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Text zum Thema Kampf


von Lena

„Warum ist sie überhaupt gegangen?“, frage ich mich. Irgendetwas muss sie fortgetrieben haben, von jetzt auf gleich. Nach Urlaub sah es, laut der Schubladenmitbewohner, jedenfalls nicht aus. Geweint haben soll sie viel in letzter Zeit, nur was war es, was sie so traurig stimmte? „Ich muss weiter suchen“, denke ich, „ich muss einen Hinweis finden, der uns allen hier weiter hilft und uns aus der Schublade befreit“. ‚Geschriebenes Gedachtes‘ steht auf der anderen Kiste… - vielleicht ist da des Rätsels Lösung zu finden…“Geschriebenes Gedachtes“… sehr einfallsreich. Auf was werde ich da stoßen? Tagebücher? Briefe? Noch mehr Gedichte von großen Dichtern (die scheint sie jedenfalls zu lieben, das zeigen auch die vielen Eintritts- und Konzertkarten)? Schon wieder so viele Fragen. Antworten wären zur Abwechslung auch mal ganz schön… Ich muss hier raus und hinein in den anderen Karton, und das ohne Hilfe dabei zu haben. Radiergummi, Bleistift, Kugelschreiber und all die anderen zählen auf mich, ich darf sie nicht enttäuschen. Ich überlege, wie ich wieder nach oben klettern kann – keine Klebeknete, kein Lineal… ich muss mir die Karten zurechtschieben, so schieben, dass sie eine Treppe ergeben. Stufe für Stufe, das könnte klappen. Und so schiebe ich die ersten Karten zurecht, die größeren nach unten, die anderen der Größe nach immer kleiner werdend nach oben. Es ist schwierig und allein kaum zu schaffen. Aber mit all meiner Kraft bemühe ich mich - Karte um Karte - immer ein bisschen höher lege ich sie aufeinander und steige dann darauf. Nach oben hin muss ich die Karten ziehen, ich wünschte, meine kleinen Helfer wären da, um von unten zu schieben, aber es nützt nichts, ich muss es allein hinbekommen. Fast oben angekommen setzt sich der ganze Aufbau plötzlich in Bewegung. „Verdammt!“, fluche ich, „ich habe es geahnt, läuft bei mir“, und im Stillen denke ich „zwar rückwärts und bergab, aber läuft“. Auf der glatten Ansichtskarte hält der Stapel von übereinandergelegten Karten nicht Stand. Noch bevor alles wieder zusammenrutschen kann, hole ich mit meinem  ganzen Körper ordentlich Schwung, setze zum Sprung an und ergreife mit beiden Händen die obere Kante des Kartons. In diesem Augenblick kommt mir ein gesponnener Faden vom Spinnennetz zu Hilfe. Ich kann mit einem meiner Füße auf ihn drauf steigen und mich zur Kante hochziehen. Bäuchlings liege ich nun da oben und rufe mit gequetschter Stimme meine Helfer: „Bitte kommt schnell und helft mir, ich hänge hier oben fest! Bringt das Lineal hierhin, damit ich runter kommen kann!“ Unten entsteht geschäftigte Unruhe, alle packen mit an. „Vorsichtig!“, mahnt der Anspitzer, „nicht dass jemandem etwas passiert!“ „Ich will auch helfen“, ruft der abgebrochene Bleistift, aber aufgrund seiner Kürze gestaltet sich das wirklich schwierig. Langsam kippen sie das Lineal zur Seite, und alle halten mit fest, um es an die Stelle zu tragen, an der ich hilflos über dem Karton hänge.

6. Teil: Fragen über FragenInhaltsverzeichnis
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