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Zweifel am politischen System

Kommentar zum Thema Politik


von eiskimo

Frage vorweg: Ist eine Staatsordnung, die in zentralen Fragen wie bezahlbarer Wohnraum, Altersvorsorge, der Mobilität seiner Bürger, auch nach Jahren des Hin und Hers keine adäqaten Antworten findet (sondern nur unwirksame Mietpreisbremsen, z.T. entwürdigende Renten, lächerliche Fahrverbote....), noch zeitgemäß?
Nein, sie zeigt sich momentan nicht von ihrer besten Seite. Nicht nur bei uns, im GroKo-Land.  Was hat sie auch den Nachbarn und  politisch Gleichgesinnten alles eingebrockt: Die Rechtsbeugung in Polen , völlig abgehobene  Finanz-Hasardeure in Italien,  einen Präsidenten der Reichen in Frankreich, den durchgeknallten  Sonnenkönig Trump in den USA , vor allem aber die Selbstzerfleischung des United Kingdom mit seinem Brexit  - ja, das alles hat sie uns gebracht. Wer? Die Demokratie, die Herrschaft des Volkes.
Was ist dieser heute ja sehr modifizierten und verkomplizierten Herrschaftsform zu wünschen?
Dass sie sich ihrer Schwächen  und der daraus resultierenden  Katastrophen  bewusst wird. Dass sie schlanker und dynamischer wird, handlungsfähiger!  Dass sie sich entschlackt und trennt von industriehörigen  Berufspolitikern,  von Selbstdarstellern  und  falschen Propheten, denen es nicht um das Wohl des Ganzen geht, sondern nur  um eigene, oft kurzfristige Interessen. Kurz: Dass sie mit ihren Repräsentanten wirklich im Dienst der Menschen bleibt!
Es ist ihr unbedingt zu wünschen, dass  sie es wieder schafft, Verantwortliche jedwelcher Couleur für sich zu gewinnen, mehr Frauen, mehr  Politiker(innen) mit Überzeugung, die über den Tag hinaus denken , die unbestechlich sind  und auch die Kraft und den langen Atem  haben, unpopuläre Maßnahmen durchsetzen – gegen den heute ja sehr subtilen Druck der Lobby, gegen die Widerstände einer allzu lethargischen, konsumfixierten Bevölkerung,  mit  Respekt für die Umwelt und  der richtigen  Distanz zu den Medien.
So erneuert, wird die Demokratie den modernen Staaten - vielleicht -  die nötige Stärke geben, sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen: Dem Klimawandel, der Migration, der dramatisch veränderte Arbeitswelt, der Gen-Technik oder der  künstlichen Intelligenz.
Erneuert sich diese Herrschaftsform nicht,  schafft sie es nicht, schneller und effizienter auf die Zukunftsfragen zu reagieren, dann werden autoritäre Regime oder Diktaturen als die handlungsfähigeren  Modelle erscheinen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


fdöobsah
Kommentar von fdöobsah (05.12.2018)
Hallo Eiskimo!

Inhaltlich wird es 1.000 andere Meinungen und vielleicht auch Besserwisser geben. Eher schlichte Gemüter wie ich freuen sich darüber, dass man es auf Anhieb lesen und verstehen kann, dass man nicht gelangweilt wird und dass der Autor einen nachvollziehbaren Kommentar abgibt, der mit einem frommen Wunsch endet und darauf verzichtet, krude Vorschläge zu machen, wie das wohl funktionieren kann. Das mag dann auch die Schwäche des Textes sein aber wer hätte schon ein Rezept?

Insofern sicher nur eine weitere aber eben auch eine lesbare und lesenswerte Erinnerung daran, dass die Demokratien tatsächlich in Gefahr sind. Aus forensischer Sicht ist der Text noch besser.

Lieben Gruß
fdöobsah
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eiskimo meinte dazu am 05.12.2018:
Du bringst es auf den Punkt, Danke! Genau das war mein Antrieb: Zu sagen, dass diese vertrackste Demokratie in Gefahr ist, von "Wohlfühl-Diktaturen" und "hau-Ruck-Autokraten" überholt zu werden, weil sie nämlich viel zu behäbig und zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist...
Inhaltlich wird es in der Tat 1000 andere Sichtweisen geben, im Detail sicher auch präzisere
vG
Eiskimo
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AZU20
Kommentar von AZU20 (05.12.2018)
Wer denkt darüber zur Zeit nicht nach? LG
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Reliwette
Kommentar von Reliwette (07.12.2018)
Dein Wunsch in Gottes OHR, Welchen Gottes Ohr? In das Ohr des Gottes Konsum. Danach wird eine Regierung bemessen. Ein dickes HALLO an alle Verbraucher /Innen!
Augenzwinker! Hartmut T.R.
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