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Vom Leben, Lieben und Sterben nach dem großen Krieg - Erzählungen

Text zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Vorwort

Da ich selbst noch gegen Ende des Zweiten Weltkrieges (1943) in einer sehr schwierigen Zeit geboren wurde - Vater war noch an der Front - hat das natürlich erhebliche Belastungen für die ganze Familie bedeutet. Die Eltern und auch die jeweiligen Großeltern hatten je zwei Weltkriege durchlitten, aber alle überlebten. Die materiellen und vor allem psychischen Folgen hatten (und haben bis heute) erhebliche Folgewirkungen, auch bei der Erziehung meiner Generation.
Seit ich schreibe, versuche ich die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Beziehungen der Menschen in Erzählungen darzustellen. Ich bin sehr dankbar, dass ich selbst die Schrecken eines Krieges nie direkt erlebt habe, denn die ersten drei Jahre als Baby lebte ich mit meiner Mutter und deren Mutter in der kleinen Stadt Detmold, wo ich per Kaiserschnitt in die Außenwelt kurz nach der Ausreise meiner schwangeren Mutter aus Hamburg geholt wurde. Wenig später wurde die ganze Wohnstraße in Hamburg vom Bombenhagel und durch heftige Brände zerstört. Wir haben es nicht erleben müssen.
In folgenden Erzählungen kann ich nur authentische Stimmungen und gesellschaftliche Strömungen über die spätere Nachkriegszeit und die Jahre bis heute aufgreifen. Das meiste ist fiktiv gestaltet, basiert aber teilweise auf persönlich Erlebtem. Einige kürzere Texte, die ich bisher hier eingestellt habe, sind in die Erzählungen integriert, teils abgewandelt und qualitativ überarbeitet.
An dieser Stelle ein Dank an alle, die konstruktive Verbesserungsvorschläge gemacht haben!

Um eine Entscheidung zu bekommen, ob es dich als Leser interessiert, in die jeweilige Erzählung einzusteigen, habe ich im Folgenden kleine Intros zu den einzelnen Erzählungen geschrieben.
Zum Lesen einfach beim jeweiligen Titel das Kästchen anklicken!


Abschied   

Ich wuchte das edle alte Kanu aus massiver Eiche auf die Rollen zum Steg hinab, um es dann behutsam ins Wasser gleiten zu lassen. Es wird die letzte Fahrt an diesem Spätsommertag werden, bevor der Herbst mit Stürmen und Nebeltagen in die Stadt fällt und das Boot im Winterlager Ruhe findet. Da ich allein paddle, packe ich einen Sandsack zum Bug hin, damit dieser nicht zu weit aus dem Wasser ragt und dem mit Sicherheit später erwachenden Wind weniger Angriffsfläche bietet. Das will ich heute nicht - nach dem gestrigen Desaster mit ihr. Es würde zu viel Kraft kosten, das Boot auf Kurs zu halten.


Alina   

Hannes (Jahrgang 1907) wohnt in Bremen, ist gerade vorzeitig in Rente gegangen, trägt eine Lesebrille und ist nicht mehr gut zu Fuß. Seine 23 Jahre jüngere Schwester Christine, ein ungeplanter Nachkömmling, wohnt in der Großstadt Hamburg. Sie ist Lehrerin und besitzt eine Eigentumswohnung in Eimsbüttel nahe Hagenbecks Tierpark. Im Jahr 1969 stirbt sie unerwartet bei der Geburt ihrer unehelichen Tochter Alina.


Angst verlernen   

Urangst prägte Michaels Leben. Er war ein Kaiserschnitt. Wurde betäubt ins Diesseits geholt. Mit Lachgas mitten im Krieg. Obwohl das nicht zum Lachen war. Mutter wollte den Fötus abtreiben. Durch wildes Reiten. Herumgeschleudert hat er sich widersetzt. Wollte leben. Seine Nabelschnur war zweimal um den Hals gewickelt. Blau angelaufen wurde er in die Welt geholt. Doch Mutter machte es ihm auch später noch schwer. Hat oft gesagt: „DU schaffst das nicht.“


Annäherungen   

Sie stand im Telefonbuch, die einzige Person, mit der er sich auf der Tagung unterhalten hatte. Ihren Namen, der auf dem Anstecker deutlich zu lesen war, hatte er sich eingeprägt. Er wollte heute, drei Tage später, anrufen, war sich aber unsicher, versuchte seinen Mut zusammenzunehmen. Er wusste, es war töricht. Er entschied sich viele Male hin und her, während er sich anzog. Würde sie ans Telefon gehen? Schließlich nahm er sein Smartphone und wählte.


