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Orangenmond

Gedicht zum Thema Stimmung


von Lluviagata


Die Schwüle fließt ins Malvenbad
und gluckst und steigt als Bläschen
zur Venus überm Sonnenrad
und setzt sich auf ihr Näschen.

Drei Perlen lege ich dem Wind
auf Klee und Rosenästchen
und die, die für den Himmel sind,
verwahre ich im Nestchen.

Ich nehme vom Orangenmond
so ein zwei sieben Scheibchen,
vom Beet, wo der Lavendel thront,
den Staub von Falterweibchen,

dazu die Lieder dieser Nacht
von Uhl und Grillenbräutchen
und salbe mir mit dieser Pracht
mein armes, heißes Häutchen.

So fange ich zur Dämmerung
ein Summ … ein Glüh … ein Würmchen
und leg es auf den sanften Schwung
der beiden warmen Türmchen.

Dann führe ich es Stück um Stück
um Fähnchen, Zinnen, Bündchen
und später dann zu meinem Glück
ins Tal. In ein paar Stündchen.

Anmerkung von Lluviagata:

aus:

Herbstsemester


 
 

Kommentare zu diesem Text


Piroschka
Kommentar von Piroschka (07.12.2018)
So wirklich verstehe ich es nicht, Llu, aber es klingt schön und von der Salbe hätte ich auch gern ein Tröpfchen!
LG von P.
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Lluviagata meinte dazu am 07.12.2018:
Das freut mich, liebe Petra! Aber diese Salbe ...kannst Du Dir ganz leicht selbst herstellen. Du brauchst dazu nur ein wenig Phantasie ... ;)

Danke fürs Vorbeischauen
Llu 3>
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Lluviagata antwortete darauf am 07.12.2018:
So rum ... <3
*kicher

Antwort geändert am 07.12.2018 um 22:19 Uhr
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Lala
Kommentar von Lala (07.12.2018)
Wegen Bergmanns Kolumne habe ich heute die ganze Zeit das Bild "l'origine du monde" angestarrt. Bevor ich zu solchem Tun gezwungen war, hatte ich Deinen Text schon gelesen und verstand nichts. Jetzt aber, tschuldigung, habe ich einen Zugang zu ihm. Anscheinend kann ich überall nur noch den Ursprung der Welt sehen oder herauslesen.
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Lluviagata schrieb daraufhin am 07.12.2018:
Ahja, wegen Bergmann also ... :D
Aber - wo Du Recht hast, hast Du Recht, Lala. Insofern dankeschön, dass Du geschaut hast, so oder so.

Liebe Grüße
Llu 3>
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fdöobsah
Kommentar von fdöobsah (07.12.2018)
Hallo Lluviagata,

auch ich weiß nicht, ob es hier um ein nächtliches Hochalmerleben geht (die letzte Strophe legt so etwas nahe).

Aber das Gedicht klingt so rund, hat eine wunderbare Melodie und einen ansprechenden Text, dass es mir auch ohne den Ansatz einer Interpretation einfach nur gefällt, sehr gut gefällt. Es wirkt absolut ausgereift, sehr souverän.

Mehr habe ich gar nicht zu sagen.
fdöobsah
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Lluviagata äußerte darauf am 07.12.2018:
Hochalmerleben - Du kennst Sachen, fdöobsah ... :D
Ich wundere mich, dass selbst Du diese Verniedlichungen gut findest. Nun ja, der Mensch soll gut zu sich sein, insofern darf und muss er sich selbst verehren und mögen, auch sprachlich.

Liebe Grüße und vielen Dank!
Llu <3
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