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45 - Luftüberlegenheit

Erzählung zum Thema Krieg/Krieger


von TrekanBelluvitsh

Was bisher geschah ...
Ein britischer Offizier kehrt im Frühjahr 1944 nach England zurück. Nach unerfreulichen Besuchen bei seinen Eltern und einem Kameraden während des Urlaubs lernt er in einem Landgasthaus eine junge Frau kennen. Danach begibt er sich zur neuaufgestellten 129th Rifle Brigade in Cornwall, in der er eine  Kompanie als Chef übernimmt. Mitte Juni 1944 wird die Brigade in die Normandie verlegt. Der Vormarsch gestaltet sich zäh. Den ersten Schuss, den er abgibt, gilt einem eigenen Mann, um ihn von einem qualvollen Feuertod zu erlösen. In einem erbitterten Kampf um ein Waldstück mit Truppen der Waffen-SS wehrt die Kompanie unter Verlusten die Gegenangriffe ab. Auch der Kampf um ein weiteres Dorf fordert Tote. Es folgt eine  kurze Erholungspause. Während der kommt es zu einem Angriff eines Zugführers auf den Captain, den dieser jedoch ungesühnt lässt. Schließlich wird die Kompanie wieder an die Front gebracht.




Trotz Ersatz zählten wir nur noch fünfundachtzig Mann. Bei den anderen Kompanien des Bataillons sah es nicht besser aus. Vic führte mittlerweile den ersten, Mr Bush den zweiten Zug. Fitzmaurice sprach kein Wort mehr, mit niemandem. Es ging das Gerücht um, die 129th Rifle Brigade sollte aufgelöst, wir auf andere Divisionen verteilt werden. Es geschah nichts dergleichen. Wegen dieser Schwäche blieb jedoch unser Angriff auf einen größeren Ort trotz intensiver Artillerieunterstützung, der gute alte Lieutenant Monroe war wieder da und machte seine Arbeit wie immer ausgezeichnet, erfolglos. Gleich mehrfach stürmten wir an und erreichten nichts. Unsere Bemühungen stürzten, wie Ikarus vom Himmel fiel. Da kam man an höherer Stelle auf die Idee, unsere Luftüberlegenheit auszunutzen. Während wir uns eingruben, starteten in England über einhundert viermotorige Bomber der Typen, die sonst Großstädte wie Köln, Hamburg, Essen oder Berlin in Schutt und Asche legten. Eigentlich sollten zuerst Jagdbomber angreifen. Allerdings gab es südöstlich des Ortes einen Feldflugplatz dieser Leute. Flugzeuge, bereit für den Einsatz für Führer, Volk und Vaterland, hätte man dort vergebens gesucht. Nicht jedoch Flugabwehrkanonen leichter und mittlerer Kaliber. Für eine tieffliegende Typhoon1 konnte schon ein leichter Treffer tödliche Folgen haben. Darum wurden solche Ansammlungen von Flak gemieden. Also wurde auf den Angriff der Jagdbomber verzichtet. Ob das etwas für uns bedeutete, darüber war ich mir zunächst nicht im Klaren. Wir saßen in unseren Löchern, zogen die Köpfe ein und warteten. Wie eine blühende Sommerwiese mit gelben, roten und weißen Blüten zog der Ort den Hummelschwarm an, der sich von Nordosten näherte. Das zunächst leise Brummen steigerte sich zu einer tiefen monotonen Machtdemonstration von über vierhundert zuverlässigen Rolls-Royce Merlin Motoren, die den Himmel zum Beben und Gott zum Schweigen brachten. Erfindungsgeist hatte die Herrschaft übernommen und war bereit jedem, der an der Überlegenheit der vernunftbegabten und fantasiefähigen Rasse Namens Mensch zweifelte, das Gegenteil zu bomben. Die Flugzeuge flogen erstaunlich tief und Flakwölkchen vom nahem Feldflugplatz explodierten zwischen ihnen. Es war eine hilflose Geste armer Leute gegen die, die mehr als genug hatten. Die Bombenschächte öffneten sich wie Sargdeckel und in ihnen warteten die Einladungen zum Totentanz. Es waren einseitige Einladungen. Die ersten Sprengkörper lösten sich, fielen torkelnd der Erde entgegen. Die Maschinen, von ihrer tonnenschweren Last befreit, machten einen Luftsprung vor Freude und drehten ab in Richtung Heimat. Auf die tapferen Besatzungen wartete ein kühles Bier im Pub nahe der Flugbasis. Ein Rauschen wie von einem fernen Sturm war in der Luft, doch wie die Sirenen in der "Odyssee" zeigte dieser Sturm sein wahres Gesicht, als er zu einem infernalischem Pfeifen wurde, kurz bevor die Bomben einschlugen.

