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Dämmerung

Prosagedicht zum Thema Zeitgeist


von wa Bash

Worte zur Kunst II: Neue Sachlichkeit
Dämmerung

in den Gesichtern
kaum rege

Regengesichter

die sich durch die
Gassen der Stadt
bewegen

Wasserfarben
die an den Fassaden
verwaschen wirken

wie Herbst
Blätter auf dem
nassen Asphalt

es bröckelt am Putz
Glanz in den Gesichtern
die Farbe ab

& mit ihr die Weimarer  Zeit


 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (29.11.2018)
Treffend interpretiert. LG
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wa Bash meinte dazu am 29.11.2018:
dazu brauchte es wirklich nicht viel, ein paar Parallelen erkennt man auch heute, vllt bildet man sich das aber auch nur ein, wir wissen ja alle wie diese Zeit damals dann endete. insofern, danke dir...
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (09.12.2018)
Ein ganz anderer Text als die "Dämmerung" von Lichtenstein. Der war zu Beginn der Zeit mindestens vier Jahre tot und die Stadtszenen spiegeln, auch im Text, natürlich die Hoffnungslosigkeit wider. Sehr gelungene Sprache und Interpretation. LG von Gil.
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wa Bash antwortete darauf am 09.12.2018:
ja, es findet sich immer wieder, dass die Literatur und andere Künste unbewusst ihrer Zeit vorauseilen, da gibt es etliche Beispiele. das Werk von Lichtenstein kannte ich noch gar nicht, interessantes Gedicht, danke dir für den Hinweis... LG wa
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