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Warum sollte ich?

Szene zum Thema Schreiben


von Eta

Wieso sollte ich mich Worten opfern, Zeilen kreieren die mir nicht aus dem Herzen sprechen? Den Verstand sollte man nicht brach liegen lassen, sich neu orientieren, sich probieren kann ja niemals schaden. Wird man dann noch mehr verhöhnt, so fragt man sich, was das nun tauge, ich bin gewillt dies einzustellen und mich darauf beschränken, was ich auch nicht kann.
Ich habe hier nichts zu suchen, wird da Literatur so groß geschrieben und ich verhöhne sie. Denn was ich versuchte zu schreiben kann ich gar nicht leiden. Es wirkt mir zu gestelzt. Die Lyrik liegt mir nicht, ich kann nur eins, Trivial sein, und irgendwie fühlte ich mich immer wohl damit. Als würde ich nicht verspottet, als würde ich das nicht hören oder sehen. Die Rechtschreibung wird hier so hoch gesetzt und auch die beherrsche ich nicht.
So spiele ich so gern mit Worten, so teile ich mich doch gerne mit. Doch muss es niemand lesen, muss es niemand für gut befinden, so ende ich eben als Leiche, irgendwo erstickt zwischen Worten die ich suchte, doch zu dumm war diese auszudrücken.
Ob nun in Worten, oder in Texten, man kann es drehen wie man will, so steht es nirgend wo geschrieben, doch man sollte bleiben, leben was man ist, möglichst unverfälscht. Also warum sollte ich versuchen etwas zu balancieren, was mir nicht liegt? Ich bin ein Narr, bin ein Clown, dazu machen mich falsch gewählte Worte, dazu mache ich mich selber, und fällt es mir nicht auf, so werde ich dazu gebracht.
Warum also sollte ich noch schreiben. Da fällt mir ein, wie groß mein Egoismus ist, da fällt mir ein, dass ich nur für mich selber lebe, nur ich atme für mich, das beherrsche ich für mich nur selber. So schreibe ich für mich, und nur für mich. So mag man mich veralbern, schmunzeln, meine Texte besudeln, sich daran ergötzen, das ich ein s zu viel oder zu wenig schreibe. Doch das ich in mir, das ich was ich lebe und nicht nur schreibe, das gehört mir alleine. Ich kann nicht schreiben, aber leben, und das zu schreiben entspricht vielleicht dem niedersten Niveau, aber weil es lebt, weil ich lebe, nicht nur in Zeilen, wird das gelesen, was jeder trotzdem zu verhöhnen weiß. Mich - Ich. Egal. Unverfälscht!

 
 

Kommentare zu diesem Text


fdöobsah
Kommentar von fdöobsah (22.11.2018)
Ach, ich verstehe das einerseits nur zu gut. Ich wäre so gerne eine Sänger. Ich liebe Gesang und es vergeht keine Autofahrt, bei der ich nicht lauthals zu den "unschlagbaren Platten" (H.-R. Kunz) mitsänge und mich in eine Welt fantasiere, in der ich auf einer Bühne stände und alle zum Schmelzen brächte...

Allein, es ist mir nicht gegeben. Es mag nicht das allerunerträglichste Geräusch sein, was ich da produziere, aber für Menschen, die auch nur ein wenig Gehör haben, ist es eine Zumutung. Ich weiß das, auch wenn ich klammheimlich in meinem tiefsten Innern doch überzeugt bin, dass ich, wenn ich nur ein wenig Hilfe bekäme, doch ein großartiger Sänger mit eeinzigartigem Timbre sein könnte. Im Grunde unterscheide ich mich also nicht von all diesen armen Seelen, die sich jahraus jahrein bei DSDS von Dieter Bohlen und seinen mediokren Mitstreitern öffentlich verhöhnen lassen.

Im Grunde nicht, im Besonderen aber schon. Meine Selbstachtung ist noch gerade groß genug, dass ich eben nicht in der Öffentlichkeit singe. meinetwegen darf man es auch anders nennen. Tatsache aber bleibt: Ich tu es nicht. Es mag auch Feigheit dabei sein, da irgendwo in mir auch ein wenig Anerkennung für die lebt, die es dennoch tun. Diese Anerkennung wird noch größer, wenn diese Menschen, wenn sie dann das vernichtende Urteil hören, das tapfer herunterschlucken und teilweise sogar lächelnd zugeben können, dass sie das eigentlich ja auch wussten, es aber dennoch nicht unversucht lassen wollten. Chapeau!
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Ich bin doch gerne die nährende Quelle:-)
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (22.11.2018)
Kritik als Verhöhnung zu beschreiben diskreditiert die Kritik im höchsten Maße.
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RedBalloon antwortete darauf am 22.11.2018:
@Dieter
Das liegt aber oft auch an der Form der Kritik, und zwar immer dann, wenn sie unsachlich und herablassend daherkommt und der Kritiker seine Meinung als die ultimative Wahrheit präsentieren will.
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Echo schrieb daraufhin am 22.11.2018:
Für mich liest sich der Text als Koketterie mit Kritik bzw. mit den Reaktionen. Im Sinne von: huch, kritisiert mich doch ; )
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Eta äußerte darauf am 22.11.2018:
Danke Echo. Das trifft es :-)
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 22.11.2018:
Das liegt aber oft auch an der Form der Kritik, und zwar immer dann, wenn sie unsachlich und herablassend daherkommt und der Kritiker seine Meinung als die ultimative Wahrheit präsentieren will.