Aus dem Eheleben von Heribald und Erna Meyer und ihrer Tochter Anke   

Skurrile, verletzende und versöhnliche Szenen begleiten die Ehe eines langjährigen Paares, bei dem die silberne Hochzeit schon vor einigen Jahren durchgestanden wurde. Die einzige Tochter lebte nach ihrer geschiedenen Ehe eine Weile wieder bei ihnen. Doch dann lernte sie ihren Traummann kennen, der sich allerdings drei Jahre nach der Geburt einer Tochter abwendete und mit einer gleichgesinnten Motorradfahrerin liierte.


Bei Anbruch der Nacht   

Die länger werdenden Nächte fressen das Licht. Martha kann noch nicht schlafen. Ein Geräusch auf dem Flur - Klaus, der wie jeden Abend ruhelos und hustend auf dem trüb beleuchteten Gang herumschlurft und versucht kein Geräusch zu machen. Wie immer in der Freiburger Seniorenresidenz mit dem unverkennbaren Geruch der dumpfen Luft in allen Räumen.
Sie betrachtet ihre steif gewordenen Hände, als hätte sie diese noch nie vorher gesehen.


Cecile Cara   

Er musste es irgendwann seinem Vater erzählen, denn zu seiner Mutter hatte er keinen Zugang. Sie war dement und vegetierte nur noch vor sich hin, ohne mitzubekommen, was um sie geschah. Er wollte Vater nicht enttäuschen, aber seinen Fragen nicht wirklich begegnen.


Da war doch was   

Seine Eltern stritten sich nicht immer, aber es konnte immer dazu kommen. Mit der Zeit verhärteten sich die Fronten allerdings und seine Mutter entwickelte einen ganz eigenen grobknochig beißenden Stil. Sein jüngerer Bruder, Mutters Liebling, hatte schon vor einem Jahr längst die Fliege gemacht, weil er sich nicht mehr vom Vater gängeln lassen wollte. Auch er, der ältere Bruder, zog nach seiner Ausbildung zum Grafiker sofort in eine Männer-WG zu Freunden. Vater gab ihm beim Abschied noch mit:
„Jung, pass auf, dass du dich nicht zu schnell an ein Mädel bindest. Schau dich erst mal um in der Welt der Frauen“.
„Ja, Paps.“

Das abgebrochene Interview, bevor es begann   

Nach dem Telefonat vor drei Tagen und ihrer Verabredung zu einem Interview öffnete sie nach einem langen Moment die Tür ihrer Loft-Wohnung im renommierten Viertel Pöseldorf an der Außenalster. Hannes fühlte sich nach dem Eintreten und der Begrüßung gleich von der Atmosphäre angesprochen. Bequeme Möbel, ein weicher Berberteppich, überall waren Bücher, Bilder hingen an den Wänden. Es wirkte nicht wie die Wohnung einer Bankerin, sondern wie von einer Frau, die viel Zeit für Dinge hatte.
Er dagegen lebte, …


Das Blutbad in einem Eimsbütteler Jugendstilhaus   

Testosteron ist ein mächtiger Stoff. Peter beschließt, nachdem seine Frau ihn vor zwei Jahren verlassen hat, sich eine neue Wohnung zu suchen. Sie hatte keine Lust mehr, seine ständige Unzufriedenheit ertragen zu müssen. Ein Sexualleben fand nicht mehr statt.
Sein Freund Paul meinte gestern Abend beim Bier:
„Sieh´ doch einfach mal, die meisten Ehemänner schauen heimlich Erotikfilme zu nachtschlafenen Zeiten. Mutti gibt sich den Enkelkindern hin.


