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Was bist du

Gedicht zum Thema Existenz


von GastIltis

Was bist du, bist du etwa Sprache,
bist Haus du, Flur, Verrücktheit, Sein,
Kultur, Vertrautheit, Lichtung, Brache,
nein, bist du nicht. Du bist das Nein!

Das Nein zur Liebe und zum Leben,
zum Guten und zu dem, was ist,
das Nein zum Nehmen und zum Geben.
Du bist nur Schein und Hinterlist.

Bist Hinterlist, nichts vom Gewohnten,
bist, was uns überwinden mag,
doch nichts, vor dem wir Ungeklonten
uns in den Nächten und am Tag,

am Abend, in der Morgenröte,
verkriechen müssten, Mann für Mann,
bist nichts vom letzten Schild, Schildkröte,
und wohnst doch hier gleich nebenan.

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: Ira, Piroschki, plotzn, TassoTuwas, EkkehartMittelberg, juttavon, AZU20, tulpenrot, Sätzer, Lluviagata, Didi.Costaire, Moja, Nimbus, Habakuk.
Lieblingstext: Piroschki, tulpenrot.
Wir sehen uns!


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Piroschka (55) (19.12.2018)
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Sätzer meinte dazu am 19.12.2018:
Aus dem nicht immer freundlichen Leben gegriffen. So ist die Welt vieler Menschen. Wieder ein sehr kreativ formuliertes Gedicht.
LG Uwe

Antwort geändert am 19.12.2018 um 20:22 Uhr
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GastIltis antwortete darauf am 19.12.2018:
Liebe Petra, hallo Uwe, oft ist es ja so, und man sieht es selbst bei KV, dass Meinungen aufeinander prallen. Was sich dahinter verbirgt, ist nicht in allen Fällen erkennbar. Deshalb habe ich ein Beispiel, für mich gravierend und abstoßend, herausgegriffen, ohne es konkret zu benennen. Ich hätte auch das Wort Habgier verwenden können. Aber Habgier, Hinterlist und Schein(-heiligkeit) würde ich für mich nicht in Anspruch nehmen wollen. Hitler hat auch einmal gesagt: Wir wollen doch nur den Frieden. Und Ulbrichts „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“, klingt so frisch, als wäre es gestern gewesen. Nun, ich will nicht mehr daraus machen, als es ist. Ein Gedicht, vier Strophen, sechzehn Zeilen. Nicht einmal meine Existenz. Noch nicht. Danke und liebe Grüße von Gil.
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AZU20 schrieb daraufhin am 20.12.2018:
Da kann ich mich Sätzer nur anschließen. LG
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GastIltis äußerte darauf am 20.12.2018:
Hallo Armin, bei Uwe habe ich freundliche Dankesworte dagelassen. Denen solltest du dich in dem Fall auch anschließen. Nein, das wäre zu unpersönlich: hier ein herzliches Danke und sei gegrüßt von Gil.
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Kommentar von fdöobsah (54) (19.12.2018)
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GastIltis ergänzte dazu am 19.12.2018:
Ja, fdö, deine Scharfzüngigkeit ist wohl einem gewissen Durchblick gewichen. Formulieren kannst du eh. Aber das ist nur meine subjektive Meinung. Sie zählt kaum. Lenin soll gesagt haben: wenn dich deine Feinde loben, hast du einen Fehler gemacht. Das mag stimmen. Kann auch von Cäsar sein. Aber ich sehe dich nicht als Feind und dein Beitrag ist nahezu emotionslos. Also kein Lob. Im übrigen mache ich keine Fehler. Sage ich im familiären Kreis. Aber da kennen sie mich.
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Kommentar von niemand (19.12.2018)
Diese Du-Form nimmt dem Ganzen doch die wohl beabsichtigte
[selbst?] =ironische Wirkung. In einer Ich-Art geschrieben wäre es allgemein gültiger denn kein Mensch kann sich von sogenannten
schlechten Eigenschaften frei machen. Diese sind uns in die Wiege gelegt worden, ob es uns gefallen möchte, oder ob es uns nicht so behagt. So wirkt dieses Gedicht in der Art: "Du bist schlecht, ich gottseidank besitze mehr Gutes" irgendwie seltsam auf mich.
Handwerklich hingegen ist es wie immer von guter Qualität.
LG Irene
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GastIltis meinte dazu am 19.12.2018:
Weißt du, Irene, wenn ich mich selbst in den Fokus zu stellen beabsichtige, dann tue ich dies auch. Vor Jahren habe ich ein Gedicht mit dem Titel geschrieben „So wie dein Äußeres, so ist auch dein Charakter“. Übrigens ein Spruch meiner Frau, der jetzt fast vierzig Jahre alt ist. Davon gebe ich dir zwei Strophen zu lesen:

Was war Fassade, was Frisur?
Man konnt' es nicht benennen.
Ich fand doch selber kaum die Spur,
mir hinterher zu rennen.

