirglert, lieberDirk. Es sollte heißen: "Mit".
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (22.10.2018)
Holprig formuliert ist "...das dort mit in Metall angebracht wurde." Das kannst Du besser!
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Dieter Wal äußerte darauf am 22.10.2018:
Danke. Überarbeitet. So besser?
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 22.10.2018:
Erheblich besser!
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Dieter Wal meinte dazu am 22.10.2018:
Ich bin dir sehr dankbar für deinen Hinweis.
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