Bumm… Bumm, Bumm, Bumm!

Die erste Explosion schien noch weit weg und bedeutungslos zu sein. Der ersten folgten weitere, steigerten sich zu einem irrwitzigen Stakkato von Einschlägen, als würden alle Engel der Welt den armen Ort mit Höllenkanonen beschießen. Staub wurde in die Luft geschleudert, wurde zu einer Wolke und endlich zum erhofften Sandsturm, den ich noch aus der Wüste kannte. Blitze durchzuckten die ortsfeste, vom Boden ausgehende Cumuluswolke aus Asche und den staubigen Überresten menschlicher Behausungen. Die Erde bebte. Ein jeder von uns zitterte, aber nicht vor Aufregung oder Angst, sondern weil ihm nichts anderes übrig blieb. In unseren Schützenlöchern waren wir ein Teil der Erde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Erfinder und Schöpfer dieser technischen Wunderwerke bei uns gewesen wären. Dabei wäre es für sie ohne Zweifel ein erhebender Beweis dafür gewesen, dass der Mensch über die Natur obsiegen konnte. Die Erde musste beben, beben vor Ehrfurcht und auf die Knie fallen vor dem Schaffen solch gelehrter Geister. Eine gewaltige Explosion zerriss den Moment und übertönte alles. Selbst die erfahrensten Soldaten machten sich noch ein wenig kleiner in ihren Löchern. Später stellte sich heraus, dass ein Volltreffer das Gaswerk traf, das dann mit solchem Getöse in die Luft flog. Oder etwas Vergleichbares. Drei Dutzend Häuser in seiner Nähe waren in Stein- und Aschehaufen verwandelt worden. Wer auch immer sich dort aufgehalten hatte, war nicht mehr, belastete aber auch nicht die Statistik, weil von ihm nichts Erkennbares übriggeblieben war.

Welle auf Welle kam angeflogen und der Lärm steigerte sich noch einmal zu einer Symphonie von Technik und Tod. Erstaunlich, unvergesslich, angstmachend, kakophonisch und symbolisch, ein Menetekel der Befreiung. Es rauschte und es pfiff ununterbrochen, und selbst diejenigen unter uns, die unsere Piloten anfangs noch angefeuert hatten, waren mittlerweile verstummt. Ich sah nur offene Münder und ernste Gesichter. Soldat Carrick betete mit geschlossenen Augen.




- Fortsetzung folgt -

Anmerkung von TrekanBelluvitsh:

1 Typhoon - Britischer einmotoriger  Jagdbomber.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (03.11.2018)
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 03.11.2018:
Ich habe es als schwer empfunden, einen Bombenangriff aus der Sicht eines nahen Beobachters zu schildern. Und dann dachte ich mir, dass das wirklichen Beobachtern wohl auch schwer gefallen wäre. Darum die vielen abstrakten, metaphorischen und allegorischen Versuche.



Untersuchungen nach dem Kriege haben ergeben, dass der Einsatz von Fliegern im direkten taktischen Bereich von den Besatzungen weit übertrieben wurden. Da konnten aus vorgeblich 70 abgeschossenen feindlichen Panzern schon mal 5 werden. Das mag noch nicht einmal an Angeberei gelegen haben. Flieger sind einfach viel zu schnell und damit viel zu kurz über dem eigentlichen Kampfplatz, um die genaue Wirkung ihrer Waffen beobachten zu können. Und schlägt zum Beispiel eine Bombe neben einem Panzer ein, ergibt das auch eine große Explosion. (Umgekehrt explodiert ein Panzer nicht zwangsläufig nach einem Treffer.) Dennoch beeinflussen Flieger natürlich das Verhalten der Bodentruppen.

