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(K)ein Liebesbrief

Brief zum Thema Liebe und Sehnsucht


von anonwirter

Liebe erste Liebe,

zunächst einmal würde ich gerne klar stellen, dass dieser Brief zwar an dich adressiert sein mag aber keinen falls für dich zu lesen bestimmt ist. Solltest du also aus unerfindlichen Gründen in der Zukunft dieses Dokument in die Finger bekommen, bitte lass mir meinen Stolz und lies es nicht. So also wo fange ich an? Wie wäre es mit dem Anfang (haha nicht witzig, ich weiß). Als ich mich in dich verliebt habe und damit meine ich nicht das ich dich interessant oder attraktiv fand. Sondern in dem Moment, in dem ich festgestellt habe das ich eine Beziehung auf romantischer Basis mit dir führen möchte, war ich noch sehr jung. Ich war nicht von heute auf morgen in dich verliebt, wir haben uns bereits vorher in der Schule täglich gesehen, na ja eigentlich habe ich dich gesehen. Du warst immer schon auf meinem Radar aber irgendwann bist du von meinem Radar in meinen Kopf und von meinem Kopf in mein Herz gewandert. Lange Zeit bist du mir nur durch den Kopf gespukt und ich habe es ignoriert oder gar nicht bewusst registriert und als mir dann klar geworden ist auf was das hinaus läuft war es schon zu spät und du hattest dich in meinem Herz eingenistet wie ein Parasit. Das schlimmste daran war das du keine Ahnung hattest, keine Ahnung davon was in mir vor ging, wenn wir in der Schule aneinander vorbei gingen oder davon das mein Gehirn immer wieder zu dir wanderte, wenn ich mich nicht konzentrierte. Obwohl vielleicht greife ich damit auch ein bisschen voraus, vielleicht war es am Anfang auch etwas sanfter. Eine süße, leichte Verliebtheit. Und als hätte das Schicksal uns beide wie zwei Magneten verbunden ereignete sich etwas, was dich für die nächsten Jahre unweigerlich in mein Leben brachte. Ich, jung und verliebt, hielt das natürlich für ein Zeichen dafür das wir am Ende vielleicht doch für einander bestimmt waren, dass du vielleicht doch ganz insgeheim auch an mich denkst. So lebte ich dann dahin: du und deine einnehmende Aura direkt unter meiner Nase und ich, tag träumend und sehnend nach der erfüllten Beziehung die wir bald haben würden. In der Zeit in der du zwei ernsthafte Beziehungen durchlebtest war ich damit beschäftigt mich selbst davon zu überzeugen das aus uns beiden niemals etwas werden würde und gleich Zeitig führte mich mein Unterbewusstsein in bunte Fantasiewelten in denen du mich vor pöbelnden Betrunkenen rettetest oder auf einmal auf meiner Türschwelle stundest um mir deine lang geheim gehaltene Liebe zugestehen.                                                                                                     
  Es gab eine Zeit in der ich dachte, ich wäre über dich hinweg. Ich habe nur noch selten an dich gedacht und dafür öfters an jemand anderen, ein neuer Typ, eine neue Möglichkeit. Aber irgendwann stellte sich diese Möglichkeit als Sackgasse heraus, als wäre ich auf meiner „Liebes-Autobahn“ aus versehen falsch abgebogen. Was macht man also, wenn man in eine Sackgasse fährt? Man wendet und fährt zurück zur vorherigen Straße. Und das tat ich auch. Nach dieser kleinen Ablenkung kam es mir so vor als wollte mein Herz dich auf einmal um so mehr und das war Fatal für mich. Denn in der Zeit die ich ohne dich dauernd in meinem Kopf zu haben verbrachte, fiel mir auf, dass das mit uns beiden niemals funktionieren würde. Abgesehen davon das es viele Freundeskreis bedingte Sachen gab die uns aus einander hielten und dem riesen Hindernis das du eine wirklich nette Freundin hattest, warst du auch schlicht und ergreifend nicht an mir interessiert.                     
So begann in meinem Kopf ein sehr nerven zehrender Krieg. Auf der einen Seite stand mein Verstand der mich immer wieder daran erinnerte das wir nicht zusammenpassten und dass ich für dich vermutlich einfach nur eins von all den anderen Mädchen war. Auf der anderen Seite war mein Herz. Mein Herz spielte mit gezinkten Karten, immer wieder konnte ich vor meinem Innern Auge sehen wie wir uns küssten, wie du mir deine Liebe erklärtest, wie du mich ansahst als wäre ich die einzige für dich. Ab einem gewissen Punkt fiel es mir wirklich schwer mich daran zu erinnern, dass das alles nicht echt war. So krank es sich anhört, es war als hätten wir beide ein Geheimnis, eine geheime Beziehung von der niemand wusste. Aber das war alles nicht Realität und ich hasste mich selbst dafür das ich mich überhaupt in diese Situation gebracht hatte. Ich hasste es jemand zu wollen der doch so offensichtlich nicht an mir interessiert war, ich hasste es das ich immer wieder an dich dachte und ich hasste es das ich dich einfach nicht vergessen konnte. Vor allem aber hasste ich die Tatsache, dass ich nun eins von „diesen“ Mädchen war. Unglücklich und unerwidert verliebt ohne jede Hoffnung auf Besserung. Früher habe ich über diese Mädchen gespottet. Ich habe gedacht sie sollen doch einfach den Typen hinter sich lassen, wenn er sich nicht für sie interessiert, warum sollte man auch jemandem so eine Kraft über sich selbst geben, wenn man dafür nichts zurückbekommt?           