Das gebrochene Versprechen   

Er lag seit sechs Wochen in der Klinik und fühlte sich matt, fiebrig und sehr allein. Diagnose: Pfeiffersches Drüsenfieber. Sein Bettnachbar, ein älterer Herr, lag schon seit sechs Wochen dort und nervte durch ständiges Radiohören, mit Vorliebe deutscher Schlager. Gerade ist er für einige Zeit in die Cafeteria verschwunden, um heimlich ein paar Zigaretten auf der Toilette zu rauchen. Das hat ihm der Oberarzt der Inneren Abteilung wegen seiner angeschlagenen Lunge strengstens verboten.
Draußen prasselt der Regen mit monotonem Rhythmus an die Fenster und steigert seinen Trübsinn. Er schaut zu wie die Tropfen nach dem Aufprall schlängelnde Linien auf die Scheiben zeichnen. Doch dann hört er Schritte den Flur entlanglaufen, …


Das geheime Leben der Gedanken   

Am letzten Sonntag war er mit seiner Freundin Irena auf einer Ausstellung mit dem Thema Denkprozesse. Irena ist groß und schlank, jeder Zoll eine attraktive Frau, aber mit dem Herzen oft eher ein Mann, hart und unnachgiebig. Sie ist mit der ausstellenden Künstlerin befreundet.
Er war nach dem gemeinsamen Rundgang durch die Galerie enttäuscht und sagte: …


Denkverbote   

Mike hatte schon als Kind sehr früh gedacht, was er nicht denken sollte. Die Ansichten, die sein Vater vertrat, missfielen ihm und er begann ihn immer mehr zu verachten. Sein Bruder hatte immer schon gedacht und auch getan, was er nicht hätte tun dürfen. Es ging solange gut, bis Vater ihn derartig malträtierte, dass er nach der Schule sofort das Elternhaus verließ. Mit zwei Freunden machte er eine Kneipe auf, um so sein Studium zu finanzieren. Mutter steckte ihm heimlich etwas vom Haushaltsgeld zu.


Denn du weißt nicht Tag und Stunde deines Todes   

Das war jeden Tag ein Schlag, der den Tag, der beginnen sollte, nach seinem Aufwachen schon zerstörte. Seit seiner Diagnose ´Schwarzer Hautkrebs` ist er nicht mehr der, der er vorher war. Heute soll das dritte Mal operiert werden. Er hat Angst, dass es zu spät ist und Metastasen seinen Körper langsam zerfressen.
„Wieso kann ich heute bloß so viel mehr weinen?“, fragt er.
„Das ist nicht die Trauer, sondern der Schock“, versucht seine Frau zu beruhigen, „der Schock, als dein Arzt dich damit konfrontiert hat, dass deine Lebenszeit nur noch begrenzt sein könnte.


Der Mann mit dem Pitbull   

Die Frau hat endlich ihren reservierten Platz in einem Abteil des voll besetzten Zuges gefunden. Ängstlich schaut sie auf einen großen Hund hinab, der zu Füßen eines kräftig ausschauenden Mannes liegt und setzt sich vorsichtig schräg gegenüber, neben ihm und direkt vor sich sitzt eine in sich zusammengesunkene Frau.


Der Mann, den ich eines Tages heiraten wollte   

Wahrscheinlich war das Helmuts Art, mit Neid und Hass umzugehen. Einfach beides zu unterdrücken. Vielleicht wollte er auf diese Weise sein Gefühl von Unterlegenheit kompensieren und mich auf eine gewisse Art faszinieren.
Ich muss gestehen, dass ich meine Zuneigung für ihn nicht zu sehr offenbarte, sie lieber für mich behielt, doch ihm zeigte, was ich kann und vor allem auch, was ich fühlte.
Er wusste, wie man Grenzen überschreitet, ohne jemals die Konsequenzen dafür tragen zu wollen oder gar sie wirklich zu tragen. Wenn es Streit gab, war ich wie eingeklemmt zwischen doppelter Traurigkeit.


Der Schrankenwärter   

Schon als Kind wollte er Schrankenwärter werden. Nein, nicht wie sein Bruder Lokomotivführer, sondern Schrankenwärter. Indem er Barrieren herunter ließ, trennte er gleichzeitig diejenigen, die einer anderen Welt entgegenfuhren, von denen, die zu Hause blieben. So brachte er für Momente Ferne und Fremdheit zu Bewusstsein. Doch er hatte Angst davor, mit seinen Gedanken in die Ferne zu schweifen, geschweige denn dahin zu fahren.


