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Gedanke zum Thema Emanzipation


von Xenia

Ich bin keine von diesen "Ich bin immer so geil, fick mich hier und jetzt, Süßer"- Barbiepuppen. Meine Titten sind echt, meine Orgasmen nicht käuflich (Ich hab öfter welche, aber nicht immer) und ich bin authentisch. Ich hatte keine einzige Schönheitsoperation und es ist auch keine in Planung, dafür mehren sich meine Tattoo und Piercing stetig. Ich nehme nicht jeden Interessenten an, weil ich weiß, dass der Sex nicht gut werden kann, wenn ich keinen Flow spüre. Es wäre verschwendete Lebenszeit.
Auf gut Deutsch, mir ist bewusst, dass ich eine Ausnahmeerscheinung auf dieser Plattform bin. Ich kokettiere manchmal gerne damit und nenn mich selbst" die heimliche Antiheldin von km". Es ist wichtig, dass es hier Mädels wie mich gibt.
Ganz ehrlich, es hat durchaus Gründe, dass es Menschen gibt, die Prostitution nicht als emanzipiert betrachten. Lauter aufgespritzte, aufgehübschte, meinungslose Sexpuppen wirken nun Mal nicht emanzipiert. Womit ich nicht sagen will, dass eine Feministin sich nicht operieren sollte. Wenn es dein innerer Drang ist und du es nicht machst, um irgendwem zu gefallen, sondern weil es dir gefällt, sei eine Plastikpuppe. Wenn du dich sexuell gerne benutzen lässt, mach das. Ich mag das auch und ich stehe dazu. Aber sei kein willenloses Stück Fleisch.
Zum Glück gibt es auch andere Frauen in diesem Gewerbe. Echte Frauen mit Spaß an ihrem Beruf oder Nebenerwerb oder wie immer man das nennen mag. Frauen, die keinen Zuhälter oder Chauvi Zuhause brauchen, um diesem Job nachzugehen. Die sich damit selbständig gemacht haben oder es auf irgendeine andere Art und Weise für sich tun und nicht aus Zwang, mangelnder Bildung oder sonstigen Gründen machen. Frauen, die emanzipiert genug sind, zu sagen, dass sie es geil finden, das zu machen und dies der einzige Grund ist, warum sie es machen. Die sich damit ausleben oder ihre Weiblichkeit feiern oder whatever. Diesen Frauen zolle ich meinen Respekt und ich zähle mich gerne dazu.
Alice Schwarzer wäre stolz auf mich;)


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Kommentare zu diesem Text


toltec-head
Kommentar von toltec-head (16.11.2018)
Du schreibst so gut. Hast du eigentlich studiert?
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Xenia meinte dazu am 16.11.2018:
Nein. Ich bin mit 16 auf die Straße abgehauen und habe mein Fachabi im Knast gemacht.
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loslosch antwortete darauf am 16.11.2018:
da kriegt man, was man braucht: befriedigende auskunft.
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Xenia schrieb daraufhin am 16.11.2018:
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Augustus
Kommentar von Augustus (16.11.2018)
eine selbständige Prostituierte mit eigenem Gewerbe muss wie jeder andere Krankenversicherung bezahlen. Rentenversicherung auch. Diese ist teuer.
Des Weiteren sind die Immobilienpreise auf dem Markt gestiegen, sprich auch die Wohnmieten. Darüber hinaus kostet Internet, GEZ nochmal dazu Geld.
Je nach Wohnlage sind schon mal damit ungefähr 1300€ weg.

Eine Prostituierte muss dieses Geld verdienen und darüberhinaus ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wir rechnen 1300€/25 Arbeitstage: 52 Euro tägliche Kosten.

Wir rechnen: wenn sie 3 Freier pro Tag hat á 50€, so nimmt sie 150 Euro ein. Davon gehen 52 Euro ab, bleiben: 98 € übrig.
3 Freier * 25 Arbeitstage: 75 Freier im Monat.

Das Finanzamt muss auch noch befriedigt werden.

Auf Jahr gerechnet: 150€ * 25 Tage * 12 : 45000 €, das heißt, es muss die Prostituierte zusäzlich noch Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen.

Ich sehe aus dieser Rechnung keine Selbstbestimmheit einer Frau, sondern ich sehe ein Opfer, das in erster Linie gezwungen ist aus ökonomsichen Gründen in [Akkordarbeit] ihren Körper zu verkaufen, um in zweite Linie den Staat und andere Behörden als erstes zu befriedigen, noch ehe der Freier befriedig wird.

Der soziale Aspket den eine Prostituierten leistet ist gleich:

Das ist so, als würde sich das Lamm, das zum Schlachter geführt wird sich über den guten Zweck freuen, dass die Schlachtung was Gutes hat, weil es sich in Gedanken vorstellt, eigenes Fleisch wird später verzehrt und sättigt die anderen, und jeder begehrt es und worfür die anderen bereit sind für das Fleisch Geld zu bezahlen. Es sieht in der Verwendung des eigenen Fleisches an andere den eigenen sozialen Zweck.

In diesem Sinne wird ebenso metaphorsich eine Prostituierte geschlachtet und ihr Fleisch gegen Geld gekauft, weils schmeckt und sättigt.

Aus diesen Gründen halte ich deine Argumente für pro Prostitution eher von Seiten eines Schlachters, der die Verwendung des Lammfleisches positiv hervorheben möchte.

Ave

Kommentar geändert am 16.11.2018 um 12:06 Uhr
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Kommentar von fdöobsah (54) (16.11.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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loslosch äußerte darauf am 16.11.2018:
Würde am satzanfang - mit 2 bedeutungen.
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Xenia ergänzte dazu am 16.11.2018:
Schnuffi, wir sind ALLLE Zirkustiere. Du wie ich und die anderen auch alle.
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Xenia meinte dazu am 16.11.2018:
Und Alice Schwarzer ist eine alte Frau, deren MHier stand ein unkultivierter Ausdruck! so verstaubt ist wie ihre Ansichten.
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Xenia meinte dazu am 16.11.2018:
Nur im Gegenteil zu den meisten anderen Dienstleistern kann eine selbständige Nutte sich unter mehreren den Dompteur aussuchen, unter dessen Nase sie tanzt.

Antwort geändert am 16.11.2018 um 14:38 Uhr
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Xenia meinte dazu am 16.11.2018:
Augustus, woher hast du deine Zahlen? Tschetschenischer Billigpuff? ;, > 150 nehme ich die Stunde. )) Ich breche gleich ab vor Lachen. Für 50 Euro darfst du mir die Füße küssen, das war es dann aber auch.

Antwort geändert am 16.11.2018 um 14:46 Uhr


Antwort geändert am 16.11.2018 um 14:47 Uhr
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Kommentar von Hey-Siri (17.11.2018)
Die Prostitution hat ihren Sinn überwiegend im Ausgleich sexueller Unzufriedenheit und dies zumeist bei männlichen Kunden in unterschiedlichster Ausprägung. Neben der
Abdeckung der Eigenkosten steht aus dieser Dienstleistung
den Frauen für ihre Zeit und ihr Engagement sowie ihrer sozialen Absicherung natürlich auch ein Gewinn um
eigene Bedürfnisse zu erfüllen, zu.

Als Kunde bereichert mich diese Dienstleistung schliesslich
ungemein. Ich kann meinen sexuellen Neigungen nachgehen und sie erweitern oder ändern und beenden. So lange es
in das tolerierte Spektrum der dienstleistenden Frau
passt.

Ich mag die Einstellung von Xenia. Sie ist echt und glaubwürdig
und ich akzeptiere ihren Beruf.
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