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Ein schwarzer Tag

Kurzgeschichte zum Thema Macht


von Nimbus

Es gibt Tage, die so schwarz sind, dass die Nacht viel zu hell ist, um sie zu beschreiben. Sie lag zerbrochen am Boden. Nur ihre Tränen flossen lautlos in eine Leere. Sie beschloss zu schweigen, sie beschloss zu vergessen. Nur Bilder, es waren nur Bilder, redete sie sich permanent ein. Sie verbannte Stimmen, verbannte Gelächter, Berührungen gab es schon gar nicht mehr. Ihre Tränen versickerten im Boden. Da stand nichts drauf, da schien nichts drinnen zu sein, lautlos glitten sie einfach zu Boden.
Ihre Strumpfhose war zerfetzt. Es war ihr so egal wie die verwischte Schminke. Es war nur ein schlimmes Déjà-vu. Sie verdrängte. Es hallte ihr noch nach, wie man ihr einmal nicht geglaubt hatte. Also würde sie schweigen. Tränen waren dunkler als die Nacht, die viel zu hell war.
Sie brach, doch das wusste keiner und würde keiner je wissen. Vieles verschluckte der Tag und vieles die Nacht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (06.12.2018)
Dabei zu sein, und doch alleine.
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
So könnte man auch sagen. Danke fürs vorbei schauen. LG
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Annabell antwortete darauf am 06.12.2018:
Hallo Beta, Dein Text gefällt mir sehr. Dafür ein *chen.
Liebe Grüße in den Abend von
Annabell
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Nimbus schrieb daraufhin am 07.12.2018:
Danke Annabell!

LG Heike
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Kommentar von fdöobsah (54) (06.12.2018)
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Nimbus äußerte darauf am 06.12.2018:
Ach, weißt, neulich habe ich Dich groß Reden schwingen hören, dass man sich nicht über Menschen mit Rechtschreibproblemen lustig machen soll. Bei mir aber geht das, ja? Sei doch wenigstens Konsequent. Ich kann es offenbar nicht besser. Bei Dir heißt es bei mir es sei Faulheit. Komisch. Warum nur mache ich immer Fehler? Vermutlich nur um Dich zu ärgern.
Unglaublich.
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fdöobsah (54) ergänzte dazu am 06.12.2018:
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
Ich habe nie behauptet grundsätzlich nicht über meine Texte drüber zu schauen. Wenn ich es nicht mehr schaffe wegen Müdigkeit entschuldige ich mich dafür. Ich habe über diesen Text drüber geschaut. Sogar mehrfach. Nach Deinem Kommentar ist mir noch eine unglückliche Formulierung aufgefallen die ich korrigierte. Vermutlich ist noch mehr falsch. Doch das sehe ich leider nicht. Nicht umsonst habe ich öfters mal stille Helfer und die gebe ich an. Zwar nicht namentlich aber insgesamt schon (würde ich auch namentlich machen, dass wird jedoch nicht gewünscht) Ich arbeite manchmal schlampig. Ja. Aber weder mit Absicht noch jemand zu ärgern. Dieser Text war mir zu wichtig. Ich lese meine eigenen Fehler oft nicht weil ich auf den Inhalt konzentriert bin. Jedoch auch weil es mir an Bildung mangelt.
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Kommentar von Piroschka (55) (06.12.2018)
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
Ja, dass ist so.
LG Eta
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RedBalloon
Kommentar von RedBalloon (06.12.2018)
Ein (zu recht) anklagender und beklemmender Text, bei dem man auf den Inhalt achten sollte und nicht auf die formale Gestaltung.
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fdöobsah (54) meinte dazu am 06.12.2018:
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
@Föohdsbah: Ich meine es reicht! Mir ist sowieso suspekt wieso Du mich liest. Dann halte Dich doch an die, die es können. Bei mir weißt Du seit rund zehn Jahren dass ich es nicht kann. Tue Dir und mir selber doch den Gefallen mich zu meiden. Das hört sich ziemlich nach bewussten Schikanieren an, was Du hier treibst.
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
@redballon: Ich wollte Dich nicht übergehen. Danke für die wohlgesonnene Meinung. LG Heike
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (06.12.2018)
Wenn so etwas passiert und man frisst es in sich hinein, weil einem nicht geglaubt wird, fließen ohnmächtige lautlose Tränen.
LG
Ekki
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
Nicht permanent, aber immer mal wieder.
Danke.
Herzlichst Heike
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (06.12.2018)
Hallo Heike, bin sprachlos, halte mich an Ekkis einfühlsamen Beitrag fest. LG von Gil.
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
Lieber Gil,
Im Prinzip weiß das jeder hier. Schreibe ja schließlich seit 2005 hier. Am Anfang hab ich mir schrecklich schwer damit getan. Habe sogar einen familiären Krieg bekommen. Es ist ein beklemmendes Thema. Ich wärme es immer mal wieder auf. In der Hoffnung es lesen auch andere Betroffene. Damit meine ich übrigens nicht nur Frauen...- Ich weiß nicht ob es wirklich hilft. Mir zuweilen schon. Denn es immer ein Teil von einem selber. Im Prinzip muss man schon ziemlich abgefuckt sein nach so etwas noch lächeln zu können.
Doch das Leben geht immer weiter. Warum sollte man es zulassen, dass man sich selber zerstört? Ich weigere mich ihnen diesen Triumph zu schenken, der ihnen ohnehin egal ist. Danke das Du Dich Ekkis Worten anschließt. Dir einen schönen Nikolaus Abend. LG Heike
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AZU20
Kommentar von AZU20 (06.12.2018)
Schwarzer Text. LG
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
Sowie das Thema. Demnach wohl treffend. Danke Dir. LG Heike
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princess
Kommentar von princess (06.12.2018)
Dass ihr Schweigen mit diesem Text eben doch Worte findet: Wichtig finde ich das. Sehr.

Liebe Grüße
Ira
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Nimbus meinte dazu am 06.12.2018:
Liebe Ira,

Ich fühle mich durch Deine Zeilen gedrückt. Dafür danke ich Dir sehr.
Da ich Dich so gerne habe.
LG Heike
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Teichhüpfer meinte dazu am 07.12.2018:
Hello Ira, das ist mir auch aufgefallen.
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Nimbus meinte dazu am 07.12.2018:
Danke Dir. LG Heike
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Nimbus
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Veröffentlicht am 06.12.2018, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.12.2018). Textlänge: 153 Wörter; dieser Text wurde bereits 163 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.02.2019..
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