Die Anhalterin   

Draußen kracht der Frost und in der Luft wirbeln Flocken. Der Winter strebt seinem Höhepunkt entgegen. Die Gegend, in der Erwin seit seiner Geburt wohnt, hat sich zum Ballungsraum verdichtet. Fensterlichter brennen über abgezäunten Feldern am Rande der Stadt und lassen die Häuserblöcke durchlöchert erscheinen, unregelmäßig wie ein Schweizer Käse. So kann er sehen, wo Leben geschieht und wo nicht.

Die große Angst   

Er wohnt in einer Kleinstadt, schreibt bei Facebook und in einem Schreibforum im Internet – jeden Tag. Unermüdlich. Einige Leser sind genervt, weil sie das Chaos in seinem Kopf, das sich in den wütenden Texten manifestiert, nicht mehr aushalten. Teilweise gehen sie mit verbalen Aussetzern aufeinander los oder sie ignorieren ihn. Eine Leserin schlug mal vor, er solle doch bitte jeden Tag einen Stapel Holz hacken und bei jedem Hieb mit der Axt einen Wutschrei ausstoßen.


Die Hand im Motorraum   

Tigerratte, wohnhaft in Hamburg Lokstedt in der Nähe von Hagenbecks Tierpark - daher sein Spitzname - war nun schon seit neun Wochen ohne Auto. Er hatte seinen uralten Mercedes 200 Strich 123 an einen Russen verkauft, der seinen Bruder in der Heimat beglücken wollte.
Tigerratte machte sich deshalb den Multikulti-Verkehrsverbund Hamburgs mit U- und S-Bahnen etwas näher erfahrbar. Er fand es sehr lebendig mit den vielen Menschen so nah dran. Auch sehr kreativ die vielen Malereien auf Sitzen und Wänden, die Kratzradierungen an den Scheiben!


Die Magie des weißen Dreiecks   

Georg steht vor dem Spiegel und macht sich zurecht für sein heutiges Date mit seiner neuen Freundin Isabelle. Ihm geht beim Rasieren allerlei durch den Kopf. Früher fand er in einer längeren Hängepartie mit seiner Partnerin Simone eine gewisse Dosierung an weiblicher Feindseligkeit anregend. Ihre Abwehr legte den Gedanken an das Gegenteil nahe. Dann fällt ihm die Szene ein, wo seine Ex sich einmal so raffiniert entkleidete und sich folgender Dialog abspielte: …


Die schöne Veronika   

An einem sonnigen Wochenende sitzt er mit seinem Freund Hannes am Tenniscourt Rothenbaum in der dritten Zuschauerreihe. Das gerade laufende Spiel ist sehr langweilig und er erzählt seinem Freund:
„Du Hannes, ich habe vor vier Tagen eine wunderschöne Frau kennengelernt. Sie heißt Veronika und ist Chirurgin im Universitätskrankenhaus Eppendorf.


Ein letztes Wiedersehen   

Es ist erst vier Monate her, aber für mich ist die Vergangenheit Gegenwart. Ich glaube, dass er mich gar nicht sieht, nicht sehen will. Dass ich, wenn er mich berührt, unsichtbar für ihn bin. Eine Frau ohne Form, eine Gestalt ohne Seele. Und deshalb erscheint mir das, was wir tun, keine Substanz mehr zu haben. So als stecke unsere Trennung bereits in seinem Schweigen, in seiner Weigerung mich zu sehen.


Ein Riesensatz   

Es ist Dienstagnachmittag. Oma Charlotte konnte Thorsten heute nicht abholen. Wir haben ihn mit nachhause genommen. Ich koche uns Nudeln mit einer leckeren Soße. Ihr sitzt euch breitbeinig im Kinderzimmer gegenüber, rollt einen Ball hin und her, kreischt und kichert, wenn der daneben geht.
Immer öfter sinniere ich über die Vergänglichkeit.


Eine faszinierende Frau   

Sie gilt als eine Meisterin der Inszenierung. Über ihre laszive Musik streiten sich die Geister. Hannes liebt ihren hypnotischen Zeitlupen-Cinemascope-Pop, ihre betörende Stimme in den Facetten von sirenenhaftem Wimmern bis hin zu einem düster-verruchten Timbre. Ihre neuste CD hat ihn derartig bestochen, dass er alles daran gesetzt hat, ein Interview mit ihr führen zu können.
Als sie das Café betritt, ….


