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feindschaftInhaltsverzeichnisMit Verlaub

Sprache, Rassismus, Neue Technologien und Gewalt

Prosagedicht zum Thema Gesellschaft/ Soziales


von Sätzer

Sprache wiegelt auf, schürt Fremdenhass,
Menschen sind empfangsbereit,
getrieben von Angst um die Basis
für ihren Lebensunterhalt.

Technologien schreiten mit Tempo voran,
lassen arbeitende Menschen zurück,
die spüren, dass Herrscher und Eliten sie
aus den Augen verloren haben.

Politiker kümmern sich zu sehr um
Privilegien marginaler Gruppen,
ignorieren die Menschen, deren
Arbeitsplatz gefährdet ist.

Die toxische Kombination daraus
erzeugt Angst, Wut und Hass,
die sich entlädt und demokratische
Systeme destabilisiert.

Hemmschwellen sinken, Gewalt
auf den Straßen eskaliert,
Menschen werden angegriffen,
Läden geplündert, Autos brennen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (09.12.2018)
Wie könnte man es nur ändern? Ratlos. LG
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Sätzer meinte dazu am 09.12.2018:
Ist in der Tat schwierig, wenn die Politik die Probleme nicht endlich anpackt.
Dank für deine Empfehlung und LG Uwe
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Piroschka (55) antwortete darauf am 09.12.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer schrieb daraufhin am 10.12.2018:
Mit rotierenden Strukturen allein ist es wohl nicht getan, denn dann wären ja Wahlen mit wechselnden Mehrheiten eine Lösung.
Es kommt darüber hinaus doch sehr darauf an, wie gut das Wahlvolk informiert und gebildet ist/wird und welche Konzepte die Gewählten verfolgen.
Dank dir für deine Empfehlung und
LG Uwe
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (09.12.2018)
Das klingt, als wären wir machtlos dem System ausgeliefert. Die Franzosen wehren sich zumindest auf ihre Weise. Der Deutsche dagegen ist Weltmeister im Unzufrieden sein und meckern. Ein wenig mehr Zufriedenheit wäre ein guter Anfang, finde ich.

Einen lieben Gruß in den 2. Advent.
Kerstin
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Sätzer äußerte darauf am 09.12.2018:
Das denke ich nicht, dass wir machtlos ausgeliefert sind.
Gegen die Verrohung der Sprache könne wir selbst etwas tun, indem wir da nicht mitmachen.
Die Entwicklung der neuen Technologien wird fortschreiten. Da muss die Politik handeln, damit unser Gemeinwesen nicht zu einem totalen Überwachungsstaat à la 1984 wird, wie das in China schon heute der Fall ist. Die zunehmende Rationalisierung auch geistiger Arbeit wirft immense Probleme auf für Berufsgruppen, die bisher nicht betroffen waren.
Die Politik muss handelnd eingreifen, um die Übergänge in den Griff zu bekommen.
Wenn sich in der BRD nichts ändert, werden vermutlich mehr Menschen auf die Straße gehen.
Die Aufstände in Frankreich sind ein Zeichen. Das Land hat die höchste Steuerquote in der EU und wollte nochmals Steuern erhöhen, von denen vor allem die einfachen Leute betroffen sind.
Das wachsende Auseinanderklaffen von Arm und Reich muss endlich angegangen werden.

Kopf hoch und Dank für deine Empfehlung.
LG Uwe

Antwort geändert am 09.12.2018 um 20:56 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (09.12.2018)
Die 3. Strophe fasst die Ängste zahlreicher Menschen zusammen. Hier liegt der Schlüssel zur Eindämmung von Gewalt.
LG
Ekki
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Sätzer ergänzte dazu am 10.12.2018:
Das scheint heute das Kernproblem zu sein. Siehe die Unruhen in Frankreich.
LG Uwe
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Politik - Gesellschaft (Gedichte).
Veröffentlicht am 09.12.2018, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.12.2018). Textlänge: 84 Wörter; dieser Text wurde bereits 521 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.01.2020.
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Gesellschaft Politik Gewalt Angst Wut Hass
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