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Zur Nacht

Gedankengedicht zum Thema Einsamkeit


von Piroschka

An rotem Glühen hat der Abend nie gespart,
Zeit wirds, dass er die Illusionen nimmt.
Stumm siehst du zu, wie im Kamin ein Scheit verglimmt,
von dem du weißt: es ist der letzte seiner Art.

Von jetzt an sollen, werden Tage friedlich sein.
Dich fröstelt, Kühle dringt in warme Haut.
Von deinen Lippen kommt nie mehr auch nur ein Laut!
Es wird dein Ringen nicht umsonst gewesen sein.

Doch hast im Tageslicht du nicht bedacht,
die Einsamkeit wird unerträglicher in dunkler Nacht …


März 2013

 
 

Kommentare zu diesem Text


Habakuk
Kommentar von Habakuk (07.12.2018)
Alternierendes Versmaß hin oder her, ich empfinde das Gedicht als rhythmisch und wohlklingend. Ein schwermütiges, inhaltsschweres Gedicht, in dem viel Wahrheit steckt.
Nebenbei, Papriköschen, ich kommentiere nur noch einen Text pro Autor. Inflation mag ich nicht so besonders. ;-)

BG
H.
diesen Kommentar melden
Piroschka meinte dazu am 07.12.2018:
Dankeschön, Habakuk!
Nebenbei, hast ja recht, ich werde mich dran halten! :-)
Liebgrüß!
diese Antwort melden
Isaban
Kommentar von Isaban (08.12.2018)
Liebe Piroschka,

die erste Strophe gefällt mir ohne jede Einschränkung ganz ausgezeichnet!

Die zweite macht es mir schwer, sie zu mögen. Hier zeigt der umarmende Reim gleich zweimal das Wort "sein". Friedliches Sein/gewesen sein und dazwischen dringt (für immer) Kälte in die Haut und das LD verstummt für immer- es geht natürlich ums Sterben, um Alpha und Omega, das Nicht-Sein vor und nach dem Leben - insofern ist es gelungenes Stilmittel, das man sich da als Leser nach dem ersten Erstaunen ob der Dopplung erarbeiten muss, wie das Leben selbst.

Die Conclusio hingegen gibt sich lakonisch, ein wenig spöttisch, vielleicht sogar ein wenig gemein: Passiert ist passiert und nun muss das LD mit den Folgen seines Handelns - nein, nicht leben, aber für alle Zeit damit klarkommen.

Hört nach dem Tod alles auf, gibt es da absolut gar nichts mehr, so dürfte das LD da keine Schwierigkeiten bekommen. Bleibt aber Art, irgendeine Form von Bewusstsein, dann wird dieses Bewusstsein oder- je nach Auslegung - die Seele ein ausgesprochen dauerhaftes Problem haben. Gruselig, wenn auch eine reine Glaubensfrage.

Ein Text, mit dem ich mich gern auseinandergesetzt habe.

Liebe Grüße

Sabine
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Piroschka antwortete darauf am 08.12.2018:
Liebe Sabine,
hab Dank für Dein Einlassen auf den Text. Deine Anmerkung zum zweimaligen "sein" stimmt natürlich, mich stört dies auch schon eine ziemlich lange Zeit. Ich ändere es dann, wenn ich meine, das passende Wortgefüge gefunden zu haben, versprochen. Jeder von uns schreibt auf andere Art und Weise und setzt seine Prioritäten anders. Bei mir liegt der Fokus oft auf dem Inhalt, danach erst kommt die Form oder Hebungen oder Anzahl der Silben etc.. So stelle ich für mich oft fest, dass Gedichte, welche allen diesen Kriterien fachgerecht entsprechen, ihre Ausdruckstärke verlieren. Vom Inhalt her sowie auch der Möglichkeit des Nachdruckes während des Lesens, ganz gleich, ob laut oder leise gelesen wird. Ich habe dies auch schon einmal in zwei unterschiedlichen Lesungen getestet, Gedichte lassen sich umschreiben, ändern - und ganz elegant in die Form bringen. Für mich haben sie dann oft ihren Reiz verloren. Aber wie gesagt, dass ist mein ureigenstes Empfinden, wir Menschen fühlen unterschiedlich und das ist gut so. Ich mag es sehr, wenn Du Deine Empfindungen schilderst und auch von Deinem Lesen etwas preisgibst. Wir lesen alle mit unseren ureigensten Erfahrungen, Erlebnissen - gerade das macht speziell die Lyrik zu etwas ganz Besonderem. Als ich es schrieb, flossen andere Erlebnisse und Erfahrungen ein. Lyrich schreibt hier davon, wie sehr er doch all jene beneidet, die sich nicht mit diesen mitunter sehr schmerzhaften Emotionen herumplagen. Er hat gegen sie angekämpft, mehr oder weniger erfolgreich. Dafür steht der letzte Scheit und das Ringen. Er möchte innere Ruhe finden und das Schweigen scheint ihm ein gutes Mittel zu sein. Aber dann kommt die Nacht …

Dir ein herzliches, ehrliches Dankeschön, Sabine, Deine Kommentare sind immer Bereicherung!
Liebe Grüße von Petra

Antwort geändert am 08.12.2018 um 13:33 Uhr
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Isaban schrieb daraufhin am 08.12.2018:
Du, ganz ehrlich, ich finde diese "sein"-Dopplung gut, ich betrachte sie - wie oben beschrieben - wirklich als gelungenes Stilmittel, auch wenn man sich dadurch den Text individuell erarbeiten muss.

Liebe Grüße

Sabine
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