Eine flüchtige Begegnung   

Sie wurde in Hamburg geboren, in der Uni-Klinik Eppendorf, in einer für die Stadt ungewöhnlich sengenden Augusthitze, früh am Morgen, wenn alle Genies die Welt betreten, wie ihr Vater einmal sagte. Es herrschte atemlose Stille. Doch dann, kurz vor Morgengrauen in der Ferne ein schwaches Grollen. Langsam wurde es lauter, vereinzelte Windstöße kühler Luft trockneten den Angstschweiß auf der Stirn ihrer Mutter, bevor ein gewaltiger Sturm mit Blitzen und schwerem Regen niederging und die Schwester das Fenster schloss. Als es vorüber war, erhob sich die Sommersonne über der Stadt. Am Fuß des Bettes hielt sich eine Heuschrecke, die sich ins Zimmer gerettet hatte, an der Bettdecke fest.


Eine neue Liebe   

Seine Eltern hatten nie zusammengepasst und auch nicht die Kraft, dieser Erkenntnis Konsequenzen folgen zu lassen. So fehlte ihm ein Modell wie sein Leben verlaufen könnte, ohne das es falsch abbog und sich immer weiter verirrte. Wie ein zu führender Beweis in der Mathematik, bei dem schon erste Schlüsse nicht stimmten. Woraufhin alle weiteren Berechnungen nur immer mehr davon wegführten.


Eine unaufgeregte Ehe   

Bei der Fahrt mit der S-Bahn sah Helmut sich an diesem Winterabend einer etwas unförmigen Frau mit einem blauen Mantel gegenüber. Es handelte sich um eine ehemalige Klassenkameradin, die ihn offensichtlich nicht erkannte. Ihr Kinn war fast vollständig unter Fettwülsten verschwunden. Er hatte keine Lust, sie anzusprechen.
Ihm ging durch den Kopf, dass es Frauen gibt, die immer interessant sind, auch wenn ihre Attraktivität verblich.

Eine ungewöhnliche Begegnung   

Sie zog ihren Rock hoch, sodass die Knie sichtbar wurden. Helle Haut betonte ihre schlanken Schenkel und Waden. Ihre Fesseln empfand er als so fragil, wie er es noch nie gesehen hatte. Sie schaute ihm in die Augen und sah in ihnen eine Distanz, so als würde er kilometerweit dahinter leben. Einen inneren Abstand hätte sie auch gern manches Mal und fragte sich, wie er den gewonnen hatte.


Er   

Er wachte im Dunkeln auf. Es herrschte absolute Stille. Dann kurz vor dem Morgengrauen, in der Ferne ein schwaches Grollen, das immer lauter wurde. Und plötzlich prasselte heftiger Regen gegen das Fenster. Dicke Tropfen hämmerten Botschaften auf die Scheiben.
Er hatte während eines Gewitters im Kriegsjahr 1943 in Hamburg die Welt betreten, besser, er hatte sich hineingekämpft. Es war kurz vor der Operation Gomorrha …


Er spricht ihren Namen aus wie eine Geschlechtskrankheit   

Sie heißt Hildegard und findet ihren Namen sehr schön. Er ist zwar nicht zeitgemäß, hat aber eine lange Tradition in ihrer Familie. Großmutter väterlicherseits und auch die Urgroßmutter hießen schon so.
Er heißt Brad. Sein Vater ist Amerikaner und die Mutter Deutsche.
Sie fühlen sich zueinander hingezogen, in der Art, wie man bei besonders trübem Wetter den Drang verspürt, die Nähe des Anderen zu suchen.


Erinnerungen   

Genauso wie die Jahreszeiten wechseln, gehen auch Lebensphasen zu Ende. Das ist alles. Mit meinem Willen kann ich da nichts ausrichten. Das heißt aber auch, dass es möglich ist, die Zeit bis dahin zu genießen, bis dieser Tag gekommen ist.
Wir sind bis zum allerletzten Tag friedlich gewesen und hatten unseren Spaß.
Oder war ich etwa die einzige, die das so gesehen hat? – Nein, das glaube ich nicht.
Eines Nachts trennten wir uns, und von dem, was uns bis dahin begleitet hatte.
Ich erinnere mich an den letzten Besuch des Thermalbades.