Die Haut aus schlecht gegerbtem Fell,
mit Narben und mit Rissen,
die Jahresringe drangen schnell
durch Anstand und Gewissen.

Also Selbsironie pur. Das hatte ich bei den obigen Zeilen nicht vorgesehen. Ein weiteres Beispiel? Aus meinem Text „Wie's mir geht“ zwei Strophen: (übrigens nach Johann Christian Günther):

Gestern noch mit holden Damen
Sekt und Kaviar genossen,
heut mit Sprüchen, mit infamen,
von der Bettkante gestoßen.

Gestern noch in aller Munde,
heiß geliebt und kalt getrunken,
geht man elend heut zugrunde,
ausgekotzt und abgestunken.

Also, es ist sicher lieb gemeint, dass du die Selbstironie ins Spiel bringst. Hier habe ich bewusst die Zeilen unter Existenz eingestellt. Kann man schlecht finden, auch nicht. Ich schreibe oft intuitiv. Der Text ist mir eingefallen und ich habe mich innerhalb von zehn Minuten bemüht, ihn aufzuschreiben, von kleinen Korrekturen abgesehen. Der Gedanke, ihn ganz anders gestalten zu können, ist mir gar nicht gekommen. Schade, dass du ihn gern anders gesehn hättest. Danke für die Mühe. LG von Gil.

Antwort geändert am 20.12.2018 um 15:13 Uhr
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (19.12.2018)
Du bist aber nicht der Robert,
der das Publikum erobert'.
Jener fragte sehr viel netter
und vor allen Dingen hätt' er

mir ein Schweinderl angeboten,
und er hatte tolle Quoten.
Obendrein gab's Heiermänner.
JA, das war ein wahrer Renner!

Schöne Grüße, Dirk

Kommentar geändert am 19.12.2018 um 17:24 Uhr
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GastIltis meinte dazu am 19.12.2018:
Hallo Dirk, das unterscheidet uns. Ich habe versucht, dein Weihnachtsgedicht frei nach Bruno hoch zu sterilisieren, und was machst du? Du hältst mir den wahren Renner vor. Die Folgen musst du gelegentlich ausbaden. Da kann dich auch das Smiley nicht mehr retten.
Dennoch: danke (*) und LG von Gil.
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Kommentar von Sternenstaub (49) (19.12.2018)
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GastIltis meinte dazu am 19.12.2018:
Hallo verehrter Sternenstaub,
das ist mir jetzt, mit viel Verlaub,
auf Grund der ganzen Negation,
und höflich vorgebrachtem Ton,
dazu dann den Opportunisten,
die sich im leeren Raum einnisten,
fast schon ein Beitrag bester Sorte.
Insofern hier Gils Dankesworte.
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (19.12.2018)
bei allem Wohlklang des Gedichts
bedenke, Mensch, du bist ein Nichts,
du könntest jedoch sein auch alles,
doch nur im Falle eines Falles;
von der Wiege bis zur Bahre
nützen dir die Kommentare
rein nichts und wieder nichts.
Insofern ist mein Kommentar so unwichtig wie jeder andere.
Aber rhythmisch, zwölfzylinderig ist das Werk. Dann klappts auch mit den Nachbarn.

Gruß
H.
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GastIltis meinte dazu am 19.12.2018:
Da kam wohl unser Hofprophet,
doch erst verhältnismäßig spät,
nun gut, es gilt jetzt nicht zu heucheln,
d.h., ihn sofort abzumeucheln,
bevor man ohne Ruh und Rasten
ihm metrisch hat was anzulasten.
Kurzum: sein Hasten und sein Holpern,
das nachbarschaftlich arge Stolpern,
und dann noch das Zylinderige,
es tanzt der Bock um seine Ziege,
egal, das tierisch Ernste bleibt,
und danke, dass er Kommis schreibt …
LG von Gil.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (20.12.2018)
Lieber Gil, ich lese dein Gedicht als eine Aufforderung zur Wachsamkeit; denn das Nein zur Liebe, das gleich nebenan wohnt, tarnt sich gut, und bevor man es bekämpfen kann, muss man es erst einmal erkennen.
LG
Ekki
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GastIltis meinte dazu am 20.12.2018:
Danke Ekki, das ist wohl die kürzeste Formel, die man für diese Zeilen finden kann. Nur: für Formeln gibt es Nachschlagewerke; KV, um wieder beim Thema zu sein, wäre da ungeeignet.
Viele Grüße von Gil.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (22.12.2018)
Mein lieber Gil, selbst wenn ich wüsste wer ich bin, ich würde es niemandem verraten.
Naja, dir vielleicht
Herzlichst
TT
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GastIltis meinte dazu am 22.12.2018:
Lieber Tasso, hatte ich dich unter diesem Text eigentlich vermisst? Als Nein nicht! Als Ja schon. Nun bin ich doch froh. Danke und allerherzlichste Grüße von Gil.
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