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Magie der Ozeane

Sonett zum Thema Meer


von Galapapa

Wo festes Land und Ozean sich spüren,
wo jene grenzenlose Wasserweite
und Berge, Felsen, Täler Seit an Seite,
bedächtig wie zwei Sphären sich berühren,

will mystische Magie mich still verführen.
Als ob sie stumm von einer Last befreite,
in eine tiefe Sehnsucht mich begleite,
eröffnet sie mir ungeahnte Türen.

Wo Meer und Himmel ineinander streben,
erfahr ich schiere Uferlosigkeit.
Aus ihr kann wahre Demut sich erheben.

Ganz unumwunden arglos und bereit,
spür ich das Unergründliche am Leben,
erahn Entbundensein von Raum und Zeit.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Moja
Kommentar von Moja (25.11.2018)
Wunderbar - Gedicht & magische Erkenntnis, nachempfunden am Berliner Meer, grüße zurück, Monika
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Galapapa meinte dazu am 25.11.2018:
Darum ging es mir, das beeindruckend Magische am großen Wasser zu beschreiben; erklären kann ich es nicht.
Danke für Dein Lob und die Empfehlung!
Liebe Grüße!
Galapapa
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (25.11.2018)
Ich klopfe das jetzt nicht ab auf sonettische Formrealisation, habe ich keine Muße zu. Aber ein schönes Gedicht allemal.

H.
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Galapapa antwortete darauf am 25.11.2018:
Danke für das Lob unf die Empfehlung, lieber Habkuk!
Streng nach Regel, wie ich sie kenne, müssten die Terzette auch durchgehend weibliche Kadenz haben, ich nehme mir aber schon immer die Freiheit, auch in den Quartetten, die Kadenzen zu wechseln. Mir erscheint die Melodie so interessanter. Ob ich es dann noch Sonett nennen darf? Nun, wenn ich schaue, was alles als Sonett bezeichnet wird, dann meine ich, nicht völlig falsch zu liegen.
Liebe Grüße!
Galapapa

Antwort geändert am 25.11.2018 um 17:47 Uhr
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Kommentar von fdöobsah (54) (25.11.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Galapapa schrieb daraufhin am 25.11.2018:
Lieber fdöobsah,
danke für Deine Mühe, mir einen so ausführlichen Kommentar zu hinterlassen und meinen Text so aufwendig zu analysieren! Daraus entnehme ich, dass Dich das Gedicht doch irgendwie beschäftigt hat und freue mich darüber.
Ich will mir Mühe geben, genauso ausführlich zu antworten:
Danke auch für Dein Lob! In meinen Sonetten sind oft die Kadenzen abwechselnd, sowohl in den Quartetten, als auch in den Terzetten. Ich finde, dass dadurch die Melodie des Gedichtes interessanter wird.
Ich habe so viele unterschiedliche Regeln für Sonette gehört und gelesen, dass ich denke, mir diese Freiheit nehmen zu können. Ob das nun ein echtes Sonett ist oder nicht, ist für mich sowieso zweitrangig. Zu sehr möchte ich mich da nicht in wissenschaftliche Zwänge einbinden lassen.
Da Du das Sonett als gelungen bezeichnest, schätze ich, dass Du das zumindest ähnlich siehst.
Auch habe ich mir nicht allzu viele Gedanken zum antithetischen Charakter des Textes gemacht, er ist einfach so entstanden, aus einer Idee, einem Gefühl heraus. Wichtig war für mich, etwas zu beschreiben, das mich immer dann befällt, wenn ich auf den Ozean hinausblicke. Es ist so etwas, wie Ergriffenheit, gepaart mit Verlorenheit und einem Gefühl der Demut angesichts der gewaltigen Natur, die sich mir da präsentiert.
Der Begriff "orphisch" mag hier fehl am Platze sein, da gebe ich Dir recht. Ausdrücken sollte er so etwas, wie geheimnisvoll oder mystisch. Die Magie, die Du Dir nicht erklären kannst, ist eben das, was der Text versucht zu beschreiben. Darin mag auch die allseits bekannte Anziehungskraft stecken, die Wasser auf Menschen auszuüber vermag, für mich ist da aber noch mehr, eben etwas wie eine mystische Ausstrahlung, sowohl vom Kontrast der verschiedenen Elemente, als auch von der unglaublichen Fülle und Weite der Meere.
Mit Religion hat das wenig zu tun; ich bin kein religiöser Mensch, aber vielleicht ein zutiefst romantischer, der sich angesichts der Natur nicht selten in deren Gewaltigkeit verliert.
Natürlich weiß ich auch in solchen Momenten, dass am Horizont aus der Sicht des Betrachters Meer und Himmel der Entfernung wegen und erst recht durch die Krümmung der Erdoberfläche scheinbar zusammenfließen, doch empfinde ich da mehr und dieses Mehr ist sehr schwer zu beschreiben und hat nichts mit Göttlichem oder Schöpfung zu tun.
Ich kann aber Deinen Standpunkt gut nachvollziehen, eine
Verbrämung sehe ich im Inhalt nicht. Vielmehr den Versuch, ein Gefühl zu beschreiben, auf das sich der Leser dann seinen eigenen Reim machen soll.
Das Phänomen, das beschrieben werden sollte, ist also nicht vordergründig die Naturgegebenheit, sondern das Empfinden beim Anblick desselben.
Zum KV-Niveau kann ich mich als völlig ungelehrter Anfänger nicht äußern; ich fühle mich hier meist ganz wohl.
Nochmals danke für Deine Anmerkungen!
Herzliche Grüße! Auch von mir aus dem Diesseits; ein Jenseits gibt es für mich nicht : )
Galapapa
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Kommentar von Piroschka (55) (25.11.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Galapapa äußerte darauf am 25.11.2018:
Danke, liebe Piroschka, für Dein Lob und die Empfehlung!
Ich habe die Stelle geändert.
Liebe Grüße!
Galapapa
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (26.11.2018)
Mystische Magie, fein formuliert. Sagt mir zu. LG von Gil.
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Galapapa ergänzte dazu am 26.11.2018:
Danke, lieber Gil., ich weiß das Lob zu schätzen!
Liebe Grüße!
Galapapa
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Galapapa
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Veröffentlicht am 25.11.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.11.2018). Textlänge: 83 Wörter; dieser Text wurde bereits 144 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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