Erste Liebe   

Die Pubertät war überstanden. Meine Hirnanhangdrüse sandte regelmäßig und zuverlässig hormonelle Signale in die dafür zuständigen Organe, um Testosteron ins Blut zu transferieren. Meine alleinerziehende Mutter sagte:
„Jetzt bist du groß und kannst vernünftig werden.“
In ihrer Stimme lag eine gewisse Schärfe, die vermuten ließ als wäre das ein ehernes Gesetz, das unbedingt eingehalten werden musste. Von wegen ….


Familienaufstellung   

Es war einmal ein Fötus, der neugierig war auf die Welt. Doch seine Mutter wollte ihn abtreiben. Sie ritt wie der Teufel auf ihrem Lieblingspferd, doch scheiterte mit ihrem Anliegen. Der Junge setzte sich durch.


Frauentreff   

Evelin ist so schnell gefahren, dass sie jetzt die Zeit totschlagen muss. Sie glaubte, dass die ausgeschilderte Geschwindigkeitsbegrenzung anzeigte, wie langsam man nicht fahren darf. Obwohl nicht die Jüngste, hatte sie nach ihrer Scheidung Fahrstunden genommen und gerade ihren Führerschein bekommen. Sie will auf keinen Fall zu früh beim monatlichen Treff mit ihren Freundinnen erscheinen und setzt sich deshalb erst mal in den Sand.


Geld, Sex, Macht und Liebe in Zeiten der Finanzkrise   

Der Banker Mike muss beruflich zwischen Frankfurt, London und New York hin und her jetten. Er hat eine Freundin in London und eine in New York. Dann der große Crash! Eine Finanzkrise bricht aus und alles läuft aus dem Ruder - die Spekulationen und seine Beziehungen.


Gesucht und gefunden   

Heute Nacht liegt seine Traumfrau neben ihm auf einem grün/pink- und seidebespannten Kuschelbett. In einer Höhe von wenigen Zentimetern gleiten seine Augen sanft über ihr blondes seidiges Haar, ihre edel geformte Nase, den betörenden Mund und den atemberaubend sinnlichen Hals. Seine Augen fahren jetzt, so als wären es seine feingliedrigen, fast femininen Hände, weiter die überwältigend schöne Landschaft hinunter und gleiten weich und sanft über zartes Härchengestrüpp.


Gewinner und Verlierer   

Am Montag letzter Woche, einem heißen Sommertag, bekam Mike Order, noch am Abend nach New York zu fliegen. Corinna brachte ihn mit ihrem Audi zum Flughafen Frankfurt. Dichter Nieselregen ließ die Lichter der Startbahn diffus erscheinen. Das Wasser traf auf die noch erhitzte Piste und verwandelte sich sofort in dampfenden Nebel. Der Start des Fluges wurde verschoben und die Fluggäste in die VIP-Lounge gebeten.


Glitterboy   

Morgen ist der 29. Februar, mein 17. Geburtstag, obwohl ich doch schon 67 Jahre alt bin. Ich kann nicht einschlafen, ….. zähle Schafe. Mein ständig plapperndes Gehirn kommt dann doch endlich zur Ruhe. Ich falle in einen tiefen Schlummer und träume: …


Hannah und Susanne   

Persönliche, berufliche und politische Entwicklungen prägen das Zusammenleben des Lesbenpaares Hannah (Jahrgang 1944) und Susanne (Jahrgang 1942).


Hingabe   

Ohne feste Beziehung hatte er sich in den ersten fünfzehn Berufsjahren als Anwalt einer renommierten Wirtschaftskanzlei für ein Leben allein entschieden, ein Leben der Gewohnheiten - nicht unbequem. Er war so groß, dass jeder erwartete, wenn er das Büro betrat, er gegen den Türrahmen stoßen würde. Sein Blick strahlte Vertrauen aus,…


In den Schuhen meiner Schwester   

Ich habe meine Schwester Charlotte aus den Augen verloren. Vor fünfzehn Jahren ist sie nach Kalifornien gezogen, um einen Amerikaner zu heiraten, was ich nie verstanden habe. Vor sechs Wochen hat sie mich völlig unerwartet eingeladen, sie einmal in dem kleinen Ort am Fuße der Rocky-Mountains zu besuchen.


mamihlapinatapai   

Unsere kleine Stadt in der Ex-DDR - ich verrate den Namen nicht, denn mir ist das peinlich - ist inzwischen so heruntergekommen, dass kaum noch ein Mensch hierher zieht. Im Gegenteil, es zogen in den letzten Jahren immer mehr weg auf der Suche nach Arbeit.