Operativ war die alliierte absolute Luftüberlegenheit noch entscheidender. Deutsche Truppen auf dem Marsch/in Kolonne erlitten durch sie Verluste. Brücken und Straßen wurden beschädigt bzw. vernichtet, was zu Verzögerungen und dem tröpfchenweisen erreichen von Einheiten an der Invasionsfront sorgte. Tagsüber fanden deutsche Truppenverschiebungen im unmittelbaren Frontgebiet nur wenn es unumgänglich war statt. Alliierte Flieger berichteten, dass sie genau sehen konnten, wo die Front verlief. Auf der alliierten Seite herrschte auf den Straßen reger Verkehr, während diese auf deutscher Seite leergefegt waren. Der deutsche Nachschub stand immer kurz vor dem Zusammenbruch, weil das Eisenbahnnetz schwer getroffen wurde. (Ähnlich wie bei der taktischen Luftunterstützung waren hier eher die Angriffe auf das Schienennetz, denn das rollende Material entscheidend.)

Ein weitere wichtiger Punkt war die Tatsache, dass die alliierten Luftwaffen die deutsche von der Invasionsfront fernhielten. Von den 900 Einsätzen der Luftwaffe am 6. Juni 1944 (zu geschätzten 50.000 Einsätzen der alliierten Fliegern!) erreichten nur eine niedrige zweistellige Zahl überhaupt den Invasionsraum. Der größte Teil wurde bereits in der Nähe der Feldflughäfen der Deutschen abgefangen. Das änderte sich während er gesamten Schlacht in der Normandie nicht mehr.

In diesem Zusammenhang sollte noch Erwähnung finden, dass, bei aller Luftüberlegenheit der Alliierten in West und Ost, eine Waffe oft unterschätzt wird: die Artillerie. In vielen Schlachten war sie vorentscheidend. Gerade die Rote Armee verfügte nicht nur über eine technisch hervorragende Artillerie, sie war der deutschen auch zahlenmäßig weit überlegen - in der 2. Hälfte des Krieges konnte der Vergleich deutscher zu sowjetischer Artillerie an Brennpunkten durchaus mal 1:15 ausfallen - und im Gegensatz zu vielen anderen Waffengattungen waren die sowjetischen Artilleristen auch hervorragend ausgebildet.

Im Westen sah es ähnlich aus. Schon die Zweite Schlacht von El Alamein (23. Oktober 1942 - 4. November 1942) wurde von der britischen Artillerie gewonnen. Zur Ardennenoffensive (ab dem 16. Dezember 1944) heißt es ja in der "deutschen Kriegsfolklore", sie sei an der alliierten Luftwaffe nach dem Aufklaren des Wetters gescheitert. Das ist so nicht richtig. Schon bevor das Wetter sich um den 23. Dezember 1944 verbesserte, hatten die deutschen Angriffe sich an allen Frontabschnitten festgefahren. Natürlich gibt es dafür mannigfaltige Gründe. Die "US-amerikanische Kriegsfolklore" macht dafür das Aushalten der Soldaten verantwortlich. Tatsächlich kämpften viele US-Einheiten verbissener, als die Deutschen es in zum Teil rassistischer Überheblichkeit ihnen zugetraut hatten. Andere Truppenteile der Amerikaner versagten auch. Doch überall war die Basis für den Widerstand der US-Divisionen eine überlegene Artillerie. Dieser gelang es neben der direkten taktischen Unterstützung der Verbände schon vor dem Einsatz der alliierten Luftwaffe, die wenigen Straßen mit schwerem Feuer zu belegen, so dass der - ohne hin knappe - deutsche Nachschub den Angriffsspitzen kaum folgen konnte.

Die höchsten Verluste erlitten die Amerikanischen und britischen Verbände, als sie die deutschen Truppen Ende Dezember 1944/Januar 1945 auf ihre Ausgangsstellungen zurückdrängten - trotz Luftüberlegenheit. Umgekehrt waren die deutschen Verluste während er Angriffe zu Beginn der Offensive sehr viel höher als in der Verteidigungs-/Rückzugsphase. Das ist auch nicht erstaunlich. Normalerweise sind die Verluste des Angreifers sehr viel höher als die des Verteidigers - zumindest wenn beide von vergleichbarer Qualität sind.

In der Normandie äußerten sich alliierte Feldärzte dahingehend, dass sie an den Verwundungen der Soldaten, genau erkennen konnten, ob die eigenen Truppen angriffen oder verteidigten.