Und jetzt war ich auf einmal selber genau das geworden. Ich fühlte mich ein bisschen wir Gretchen aus Goethes Faust als sie realisiert das sie früher Mädchen dafür verurteilt hat das sie sich vor der Ehe einem Mann hingegeben haben und ihr es dann auf einmal selbst passierte. Als hätte man das Schicksal heraus gefordert vor diesen Test gestellt zu werden ohne zu wissen das man ihn nicht gewinnen kann.                                                                                                                                                    Und du, du hast einfach mitgespielt. Gott, manchmal hatte ich das Gefühl du wüsstest ganz genau wie dein Verhalten mich quälte. Du hast mir immer genau so viel Aufmerksamkeit geschenkt das ich wusste du registrierst mich und du hasst mich nicht aber nicht genug um eine Aussage da drüber treffen zu können ob du mich magst oder vielleicht sogar attraktiv findest.  Es hat mich fast verrückt gemacht, nie zu wissen was du wirklich über mich denkst. Ich weiß noch ganz genau als ich einmal in der Schule mit Freunden an einem Tisch saß und du vorbeiliefst. Ich hatte auf mein Handy geguckt und als ich auf sah warst du da. Du hast mich angeguckt und es hat sich angefühlt als hättest du von da aus tief in meine Seele geschaut und alles was ich sehen konnte waren deine dunklen Augen. In diesem Moment fühlte ich mich so nackt vor dir, so schwach und hilflos. Irgendwann danach habe ich entschieden, dass das aufhören muss. Ich musste langsam aus diesem Schwarm raus wachsen und dich hinter mir lassen. Nicht nur das es emotionale Tortur war, ich war auch nicht in der Lage irgendeinen einen anderen Typen in meinen Leben zu lassen, wenn ich andauernd nur an dich dachte. Ich sehnte mich nach emotionaler und körperlicher Intimität, vorzugsweise natürlich mit dir aber ich wusste ja, dass ich das nicht haben kann.                                                                                  Meinen Entschluss in die Tat um zusetzen wurde dadurch erschwert das du mit deiner Freundin schlussmachtest. Mein kleines verwirrtes Herz nutze dies natürlich aus um mir allerlei Flausen in den Kopf zusetzen die mich Nächte lang wach hielten und Gefühlt zwei Jahre zurück warfen. Ich quälte mich Wochen lang mit Fantasien und inneren Monologen die mich daran erinnern sollten, dass das alles nicht echt ist.                                                                                                                                              Und dann erfuhr ich etwas was die Dinge veränderte. Ich erfuhr das du dich für eine enge Freundin von mir interessiertest und dieses Interesse beruhte auf Gegenseitigkeit. Mein erster Gedanke war: ich habe es gewusst. Ich wusste das du kein Typ dafür bist lange Single zu bleiben und als du dich von deiner Freundin getrennt hast dachte ich, dass wenn du dir eine neue Freundin suchst es sehr schmerzhaft für mich wird. Genau das war jetzt der Fall, nur das dieser ganze Prozess live. in Farbe und direkt vor meinen Augen stattfinden würde. Mir wurde klar das wenn ich nicht bald über dich hinweg kommen würde und die Sache zwischen dir und meiner Freundin ernsthafter werden würde, ich andauernd leidend daneben stehen müsste während ihr beide euch in einander verliebt. Und dann passierte etwas was ich nicht erwartet hatte. Ich hatte auf einmal tatsächlich das Gefühl dich hinter mir lassen zu können. Eine neue Seite auf zu schlagen und mich aus deinem Bann zu ziehen. Deswegen habe ich heute hier diesen Brief verfasst, es hilft mir meine Geschichte geschrieben auf Papier zu sehen und zu verstehen das du einfach nur irgendein Mensch bist den ich selber in den Himmel gehoben habe.
Du warst meine erste Liebe und ich werde meine Gefühle für dich sicher nicht von heute auf morgen vergessen und vielleicht dauert es noch eine ganze Weile bis ich dich zu 100% aus meinem System habe. Ich finde den Gedanken sehr faszinierend das du für mich lange Zeit ein Hauptdarsteller in meinem ganz eigenem Liebesdrama warst ohne auch nur einen Hauch davon mitzubekommen. Aber ich lasse dich jetzt los und warte auf die richtige Liebe in der Hoffnung das sie das nächste Mal auf Gegenseitigkeit beruht.