Mike   

Wie immer die historischen Fakten aussahen, Michaels Vater Paul (Jg.1914) verkörperte eine verheerende Kombination aus Macht, Autorität, rationaler Disziplin und unterdrückten Gefühlen. Im ersten Weltkrieg geboren, den zweiten an mehreren Fronten durchlitten, musste Vater nach dem Krieg ein paar Jahre karg mit Frau und zwei kleinen Kindern nach der Flucht aus Ostpreußen in Chemnitz überleben.


Oskar – gezeugt von Nazivater im Zweiten Weltkrieg   

Im Juli 2012 wäre Oskar 71 Jahre alt geworden. Ich traf ihn an mehreren Sonntagen des vergangenen Sommers im Garten der Seniorenresidenz Villa Ahorn, an einem Nebenlauf der Alster gelegen. Altersheim dürfen derartige Bewahranstalten heute nicht mehr genannt werden.
Er erzählte mir Ausschnitte aus seinem Leben und ich habe seine ungewöhnliche Geschichte aufgeschrieben. Zu den ersten sieben Jahren konnte er nicht viel sagen, da er davon kaum etwas wusste. Ich habe bei einer noch lebenden älteren Cousine recherchiert, denn die ersten Lebensjahre waren für seine spätere Entwicklung, wie für jeden Menschen, entscheidend wichtig.


Tage mit Mabel in London   

Er war Mathematiker und musste dienstlich im Dezember 2007 für seine deutsche Bank ein halbes Jahr in London arbeiten. Die Risiken des weltweit vernetzten Finanzsystems eskalierten und er verliebte sich in eine Bankkollegin, tätig in der Investmentabteilung der größten Bank Großbritanniens. Sie hieß Mabel, was die Liebenswerte bedeutet. Und das war sie - liebenswert. Sie hatten es in ihrer knappen Freizeit geschafft, wilde Zeiten miteinander zu verbringen. Er mochte plötzlich zwei Frauen gern, Sally in New York und jetzt Mabel, …


Taumel auf Ibiza   

Ich steige ins Flugzeug, lasse mich in den Sessel am Fenster hineinfallen und atme tief durch. Schnell noch pudere ich mein verschwitztes Gesicht, ziehe Lidstrich und Lippen nach. Plötzlich ertönt eine sonore männliche Stimme vom Gang her:
„Entschuldigen Sie, sitzen Sie auf dem richtigen Platz? Ich glaube der Fensterplatz ist meiner.“
„Oh“, sage ich und spüre …


Tigerratte spiegelt sich   

Mit 56 Jahren beschloss er, sich Tigerratte zu nennen, Distanz zu schaffen zwischen Altem und Neuem.


Verhängnisvolle Leidenschaft   

Beim letzten Besuch im Haus meiner geliebten einzigen Schwester traf ich nur ihren alten Mann an, meinen Schwager, den ich nie mochte, diesen Geizhals. Ich fragte:
„Wo ist denn Marianne?“
Helmut stellte sich zunächst taub und brummte schließlich: „Meine Frau?, …


Wie es ist   

Sein Leben war entzweigebrochen. Alles, was geschah und in Zukunft geschehen würde, war schwer, aber auch irgendwie leichter, ohne Konsequenz. Doch die Tage am Morgen danach hatten eine Leere. Bis heute blieb er in dem Haus wohnen, aber er kam am Abend nach der Arbeit nicht gerne heim, mit dem Wissen, dass er dort alleine war.


Zinar   

Hanna, meine Tochter, macht mir Sorgen. Ihr erster Facebook-Eintrag ist jetzt fast fünf Jahre alt. Solange verbrennt sie ihre Freizeit schon mit Menschen, von denen sie die meisten gar nicht kennt – sogenannte Freunde. Ich lese heimlich in ihrem Account. Es sind aber keine Einträge zu finden, ….


Zwei Augenblicke   

Sie hat graues Haar mit zwei rot gefärbten Strähnen drin, was ihr sehr gut steht. Eines Tages beschließt sie, ihr Leben zu ändern, ihm wieder neue Impulse zu geben. Heute klappert sie ein paar Boutiquen und Schuhläden ab, kauft sich ein lila T-Shirt, eine grasgrüne Jeans, ein oranges Halstuch und ein paar rote Halbschuhe. Sie will ihren Einkaufsbummel krönen und schlägt den Weg zum Café am Fluss ein.
Beim Gehen denkt sie kurz erschreckt nach. Ist das richtig gewesen, so viele Farben? Geht das in meinem Alter? Was ist bloß los mit mir?