Antwort geändert am 03.11.2018 um 03:04 Uhr
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 03.11.2018:
Noch etwas zu der Schlacht in der Normandie 1944 und der Frage der Luftüberlegenheit:

Die alliierten Bodentruppen waren auf ihre eigene Luftwaffe gar nicht immer gut zu sprechen. Umgekehrt beschwerten sich Flieger immer wieder darüber, dass sie von der eigenen Seite beschossen wurden. Und tatsächlich war es keine Seltenheit, dass alliierte Bodentruppen auf alles schossen, was in der Luft über ihnen war. Das lag hauptsächlich an dem, was man "friendly fire" nennt. Es gab große Irrtümer auf alliierter Seite. So kostete z.B, ein alliierter Luftangriff die auf britischer Seite kämpfende 1st Polish Amoured Division am 14. August 1944 48 Tote, 103 Verwundete und 53 Vermisste. Dies war das zweite Mal, dass die Polen von eigenen Flugzeugen bombardiert wurden. Die Verluste der ebenfalls von diesem Angriff betroffenen kanadischen Verbänden waren und wenig geringen. Dabei hatten "nur" 77 von 811 mittleren Bombern ihre tödliche Last auf die alliierten Soldaten abgeworfen.

Horizontalbomber verursachten also sehr viel höhere Verluste als Jagdbomber. Hält man sich die polnischen und kanadischen Verluste an diesem Tag vor Augen, kann man sich vorstellen, wie es auf der deutschen Seite der Front aussah.

Antwort geändert am 03.11.2018 um 17:31 Uhr
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 04.11.2018:
Wenn dich - oder einen anderen Leser - die "Wirksamkeit" der Luftwaffen bei der Panzerbekämpfung interessiert, verlinke ich mal einen Vortrag aus dem Panzermuseum in Munster:

 Jens Wehner, M.A.: Tod aus der Luft? Schlachtflieger vs. Panzer im Zweiten Weltkrieg. (Nazis bitte weghören!)

Antwort geändert am 04.11.2018 um 00:59 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (03.11.2018)
Es ist wohl deinem souveränen Umgang mit dem Inhalt geschuldet, dass du in diesem Roman mit zahlreichen stilistischen Variationen aufwarten kannst. Diesmal sind mir einprägsame Bilder aufgefallen, zum Beispiel "Die Bombenschächte öffneten sich wie Sargdeckel und in ihnen warteten die Einladungen zum Totentanz." und der einfallsreiche Umgang mit Adjektiven, wie "Erstaunlich, unvergesslich, angstmachend, kakophonisch und symbolisch, ein Menetekel der Befreiung."
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TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 03.11.2018:
Ich habe mich gefragt, wie ich eine Bombardierung beschreiben kann. Nur auf das Physikalische zurückzugreifen funktioniert meiner Ansicht nach nämlich nicht.

Soldaten fürchten zumeist Bombardierung oder Artilleriebeschuss mehr, als den härtesten Kampf. Denn bei Ersterem können sie nichts ausrichten. Darum fand ich es passend, da der Protagonist die Infanteriekämpfe an sich eher prosaisch schildert - von kleinen Bemerkungen abgesehen - das er hier eine adjektivreiche Sprache, auf Metaphern etc. zurückgreift, um den Schrecken, den er viel weniger gewohnt ist, zu beschreiben.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (09.11.2018)
Der Denkapparat das Menschen ist zu vielem fähig.
Der Tüftler konstruieret die Kriegsmaschinerie, der Chronist sammelt Zahlen und steckt sie in Tabellen, der Literat setzt das Inferno ins Epische!
Diese Schilderung lässt den Luftschlag ist hautnah spüren.
TT
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TrekanBelluvitsh ergänzte dazu am 09.11.2018:
Freut mich, dass ich das scheinbar gut herüberbringen konnte. Warum ich das so beschrieb, wie ich es tat, na, da kopiere ich mal das, was ich Ekki schon schrieb.
Soldaten fürchten zumeist Bombardierung oder Artilleriebeschuss mehr, als den härtesten Kampf. Denn bei Ersterem können sie nichts ausrichten. Darum fand ich es passend, da der Protagonist die Infanteriekämpfe an sich eher prosaisch schildert - von kleinen Bemerkungen abgesehen - das er hier eine adjektivreiche Sprache, auf Metaphern etc. zurückgreift, um den Schrecken, den er viel weniger gewohnt ist, zu beschreiben.

So was ist immer mit viel mehr Gehirnschmalz verbunden. Die Adjektive müssen passen - und wenn ich mich wiederhole, muss das so geschehen, dass der Leser es nicht merkt.
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Veröffentlicht am 03.11.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.11.2018). Textlänge: 881 Wörter; dieser Text wurde bereits 113 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2019.
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