Du solltest mal reflektieren, ob Herablassung usw. nicht eher Deiner persönlichen Interpretation entspricht, als das, was einfach dasteht. Das Thema hatte ich kürzlich auf einem Kommunikationsseminar.
Kommentare à la "Du nichtswürdiger Wurm, ich weiss es besser!", wie sie ja dann in etwa sein müssten, liest man hier auf kV ja doch eher ganz selten.
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Lieber Dieter,
Du bist meist ein Korinthen...aber ich mag Dich trotzdem irgendwie. Ich sag Dir das ganz lieb. Irgendwie schwirrst Du auf der Seite hier hin und her. Du bist kein Lyriker und auch kein Prosaschreiber. Du lebst ziemlich manifestiert in Deiner Welt die doch eher die Reportage und die Logik in sich trägt. Trotzdem versuchst Du Dich an der Literatur, und bist besser als ich, versuche ich mal ein Sonett. Ich halte Dich für aufgeschlossen und Kritikfähig. Du sagst was Du denkst und das ist grundsätzlich super...wenngleich mir bei Neulingen etwas mehr Feingefühl willkommen wäre. Damit wäre ich dann da, wo ich hinkommen wollte. Deine Stärke ist nicht das interpretieren von Texten. Du hast Deine eigene Art zu denken. Doch vieles bekommst Du in den falschen Hals. Irgendwie bist Du ziemlich fixiert auf Dein Empfinden. Grundsätzlich heiße ich das für sehr gut. Doch wenn man andere Worte, andere Texte nur für sich selbst in die eigene Sprache übersetzt läuft irgendwie etwas falsch. Ich weiß auch nicht wie man Dir das nahe bringen kann! Lese anders...sei toleranter...blöde Tipps. Du musst es am Ende auch verstehen. Ich bin mir sicher das Du das kannst. Verzichte vielleicht einfach mal auf den Tunnelblick. Dann würdest Du den Kommentar von Ralf auch richtig einschätzen.- lG
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 22.11.2018:
Welcher Ralf?

Eta, ich glaube, wir können uns als Kompromiss darauf einigen, dass wir beide hin und wieder "was in den falschen Hals bekommen", okay?
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Das ist doch menschlich :-)

Ralf=RedBallon
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Das ist doch menschlich :-)

Ralf=RedBallon
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RedBalloon
Kommentar von RedBalloon (22.11.2018)
Ach Nimbuschen, nimm dir doch nicht jeden Mist so zu Herzen und zweifel doch nicht dauernd an dir selbst.
Du bist doch die meiste Zeit ein fröhlicher und lebensbejahender Mensch.... der einem hin und wieder eben auch mal auf den Zeiger geht :-)))
LG Ralf
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Ach Spatzl, ich bin hier und da ja schräg und sensibel. Aber überlese bitte die Ironie nicht!
Ich rette mich schon alleine;-)
Danke und LG Heike
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RedBalloon meinte dazu am 22.11.2018:
Das weiß ich doch und das musst du auch, da sich Spatzl jetzt erst mal für eine Weile seinem Realleben zuwenden wird, als sich hier weiter zu ärgern.

Wenn was wichtiges passiert, erfahre ich es doch sowieso.
Also bis dann mal
Ralf
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Eta meinte dazu am 23.11.2018:
Realleben und KV lässt sich doch leicht koppeln. :-)
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RedBalloon meinte dazu am 23.11.2018:
Ach... und wer wäre dann wieder die, die am lautesten schreit: "kv ist keine Flirt-Plattform!" ?
Na, kommste drauf, wer das wäre?
Nee nee, das muss man schon trennen, finde ich. Du rettest dich alleine, wie du oben schreibst und ich lass mich retten ;-)
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Piroschka
Kommentar von Piroschka (22.11.2018)
Schreib, schreib, schreib! Und triffst Du auf Kritik, welche Dich weiterbringt und über den Rand blicken lässt, dann schätze sie.
LG von Piroschka
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Liebe Piroschka,
Schreiben gehört zu meinem Leben. Ob ich es nun kann oder nicht ist mir an für sich egal. Ich habe aber regulär gute Kommentatoren und auch Lehrer. Kritik nehme ich durchaus an.
Für die meisten bin ich sogar sehr dankbar. Nur ein bis zweimal im Jahr kriege ich hier die Krise, wenn ein Autor zum Gott mutiert. Hinzu kommt das dies auf inzwischen eine längere Fehde zurück geht. Offenbar ärgere mich immer zu sehr, denn es macht offensichtlich Spaß mich weiter zu ärgern. Jedenfalls kracht es jedesmal zwischen dem Gott und mir. Grundsätzlich bin ich auch enttäuscht von den Personen die mich sonst ganz gerne lesen...aber spricht er, hat keiner genug Rückgrat sich dem entgegen zu setzen. Du hast das bei einem Text getan. Dafür wollte ich Dich noch anschreiben. Jetzt hier. Danke dafür. Schreiben tue ich weiter, besser als der Psychiater;-). Kritik nehme ich an. Keine Frage, ich weiß von meinen Schwächen...- Aber manchmal muss man Personen auch nicht sooo ernst nehmen. Danke nochmals:-)lG Heike
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princess
Kommentar von princess (22.11.2018)
Liebe Heike,

wie du hier durch Innenwelten reist, wie du die Perspektiven wechselst, wie du zu deinem Sosein stehst - für mein Empfinden ist das ein großartiges Stück lebendigen Schreibens. Ich mag's.

Liebe Grüße
Ira
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Liebe Ira,

Ich danke Dir. Im Moment bin ich offenbar unkreativ, Du bekommst nur einen dicken Knutscher für diesen Kommentar von mir. ;-)
LG Heike
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AZU20
Kommentar von AZU20 (22.11.2018)
Schreib weiter. LG
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Eta meinte dazu am 22.11.2018:
Sowieso. Danke Dir!
LG Heike
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