2025 in Deutschland   

Emilia Gazetti sitzt am Küchentisch und erkennt das Haus, in dem sie mit ihrer Familie noch vor fünf Jahren wohnte, oder besser hauste. Die Fassade bröckelt, der Dachstuhl fault, Ziegel sind heruntergefallen, die Fenster zugenagelt. Seit Jahren lebt niemand mehr darin, genauso wenig wie rechts und links, daneben und gegenüber.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Annabell
Kommentar von Annabell (08.12.2018)
Lieber Uwe, Du hast Dich zu einem "Vielschreiber" entwickelt, es sind prima Texte dabei. Wenn Du Lust hast, ein dickes Buch daraus werden zu lassen, ich helfe Dir gern dabei. Habe 1000 Tipps für Dich!
Hummel-Hummel-Mors-Mors, ein sturmfreies Wochenende und HELAU aus Düseldorf von
Annabell
(Hier beginnt schon die 5. Jahreszeit!)
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Stelzie meinte dazu am 08.12.2018:
Ich würde das Buch kaufen. Denn die Menge an Text per PC oder Handy zu lesen ist schon recht anstrengend ;)

Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer antwortete darauf am 08.12.2018:
Hallo Kerstin,
das ist aber schön, eine Käuferin gibt es schon
Kannst dir aber auch die Texte kopieren und ausdrucken - kostet nur Papier und Druckerschwärze.
Ich lese auch nicht gern lange Texte am PC. Wahrscheinlich schreiben deshalb so viele Leute hier lieber nur Gedichte
Dank für deine Empfehlung, auch für die ungelesenen Teile
LG Uwe
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (08.12.2018)
Entweder - oder - macht das Problem dagegen anzugehen, weil es fast unnöglich ist, sich auseinander zu setzen. Du bekommst in der Regel zwei Antworten, und davon profitiert die aggressive Seite.
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Sätzer schrieb daraufhin am 08.12.2018:
Ich verstehe leider nicht, was das mit meinem Text zu tun hat.
LG Uwe
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Teichhüpfer äußerte darauf am 08.12.2018:
Die Auseinandersetzung im Leben mit dem Krieg.
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Sätzer ergänzte dazu am 08.12.2018:
Ach das ist deine Assoziation zum thema Krieg. Klar gibt es das im täglichen leben und es wird schlimmer.
Doch der Krieg ist im Text nicht gemeint. Es geht in den Erzählungen generell um die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute.
LG Uwe
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Teichhüpfer meinte dazu am 08.12.2018:
Das stimmt, ich dachte so an das Leben damit.
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Sätzer meinte dazu am 08.12.2018:
Kein Problem. Das Leben ist ja auch voller kleiner und großer "Kriege", ums Geld, um den Job, um die "richtige" Meinung, um die, die Miete, die Liebe usw. - der tägliche Überlebenskampf.
LG Uwe
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (08.12.2018)
Ich steige mal in deine Geschichte ein. Aber dass du schon so alt bist, Uwe. Ich habe dich nach deinem Profilfoto knapp um die 30 geschätzt.

Gruß
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Sätzer meinte dazu am 08.12.2018:
Na ja, das Foto ist immerhin schon zwei Jahre alt. Da war ich 73.
Wenn meine Texte von einem knapp 30-Jährigen sein könnten, dann wäre ich halt ein Spätentwickler, äh Frühentwickler in Sachen Schreiben.
Merci für deine Empfehlung und LG Uwe

Antwort geändert am 08.12.2018 um 12:35 Uhr
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AZU20
Kommentar von AZU20 (08.12.2018)
Da brauche ich aber viel Zeit, um mich durchzuwursteln. LG
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Sätzer meinte dazu am 08.12.2018:
Deshalb ist ja auch alles strukturiert und häppchenweise gut zu lesen. Kein Kapitel ist länger als zwei Seiten, die meisten kürzer.
LG Uwe
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Veröffentlicht am 08.12.2018, 41 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.01.2019). Dieser Text wurde bereits 496 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.01.2019.
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