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Leider müdeInhaltsverzeichnisWindstoß

Des Nachts

Absurdes Theaterstück zum Thema Einsamkeit


von Xenia

Sie wachte auf von dem Gefühl, verfolgt zu werden. Es war nicht rational zu erklären, in ihrem Zimmer befand sich niemand außer ihr. Dennoch stand sie auf, den Geruch von Gefahr in der Nase, zog sich an und verließ stolpernden Schrittes das Haus.

Es war 3.25 Uhr. Die Straßen waren menschenleer, doch das Gefühl, nicht sicher zu sein, verschwand nicht. Sie lief eine Spur zu schnell. Ihre Gedanken waren rastlos und voll Schwermut. Sie dachte daran, wie es wäre, zu sterben. Ob es wohl schmerzhaft sein würde? Wie stellte man es am besten an? Diese Gedanken war nicht von ernsthafter Natur. Im Gegenteil, sie beruhigten sie auf seltsame Art und Weise.

Nach einer Weile drehte sie sich um und ging denselben Weg zurück, den sie gekommen war. Kurz vor ihrem Haus nahm sie schon den Schlüssel in die Hand, um sich im Notfall damit verteidigen zu können, falls jemand ihr auf den letzten Metern noch zu nahe käme. Das war ihr erst kürzlich passiert, aber das ist eine andere Geschichte. Dieses Mal folgte ihr niemand. Sie schloss die Haustür auf, ging hinein und schloss die Tür wieder hinter sich. Ein Aufatmen. Das Gefühl, verfolgt zu werden war fort ;


Nein, sie ging gar nicht nach Hause. Sie wandelte traumverloren durch die Stadt, verlief sich in ihren Gedanken und endete schließlich an den Bahnsteigen des Bahnhofs. Der erste Zug des Tages kam um 4.12 Uhr. Sie wartete, bis er fast eingefahren war. Dann warf sie sich vor den Zug ;

Nein, sie brachte sich gar nicht um. Sie ging zu ihrem Exfreund und klingelte an dessen Wohnung. Er machte ihr sichtlich genervt auf. "Was willst du hier? Es ist 4 Uhr, verdammt!" Das wusste sie auch nicht genau. Er war augenscheinlich betrunken. Sie stotterte, stolperte hastig nach hinten, trat den Rückzug an und ging nach Hause. Als sie die Wohnungstür hinter sich geschlossen hatte, fühlte sie sich endlich wieder unbeobachtet. Ihre Tränen sprachen von Erlösung, wenn auch nur für den Moment. Sie drehte sich eine Zigarette , rauchte sie noch im Stehen , zog sich aus, fiel in ihr Bett und masturbierte lieblos, bis sie endlich einschlief.

Ihr Schlaf war traumlos.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von fdöobsah (54) (23.12.2018)
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (23.12.2018)
"Als sie die Wohnungstür hinter sich geschlossen hatte, fühlte sie sich endlich wieder unbeobachtet. Ihre Tränen sprachen von Erlösung, wenn auch nur für den Moment. Sie drehte sich eine Zigarette , rauchte sie noch im Stehen , zog sich aus, fiel in ihr Bett und masturbierte lieblos, bis sie endlich einschlief.

Ihr Schlaf war traumlos."

Beeindruckend. Protokollarisch. Gescheit. Interessante Erzählung. Frohe Weihnachten!
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Dieter Wal meinte dazu am 27.12.2018:
Mich beeindruckt der völlige Ernst dieser Erzählung. Durch solche Sachlichkeit weckt man im Leser Empfindungen. Bei jedem verschiedene. Prima gemacht.

Antwort geändert am 27.12.2018 um 18:41 Uhr
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Kommentar von tora (26) (30.12.2018)
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Xenia antwortete darauf am 09.01.2019:
Ja, das tat sie.
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Lala
Kommentar von Lala (05.01.2019)
Ein Traum in einem Traum in einem Alptraum und nicht aufwachen zu können ... traumlos zu schlafen, ist dann eine Erlösung. Was real war oder ist? Lässt sich sowieso nicht mehr beantworten.
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Manni (38) schrieb daraufhin am 17.01.2019:
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Kommentar von Manni (38) (17.01.2019)
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Xenia äußerte darauf am 17.01.2019:
Den hab ich nur nicht ständig bei mir.
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Manni (38) ergänzte dazu am 17.01.2019:
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Leider müdeInhaltsverzeichnisWindstoß
Xenia
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Alpträume.
Veröffentlicht am 23.12.2018, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 09.11.2019). Textlänge: 354 Wörter; dieser Text wurde bereits 196 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.11.2019.
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