Viel Glück in deinem Leben wünscht dir
Jemand der dich liebte

Anmerkung von anonwirter:

Das hier ist ein Brief den ich geschrieben habe um über jemanden hinweg zu kommen und irgendwie habe ich dieses Stück therapeutischen Schreibens so lieb gewonnen das ich es gerne mit der Welt teilen würde.
Ich freu mich über Kritik und Tipps über meinen Schreibstil aber bitte bedenkt dass dies kein fiktiver Text ist und ich von meinen Tatsächlichen Emotionen berichte.
Viel Spaß beim Lesen


 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (02.11.2018)
Hallo und herzlich willkommen hier bei kV.
Es sind ein paar Flüchtigkeitsfehler in deinem Text. Daran sieht man aber auch, dass es eine sehr emotionale Sache ist. Trotzdem würde ich empfehlen, nochmals drüber zu schauen.
Es ist schon bissel länger her bei mir, aber die erste Liebe bleibt etwas Besonderes ;)
Liebe Grüße
Kerstin
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 02.11.2018:
Ja, obwohl man wegen der der autobiographischen Bezüge immer gerne etwas nachsichtig ist, so liegt es in doch Deiner Verantwortung, liebe Anon, uns nicht einen derart schlampig gemachten Text vorzulegen. Das ist einfach "too much" und überdeckt dadurch den Inhalt völlig. Sorry, dass ich das so deutlich sagen muss.
Nichts für ungut!

Antwort geändert am 02.11.2018 um 11:30 Uhr
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Stelzie antwortete darauf am 02.11.2018:
Aha... Aan(r)on also...
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 03.11.2018:
Achso, das ist ein Wiedergänger?
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Stelzie äußerte darauf am 03.11.2018:
Ach ja... ein Wiedergänger! (Das Wort sollte kV sich patentieren lassen. )
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Sekundärstille
Kommentar von Sekundärstille (02.11.2018)
"Ich finde den Gedanken sehr faszinierend das du für mich lange Zeit ein Hauptdarsteller in meinem ganz eigenem Liebesdrama warst ohne auch nur einen Hauch davon mitzubekommen."
-das ist mein Lieblingssatz, etwas traurig, aber irgendwie auch poetisch
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (02.11.2018)
Vom enthaltenen virtuellen "Identitäts"-Klamauk abgesehen. Das kann jeder machen, wie es ihm/ihr/es beliebt.
Auch die mutmaßlich bewusst an vielen Stellen falsche Rechtschreibung...

Ein mich zumindest berührender und durchaus inhaltlich viel vermittelnder Text.

Kommentar geändert am 03.11.2018 um 09:11 Uhr
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